Sie packte in mein Haar und zog mich in letzter Minute zurück. Ich spürte wie sein Schwanz zuckte, als er triefend nass aus meiner Kehle heraus rutschte. Aber selbst dann versuchte ich immer noch, vollkommen unbewusst, den Penis festzuhalten, und saugte noch stärker daran. Als die pralle Eichel zwischen meinen nassen Lippen war, entstand ein lautes Schlürfgeräusch. Es geschah aber noch mehr, denn er spritzte genau in diesen Moment ab. Ich spürte, wie sein Sperma in meinen offenen Mund hinein spritzte. Der zweite Schuss landete auf meinem Gesicht. Und das war nicht gerade wenig. Ich stöhnte, zum einen weil sie so hart an meinen Haaren zog, und zum anderen weil die beiden vibrierenden Spielzeugen, die von meinem Latex-Tanga gehalten wurden, mich die ganze Zeit nur bis an den Rand eines Orgasmus heran geführt hatten.
Bevor ich meinen Mund schließen und die erste Sperma- Ladung herunter schlucken konnte, wurde etwas anderes zwischen meine Lippen und bis tief in meinen Mund hinein gedrückt. Ich spürte die feuchte Berührung von gut eingeschmiertem Latex auf meinen Wangen, als eine Latexmaske ganz schnell über mein Gesicht gezogen wurde und mir gleichzeitig die Sicht nahm. Die Latexmaske wurde komplett über meinen Kopf gezerrt. Ich schluckte aufgrund des Penisknebels und versuchte Luft zu bekommen, weil ihre Hand gegen die Latexmaske drückte um sein zuvor auf mein Gesicht gespritztes Sperma über mein von der Latexmaske versiegeltes Gesicht zu verteilen. Er hatte aber noch eine dritte Ladung abgespritzt, denn ich spürte wie es über meine übergroßen Brüste lief, während ich vergebens an der Fesselung zerrte, die meine Arme hinter mir fixierte. Es folgte noch ein Schuss auf meinen nackten Oberkörper und ich fragte mich wie man um Himmels Willen so viel ejakulieren konnte.
Ich schnappte nach Luft, als bösartige kleine Klammern auf meinen steifen Brustwarzen befestigt wurden. Dann wurde noch mehr Latex über meine Haut gezogen und um meine Taille, unter meinen auf dem Rücken waagerecht zusammen gebundenen Armen, gestrafft. Es war eine Ärmellose Zwangsjacke. Der rückwärtige Reißverschluss wurde geschlossen und mittels eines breiten und stabilen Halsriemen blockiert. Sie zog diesen Riemen, als auch die andern, quer über dem Reißverschluss befindliche Riemen, viel zu fest an. Ich war mir sicher dass sie es mit Absicht tat.
Ihre Hände streichelten meinen in der aus sehr dickem Latex gefertigten Zwangsjacke steckenden Oberkörper. Aufgrund des zuvor auf meinen Brüsten gespritzten Spermas glitt das dicke Latex wie geschmiert über meine Brüste. Das fühlte sich in Verbindung mit den Vibrationen so geil an, dass ich ein von dem Penisknebel unterdrücktes Stöhnen von mir gab.
Ein Vorhängeschloss rastete auf der Rückseite meines Halsbands ein, was ich jedoch mehr spürte als hörte. Es folgte ein weiteres Klicken als eine Leine an dem schweren vorderen Ring des Halsbands befestigt wurde. Sie zog mich hoch, was mich fast erwürgte, während ich mich von den Knien auf meine Füße hoch kämpfte. Ich stand zuerst ganz wackelig auf den hohen Absätzen und den fünf Zentimeter hohen Plateau - Sohlen meiner knielangen Lacklederstiefel, welche ebenfalls mittels breiter, abgeschlossener Lederriemen an den Fußknöcheln gesichert waren.
Ich stolperte blind in die Richtung ihres Ziehens. Ich konnte nicht mehr klar denken, denn ich war immer noch unglaublich stark erregt. Ich wusste nicht, wie weit wir gegangen waren. Aber dann wurde ich gestoppt. Es war ein kaltes Stahlrohr, dass gegen die Vorderseite meiner Oberschenkel drückte.
Die Finger drückten sich unter den Bund meines Strings, um ihn mit einem Ruck nach unten zu ziehen. Die vibrierenden Spielzeuge wurden entfernt. Ich fühlte so etwas wie eine Erleichterung, vermisste jedoch sofort das schöne Gefühl des „Gestopft- Sein“ und wackelte automatisch mit den Hüften, während ich voller Missmut in den Knebel hinein stöhnte.
Plötzlich wurde ich noch mehr fixiert. Mein linker Fußknöchel wurde an Ort und Stelle irgendwo da unten festgeschnallt. Danach wurde gegen meinem rechten Fuß gestoßen, bis ich begriff dass ich meine Beine spreizen sollte. Ich tat es so weit wie ich mit den Stiefeln stehen konnte. Das reichte anscheinend nicht, denn mein rechter Fuß wurde noch ein Stück weiter geschoben und ebenfalls festgeschnallt. Das war zu viel und ich verlor mein Gleichgewicht. Ich fiel nach vorne und landete auf etwas Weiches. Da ich gleichzeitig auf dem Gesicht zu liegen kam, wurden die einzigen Atemöffnungen der Latexmaske, die kleinen Nasenöffnungen, versiegelt.
Ich versuchte verzweifelt meinen Kopf, sowie meinen Oberkörper anzuheben. Ich war aber vollkommen hilflos, denn ich war mit den Hüften über die kalte Stange nach vorne gefallen. Mein Gesäß war höher als mein Kopf. Meine Beine waren weit gespreizt fixiert und meine Arme waren in der Latex - Zwangsjacke auf dem Rücken fixiert. Der steife Kragen der Zwangsjacke sowie das breite und stabile Halsband hinderte mich daran meinen Kopf weit nach rechts oder links zu drehen. Ich schaffte es aber dann doch ein kleines Stück um endlich wieder Luft zu bekommen. Nach ein paar tiefen Atemzügen erkannte ich, dass ich mit meinem Oberkörper auf ein mit Latex bezogenem Bett lag.
Es kehrte Ruhe ein und ich lag eine ziemlich lange Weile derart gefesselt auf dem Latexbett. Dann wurden meine empfindlichsten Stellen ohne jedwede Vorwarnung von sehr heftigen Vibrationen „überrollt“. Ich spürte das vertraute Gefühl ihres Vibrators, den sie so lange zwischen meine Beine drückte, bis ich anfing zu zittern.
„Noch nicht!“, befahl sie. „Beherrsche dich!“
Kaum hatte sie das gesagt, spürte ich eine Berührung an meiner Afteröffnung. Sie nahm den Vibrator weg, eine kalte Gummieichel drückte gegen meinen After, und ich hörte „Komm! Jetzt!“ während sie mit ihrem Umschnalldildo in mich eindrang.
Ihre Stimme und meine jüngste Konditionierung zahlten sich aus als der Gummi- Penis- Schaft in meinem After eindrang. Ich bekam auf der Stelle einen Orgasmus. Pulsierende Schockwellen rasten durch meinen Körper. Mein Körper zuckte wie wild, während ich wie eine Verdurstende an den in meinem Mund steckenden Penisknebel saugte. Die Erkenntnis, dass sie mich nur durch die anale Stimulation hat kommen lassen war so erniedrigend. In was hatte ich mich nur von ihr verwandeln lassen?
Ich bekam keine Zeit mich zu erholen. Meine beiden Öffnungen wurden schnell mit neuen, größeren Spielzeugen gefüllt. Mein Erregungszustand wurde wieder stärker, was mir gleichzeitig das erniedrigende Gefühl gab ein Sex - Objekt zu sein.
Sie löste die Fußknöchel - Fixierung und zog mich komplett auf das Bett. Danach wurden meine Fußknöchel sowie die Knie zusammen geschnallt. Anschließend wurde ich nach rechts gerollt, damit ich auf einen geöffneten Latex - Schlafsack aus sehr dickem Gummi zu liegen kam.
Sie schloss den langen Reißverschluss und mehrere Gummiriemen, sodass ich mich kaum noch bewegen konnte. Da dämmerte es mir, dass es absolut kein Entkommen gab. Und selbst wenn es so wäre, würde ich es wollen?
Sie verbrachte eine lange Zeit damit, meinen in Gummi verpackten und gefesselten Körper zu streicheln. Dann kuschelte sie sich an mich, machte es sich dabei bequem, und die neuen Spielzeuge begannen zu vibrieren. Ich versank in erregenden Träumen, saugte an dem Penisknebel und genoss den Kontrast der scharfen Schmerzen von den Brustwarzen - Klemmen. Die Vibrationen waren jedoch nicht stark genug um mir einen schönen Orgasmus zu bescheren. Es war trotzdem schön.
Obwohl ich in dem Latex - Schlafsack eingesperrt war, mein Gesicht und die Brüste mit Sperma verschmiert und sämtliche Öffnungen mit Gummi- Penisse gefüllt waren, konnte ich nur daran denken wie glücklich ich war dass sie mich gefunden hatte. Mit jenen Gedanken schlief ich zufrieden ein.
Der stampfende Bass wurde schwächer als sich das Lied seinem Ende näherte, und ich winkte meinen Mitbewohnern lässig zu um ihnen zu signalisieren dass ich die Tanzfläche verlassen wollte. Ich hatte erst einmal genug und bewegte mich im Takt der Musik zur Toilette.
Wir waren Montagabend-Stammgäste in der kleinen Disco, denn dieser Abend war der sogenannte Studentenabend. Man traf dort immer den einen oder anderen Bekannten. Eingängige Musik, billige Drinks und gute Gesellschaft waren alles, was ich für einen guten Abend brauchte. Das war mein Stamm- Veranstaltungsort geworden um mich vom Studentenalltag zu entspannen. Ich liebte die Mischung aus Disco - Pop und 90er Jahre – Remix.
Nachdem ich mich erleichtert hatte, ging ich zur Bar. Das aktuelle Lied spielte nicht ganz oben auf meiner Liste, und ich hatte das Gefühl, dass ich etwas Kaltes zum Abkühlen gebrauchen könnte. Die Bar war voll und die Tanzfläche größtenteils leer. Es schien, dass jeder die gleiche Idee hatte: Verschnaufpause und nachtanken. Da fiel mir im Augenwinkel ein Lichtschimmer auf und ich hielt inne. Ich lehnte mich an das Geländer, welches die etwas tiefer liegende Tanzfläche umgab.
Dort tanzte inmitten des Rauchs und der flackernden Laser ein Paar eng umschlungen im Takt des Beats. Ich dachte zuerst dass es ein Jungen-Mädchen-Paar war. Die größere der beiden hatte an einer Seite die Haare ganz kurz rasiert, während die andere Gesichtshälfte mit längeren Haaren verdeckt war. Der Lichtschimmer oder der Blitz, welcher mir ins Auge gefallen war, waren deren Leggings. Sie trugen enge, glänzende Wetlook- oder Stretchlack- Leggings. Ich war für einen Moment fasziniert, bis mir klar wurde, dass sie mit einem anderen Mädchen tanzte.
Dann begann ein neues Musik- Stück und der Indie - Rock - Beat wich einem schnellerem Pop - Tempo.
Als die beiden die Tanzfläche verließen, drehte ich mich zur Bar herum und quetschte mich in eine Lücke. Ich gab der Barfrau ein Zeichen. Ich hatte kaum meine Hand zwecks Aufmerksamkeit erhoben, als jemand gegen meine Seite stieß und direkt neben meinem Ohr lauter als die Musik brüllte: „Hey! Suze!“
Mit blieb fast die Luft weg, weil die Person mir in die Seite gestoßen hatte. Die Barfrau, der ich zuvor mehr oder weniger vergeblich zugewunken hatte, drehte sich sofort herum und kam zu mir rüber. Nun ja, sie kam nicht zu mir, sondern zu der anderen Person.
„Alice!“, rief die Barfrau und lächelte. „Schon wieder hier? Nicht gut, die andere? Wieder dasselbe?“
„Nein, doppelter Wodka mit Red Bull. Ich brauche einen Muntermacher.“
Ich drehte mich zu ihr um meine Verärgerung kundzutun. Doch da bemerkte ich dass sie das Glanzlack- Girl mit dem speziellen Haarschnitt war. Obwohl sie sich nach vorne zur Bar neigte, war sie immer noch größer als ich. Und ihre Gesichtszüge waren atemberaubend. Sie hatte wunderschöne grüne Augen und Sommersprossen über ihrer Nase. Ich hatte mich noch nie als bisexuell empfunden, aber ich bekam eine trockene Kehle als sie mich mit einem entschuldigenden Grinsen anschaute.
„Oh mein Gott! Du siehst so liebenswert aus“, sagte sie mit funkelnden Augen. „Und was auch immer sie trinken möchte“, rief sie zur Barfrau hinüber.
„Ähh, ich... ich“, stotterte ich.
„Mach’ zwei“, rief sie. Dann schaute sie mich an und fragte: „Okay?“
Ich nickte. Ich bekam nur ein „Klar“ heraus und verfluchte mich innerlich. Etwas an ihrer selbstbewussten Art hatte mich total eingeschüchtert.
„Du bist aber auch eine…!“, rief die Bardame zu der anderen Frau, die sich zu ihr umdrehte um die Getränke entgegen zu nehmen.
Sie gab mir eines der beiden Getränke, neigte sich zu mir näher heran und rief wegen der lauten Musik: „Ich heiße Alice.“
„Harriet“, rief ich zurück.
„Oh, das klingt süß“, sagte sie und lehnte sich zurück. Sie betrachtete mich recht auffällig von oben bis unten. „Passt zu dir!“
Flirtete sie mit mir?
Alice hob ihr Glas. Ich hob das meine und wir stießen an.
„Prost, vielen Dank“, sagte ich und nahm einen Schluck.
Zu meiner Überraschung führte sie ihren Arm unter meinen hindurch und zog mich zu einen freien Platz neben der Tanzfläche.
„Ich liebe die Montage hier. Das ist meine Art von Vibe“, rief sie. „Ich komme schon ewig hier her.“ Als sie sich wieder gegen mich drückte, um mir ins Ohr zu schreien, war ich mir nicht sicher, ob sie so betrunken war. Vielleicht hatte sie es aber auch mit Absicht getan. Wie dem auch sei, ihre Art und Weise weckte definitiv etwas in mir. Ich spürte, wie ihre kleinen, jugendlichen Brüste gegen meine viel größere Brust drückten.
„Ich auch. Wir sind immer hier“, rief ich zurück.
„Wir?“
Ich machte eine abwinkende Geste und rief: „Meine Mitbewohner!“
Sie lachte. „Du bist also nicht mit jemandem zusammen?“ Sie hob eine Augenbraue und schaute mich warmherzig - lächelnd an.
Ich errötete. „N… nein, bin ich nicht. Ich habe nicht…“
„Oh mein Gott, du bist sooo liebenswert. Habe ich das schon gesagt?“ Dann waren ihre Arme um meinen Hals geschlungen und ihre Lippen schwebten über meinem. Als ihr Kuss landete, war es, als wäre ein Feuerwerk, oder gar eine Bombe in meinem Kopf explodiert. Alles andere verschwand, und alles, was ich tun konnte, war auf ihren Kuss zu reagieren. Ihre Lippen waren so sanft, ihre Wange so zart, so ganz anders als bei den Jungs, die ich zuvor geküsst hatte. Ihr Duft war eine berauschende Mischung aus Parfüm und dem leichten Schweißgeruch vom tanzen. Es war berauschend und kraftvoll, und ich war sofort verloren.
Eine gefühlte Ewigkeit später zog sie mich auf die Tanzfläche und wir tanzten den Drink ab. Ich bemerkte es kaum dass meine Freunde dazu kamen und wieder von der Tanzfläche verschwanden. Ich bekam nicht einmal richtig deren teilweise merkwürdigen Bemerkungen mit, oder dass wir gefragt wurden ob wir noch etwas zu trinken haben wollten. Ich war einfach nur von Alices glänzenden und super glatten Beinen sowie ihrem frechem Grinsen fasziniert. Ihre Energie und Begeisterung hielt an, bis sich der Abend dem Ende näherte und die Musik langsamer wurde.
Alice zog mich wieder ganz nah an sich heran.
Unsere Lippen trafen sich erneut und ich spürte eine sofortige Erregung. Ich wusste, dass sie garantiert meine harten Brustwarzen spüren würde als sie sich gegen mich drückte und eines ihrer glänzenden Beine zwischen meine Oberschenkel schob. Ich stöhnte während eines Kuss, weil sie mit der glatten, glänzenden Oberfläche ihres Oberschenkels gegen meinen Schritt drückte. Eine heftige Welle des Vergnügens sorgte dafür dass ich mich an sie festklammerte, den Kuss unterbrach, und mein Gesicht an ihrem Hals unter den dort langen Haaren vergrub. Sie hielt mich so eine Weile fest, während irgendein Lied gespielt wurde. Ihr rechtes Bein glitt langsam vor und zurück, bis ich dachte ich würde jeden Moment kommen. Dann endete das Lied und sie zog sich zurück. Ich stand dann nach Luft schnappend vor ihr. Ich war frustriert und wollte mehr.
Es muss etwas in meinem Blick gewesen sein als ich zu ihr aufschaute. Sie nahm meine Hand und führte mich von der Tanzfläche herunter. Am Rande der Tanzfläche angekommen schaute sie mich lächelnd an und neigte sich an mein Ohr. Ich hörte nur: „… sooo entzückend…“
Dann neigte sie ihren Kopf zur andern Seite, schaute mich kokett als auch verführerisch an und fragte: „Zu dir oder zu mir?“
„Oh Gott, zu dir“, platzte es sofort aus mir heraus.
Sie lachte.
„Ich meine, ich wohne in einer WG. Ich habe ein kleines Zimmer, Küche und Bad werden gemeinsam benutzt. Nicht, dass wir...“ Ich verstummte, denn mir wurde bewusst dass ich plapperte.
„Also zu mir“, sagte sie und lächelte so schön, als hätte ich sie gerade zur glücklichsten Person der Welt gemacht. „Und wir werden... wir werden es tun. Versprochen.“
Wir bahnten unseren Weg durch die nicht mehr so zahlreiche Menge und blieben an der Garderobe stehen. Alice schlüpfte in einen glänzenden schwarzen, Daunen- Stepp- Lack- Anorak, der sie wie eine Gothic- Spiegelglas- Kugel aussehen ließ. Ich fühlte mich dagegen in meiner verblichenen rosa- schwarzen Daunenjacke, meiner zerrissenen Jeans und dem 90er- Jahre- Band- T- Shirt ziemlich schäbig. Sie strahlte einfach eine selbstbewusste, rohe Sexualität aus.
Als ich meine alte Winterjacke anzog, fragte ich mich, was um alles in der Welt ich eigentlich tat. Und als wir die Disco verließen stürzte meine Stimmung endgültig ab.
Alice schien es zu bemerken, als wir in die feuchte, kalte, winterliche Luft hinaus traten. Sie blieb oben an der Treppe stehen, zog mich in eine Umarmung und gab mir einen langsamen, sanften Kuss.
„Ich bin froh, dass ich heute Abend hier her gekommen bin“, sagte sie und lächelte mich an. Ihre Stimme von dem Schreien und Singen in der Disco heiser geworden.
Ich riss mich zusammen, lächelte zurück und sagte: „Ich auch, es ist nur…“
„Was ist los, Schatz?“
„Ich… du bist unglaublich. Ich bin dagegen nur… Ich weiß nicht…“ Ich winkte verzweifelt mit den Händen.
„Du bist einfach perfekt“, sagte sie mit einem so ansteckenden Lächeln, dass ich zurück lächeln musste, wenn auch ein bisschen schüchtern. Ich errötete natürlich.
„Oh mein Gott! Soooo liebenswert!“ Sie lachte. „Komm’, ich werde dich für deine Hingabe belohnen.“ Sie legte ihren Arm um meine Taille, und wir gingen los. Ihre Plastik- oder Lackstoff- Jacke raschelte dabei so angenehm.
„Wieso trägst du diese Lack oder PVC Sachen“, fragte ich.
„Man bekommt damit wahrscheinlich viel Aufmerksamkeit.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Und ich mag das Aussehen und das Gefühl.“
„Mmm, kinky“, sagte ich.
„Oh! Du hast ja keine Ahnung.“ Sie lachte.
Und die hatte ich damals wirklich nicht.
Ich weiß nicht mehr, wie wir zu ihr gekommen sind. Ich schätze, wir gingen oder stolperten langsam voran. Keine Ahnung. Aber an eines erinnere ich mich ganz klar: Ich hatte mich an ihr festgeklammert als mit ihren Schlüssel an der Haustür herum fummelte.
Das Gebäude war eines aus einer Reihe von Stadthäusern, die am Rande eines Hügels über dem Trubel des Stadtzentrums standen. Es war eine alte, große Stadtvilla, die in mehrere Wohnungen mit einem gemeinsamen Treppenhaus umgebaut worden war.
Alice schleppte mich die Treppe hinauf und öffnete die Wohnungstür. Ich stolperte durch einen Raum, der mir den Atem raubte. Es gab ein riesiges Fenster mit einem Panoramablick auf die kleine Stadt. Ein riesiger Raum, der mit weichen Sofas und Kissen übersät, begrüßte mich. An der Seite gab es eine geschmackvolle Küchenbar. Dann sah ich ein paar anderen Türen, die vom Hauptraum weg führten. Die gegenüberliegende Wand wurde von einem riesigen Fernseher dominiert.
Als ich dort von der Aussicht zutiefst beeindruckt stand, kam Alice vorbei und reichte mir ein Mix- Getränk. Da ich mich nach dem Spaziergang nüchterner fühlte, nahm ich ohne nachzudenken das Glas an. Wir tranken unsere Getränke machten ein wenig Smalltalk.
Ich weiß jedoch nicht mehr worüber wir uns unterhalten haben.
Schließlich trank sie ihr Glas leer und strich zärtlich mit der Hand über meine Wange. Dann, mit einer übertriebenen Bewegung, schlug sie ihre Hand auf ihren Oberschenkel.
„Ich werde mich jetzt duschen“, sagte sie und strich mit den Fingern über ihre PVC- Leggings. „Ich bin nämlich etwas verschwitzt“, fügte sie hinzu. Sie lächelte mich an und stand auf. Bevor ich etwas sagen konnte, ging sie auch schon zum Badezimmer. Ich betrachtete ihren schwingenden, glänzenden Arsch. Als sie im Badezimmer verschwunden war, drehte ich mich wieder herum und genoss die Aussicht.
Kurz darauf ging die Badezimmertür wieder auf und ich drehte mich um. Alice stand dort. Sie hatte ein flauschiges, schwarzes Handtuch über ihren kleinen Brüsten verknotet. „Kommst du, oder was?“, fragte sie mit diesen unverbesserlichen Grinsen.
Sie lachte, als ich fast über meine eigenen Beine fiel. Ich stieß gegen Möbel während ich überstürzt mein Oberteil auszog und meine Jeans öffnete.
„Ich schätze, das ist ein Ja“, sagte sie.
Ich kicherte und antwortete mit einem nervösen Achselzucken, als ich hüpfend versuchte einen Fuß aus meinem Höschen heraus zu bekommen.
„Ach… so süß“, hörte ich sie sagen.
Was dann folgte, war die sinnlichste Erfahrung meines Lebens, die ich bis zu diesem Moment jemals erlebt hatte. Es gab seitdem sicherlich noch viele weitere und sogar noch schönere Erfahrungen, aber damals war das für mich brandneu.
Ich ließ mich von ihr unter die große „Monsun“- Dusche drängen, während sie sich hinter mich stellte. Das Wasser war perfekt warm und sie seifte mich ein. Ihre Hände glitten über meine Haut. Ich wollte mich umdrehen um sie anzuschauen, aber sie hielt mich eindringlich an Ort und Stelle. Ihre Hände glitten über meine Brüste, drückten, massierten, bis meine Brustwarzen zuerst kribbelten und dann stolz und aufrecht standen. Das entlockte mir wiederum ein leises Stöhnen.
Sie zog mich an ihren Körper heran und ließ ihre freie Hand langsam nach unten gleiten, bis sie zwischen meine Beine drückte. Ich genoss es und stellte sogar meine Beine etwas mehr auseinander, was einer Einladung gleichkam. Ihre Finger tauchten hinein, zogen sich ein wenig zurück und rutschten hin und her, wobei sie mir ein etwas lauteres Keuchen sowie ein leichtes Erzittern entlockte.
Es dauerte nicht lange und ich drückte meinen Körper gegen ihren, während ich meine Hüften entgegen den reibenden Fingern bewegte. Dann berührten die Finger ihrer Hand eine meiner steifen Brustwarzen und drückte diese zusammen. Ich stieß einen Schrei aus. Sie ließ sofort los und streichelte meine Wange. Das tat sie aber nur kurz, denn sie drang mit den Fingern langsam in meinen Mund ein. Und ehe ich mich versah, saugte ich auch schon an ihren Fingern.
Sie hielt mich mit der anderen Hand weiterhin fest, weil sie bemerkte wie ich anfing zu zittern. Und dann bekam ich einen wunderschönen Orgasmus, während unsere Körper eng aneinander gedrückt waren. Dieser wunderschöne Moment dauerte eine gefühlte Ewigkeit, während sie etwas in mein Ohr sagte, was ich aber aufgrund des prasselnden Wassers nicht verstand.
Als ich mich etwas beruhigt hatte, drehte sie mich zu ihr herum, und drückte mich mit einem sanften, aber beharrlichen Druck auf meine Schultern nach unten, damit ich vor ihr knien sollte.
„Ich habe noch nie…“, begann ich zu sagen.
„Schhhh, ich zeige es dir“, sagte sie, hob ein Bein und drückte ihren Schritt gegen mein Gesicht. Das prasselte auf mein Gesicht bis ich es in ihrem Schritt vergrub. Ich zögerte zuerst, wurde aber aufgrund ihrer Ermutigung „mutiger“. Ja, es machte mir sogar Spaß.
Es dauerte nicht lange und sie drückte meinen Kopf fester gegen ihre Scheide, während sie ihre Schamlippen über mein Gesicht rieb. Dann benutzte ich, unter ihrer Anleitung, meine Zunge. Ich war zuerst unbeholfen und es machte mir keinen wirklichen Spaß. Als sie aber anfing zu stöhnen und zu keuchen, übte ihre Erregung auch eine entsprechende Wirkung auf mich aus. Ich war plötzlich begierig darauf ihr zu gefallen.
Und dann kam das was kommen musste. Ihr Orgasmus war laut und hemmungslos und überschwemmte mein Gesicht. Der Geschmack wurde schnell von dem immer noch auf uns herab prasselnden Wasser weggespült. Aber ihren Puls, als ich meine Lippen gegen ihre Schamlippen drückte, der war überaus gut zu spüren...
Sie zog mich wieder hoch und umarmte mich sehr herzlich. Dann seiften wir uns gegenseitig noch einmal ein, spülten alles sauber und sie stellte das Wasser ab.
Wir verließen die Dusche und trockneten uns gegenseitig ab. Sie lächelte mich an, während sie mit langsamen, sinnlichen Bewegungen das Handtuch über meinen Körper gleiten ließ.
„Dein erstes Mal?“, fragte sie schließlich.
„Jjj… ja, ich meine.“ Ich verstummte.
„Da wäre ich nie drauf gekommen. Du warst fantastisch!“ Ihr Lob ließ meine Augen leuchten.
Sekunden später keuchte ich, weil sie eine Brustwarze zwickte. „Entschuldigung“, sagte sie mit einem unentschuldigten Grinsen. „Die sind einfach so großartig. Ich könnte den ganzen Tag damit spielen.“
„W… was?“ Ich schaute sie ungläubig an.
„Deine Brüste, du Dummerchen. Oh mein Gott! Du errötest. Du bist soo süüüüüß.“
„Ich dachte…“, begann ich. „Ich habe mich nie…“ Ich verstummte um nachzudenken. Dann versuchte ich es erneut. „Die sind zu groß. Sie sind im Weg. Ich weiß, ich habe sie nie gemocht, seit sie gewachsen sind.“
Sie nahm eine meiner Brüste in die Hände und streichelte diese, drückte sanft zu und ließ ihre Finger um meine Brustwarze kreisen bis diese ganz steif wurde. „Unsinn“, sagte Alice. „Deine Brüste sind dein bestes Merkmal. Du solltest diese nicht verstecken, sondern stolz darauf sein.“
Ich schnappte ein wenig nach Luft, als sie meinen Nippel in den Mund nahm und ihm einen sanften Biss gab.
„Köstlich“, sagte Alice. Dann lachte sie wieder und führte mich aus dem Badezimmer hinaus. Wir gingen nackt an den auf dem Fußboden liegenden Kleidungsstücken vorbei zu eine Tür, die ganz hinten in ihrer Wohnung war.
Ich weiß nicht, was ich von ihrem Schlafzimmer erwartet hatte. Ihre Vorliebe für schwarzes PVC und punkige Looks hatten mich nicht für eine offensichtlich weibliche Einrichtung vorbereitet. Kirschrote Satin- Bettwäsche bedeckte das super- Kingsize- Bett mit einem silbernen Metallrahmen.
Sie zog die Bettdecke zurück, schüttelte die Kissen auf und rutschte unter die Bettdecke. Ich legte mich nach ihr ins Bett. Die Satin - Bettwäsche war kühl und glatt auf meiner Haut. Es fühlte sich so sexy an, was man mir wohl ansah.
„Mmm, ich liebe die Art und Weise, wie dein Körper reagiert. So ausdrucksstark“, sagte sie und gab mir einen Kuss.
Wir kuschelten uns unter dem „dekadenten“ Stoff zusammen und liebkosten uns sanft. Wir schliefen rasch ein, während draußen der Morgen dämmerte.
Als ich wach wurde, war ich einen Moment lang Orientierungslosigkeit und fragte mich wo ich war. Was mich außerdem irritierte, war die Tatsache dass ich leicht erregt war.
Ich streckte mich erst einmal in dem warmen und bequemen großen Bett, bevor ich merkte, dass ich allein war.
Eine plötzlich aufkommende Unsicherheit ließ mich hektisch werden. Ich stand auf und schaute mich schnell um. Da sah ich einen kurzen Morgenmantel oder so. Das Kleidungsstück hing an einem an der Tür befindlichen Haken. Ich nahm es und zog es an. Die Pfirsich - farbige Seide war so glatt und leicht, dass ich sie kaum auf meiner Haut verspürte.
Alles an oder in Alices Wohnung war geschmackvoll und teuer. Ich fragte mich was ich tun sollte oder was sie in mir sah, als ich versuchte mit dem kurzen Kleidungsstück meine Brüste zu bedecken. Ich schaffte es vorne nur soeben zu schließen, was einen leichten Druck auf meine Brustwarzen ausübte. Dann hielt ich kurz inne und holte tief Luft, bevor ich die Tür öffnete und das Schlafzimmer verließ.
Alice saß an der Frühstücksbar. Vor ihr stand eine Tasse Kaffee. Als sie mich sah, schob sie ihr Tablet zur Seite und sagte: „Hallo, Schlafmütze.“
„Guten Morgen. Ich hoffe, es macht dir nichts aus“, sagte ich und fingerte an dem kurzen Gewand herum.
„Natürlich nicht. Kaffee?“
„Ja, bitte!“
Sie rutschte von ihrem Hocker herunter und stellte eine Tasse unter die Kaffeemaschine.
„Ich bin keine Lesbe“, platzte es aus mir heraus. Kaum hatte ich das gesagt, hielt ich ganz erschrocken meine Hand vor dem Mund.
Alice schaute zu mir hinüber und fing lauthals an zu lachen.
Ich musste absolut komisch ausgesehen haben.
„Oh mein Gott! Du bist so süüüüß!“ Sie kam zu mir und umarmte mich herzlich. Die Kaffeemaschine blubberte, während sie mich küsste. Ich entspannte mich und war einfach nur glücklich.
„Möchtest du es denn sein?“, fragte sie mich.
„Äh, vielleicht. Ich glaube schon… aber nur mit dir.“ Ach! Was redete ich da nur! Meine Wangen wurden ganz rot.
„Ich verrate dir ein Geheimnis. Ich bin es auch nicht.“
Ich blinzelte. „A… aber, aber…“, stammelte ich. Oh Gott. Wie schaffte sie es nur mein Selbstvertrauen zu eliminieren? Ich kam mir wie ein kleines Kund vor.
„Ich mag es mit beiden Seiten. Und da du es jetzt auch tust, ist es doch in Ordnung. Nicht wahr?“
Ich nickte.
Sie gab mir meinen Kaffee und setze sich wieder auf ihren Hocker.
„Wie geht's deinem Kopf? Brauchst du etwas?“, fragte sie.
„Oh, nein danke. Ich bekomme selten Kopfschmerzen.“
„Du Glückliche.“
Ich trank meinen Kaffee. „Teuer und geschmackvoll“, dachte ich.
Da sagte Alice: „Erinnerst du dich an den Kerl gestern Abend...“
Alice erzählte mir eine Geschichte, die mich immer wieder zum Lachen brachte. Ich fühlte mich langsam wie zu Hause während wir Anekdoten tauschten. Ich erfreute mich an ihrer Gesellschaft.
Ich erzählte ihr von meinem Ingenieurstudium und meinem ganz gewöhnlichen Leben, während sie sehr wenig über sich preisgab.
„Was hast du heute noch vor?“, fragte sie nach einer Weile. „Sollen wir etwas essen oder einen Einkaufsbummel machen? Oder must du heute zu einer Vorlesung?“
„Die habe ich schon verpasst“, sagte ich und lachte verlegen. „Ich hatte schließlich gestern Abend einen besseren Unterricht gehabt!“
„Mmm. Wirklich? Es gibt da noch viel mehr, was man lernen kann.“ Sie klopfte mit den Fingern auf den Tisch. „Vielleicht möchtest du jetzt noch eine Lektion haben?“
Wie auch immer ich reagiert haben mag, meine verräterischen Brustwarzen sagten alles, weil sie die ganze Zeit auf dem dünnen Stoff des Gewandes kleine Zelte abbildeten.
Alice stand langsam auf, als ich anfing eine Antwort zu stammeln und dabei ein richtig dunkelrotes Gesicht bekam. Sie zog mich an sich und gab mir einen sinnlichen Kuss, der meine Leidenschaft entzündete. Dann nahm sie meine Hand.
„Ich werte das als ein Ja“, sagte sie und lachte so wunderschön. Danach führte sie mich zum Schlafzimmer zurück.
Dort angekommen nahm sie die Bettdecke vom Bett herunter und glättete das zerknitterte Laken. Anschließend zog sie den kurzen Seiden- Morgenmantel von meinen Schultern und ließ mich in der Mitte des Bettes auf dem Rücken hinlegen. Sie kniete sich breitbeinig über mich. Ihre Hüften überspannten meine. Dann öffnete sie langsam ihren eigenen Morgenmantel.
„Jetzt“, sagte sie, während sie meine Hände in ihre nahm und sie zu den oberhalb meines Kopfes befindlichen Gitterstäben des Metallbettes führte, „werde ich etwas von deiner… Ablenkungsmöglichkeit nehmen...“ Sie nahm den Seidengürtel ihres Morgenmantels. „Man könnte auch sagen ich nehme dir deine Kontrolle über diese Situation.“ Sie drückte meine Handgelenke durch die Lücken zwischen den Stangen. Ich spürte nur eine kalte Metallstange zwischen meinen Handgelenken. „Das hilft dir dich mehr auf das Vergnügen zu konzentrieren.“ Sie fing an, den Stoffgürtel um meine Handgelenke zu wickeln. Doch dann hielt sie inne, lehnte sich zurück und schaute mich an. „Habe ich deine Zustimmung?“, fragte sie.
„Oh, Gott. Ja! Ja! Bitte, ich stimme zu.“ Ich wand mich unter ihr, weil ich bereits sehr erregt war.
Alice beendete ihren Knoten, und ich testete die Fesselung. Meine Arme waren sicher, aber auch bequem, über meinem Kopf fixiert.
„Beginnen wir damit, wie man diese schönen Brüste liebt.“
Sie träufelte eine kalte Flüssigkeit über meine Brüste. Es war eine Art Duft- oder Massage- Öl. Ihre Hände begannen nämlich mit einer langsamen und sinnlichen Massage. Die knetenden und kreisenden Bewegungen kamen immer näher zum Zentrum ihrer Begierde, bis sie meine Brustwarzen berührten. Meine längst wieder hart gewordenen Brustwarzen wurden zwischen Daumen und Zeigefinger sanft gerollt und gedrückt. Mein Keuchen und Stöhnen wurde von hungrigen Küssen unterbrochen.
Alice nahm sich Zeit.
Und so war es nicht verwunderlich, dass ich schon bald an der Handgelenkfesselung zerrte und um mehr bettelte. Sie blieb aber eisern und legte einen Finger auf meine Lippen. Ich ließ also das Bitten und Betteln sein, konnte aber nicht verhindern dass ich hin und wieder stöhnte.
Das schien ihr zu gefallen. Sie neigte sich nach vorne, hielt mein Kinn fest, und küsste mich wieder. Ich konnte dem einfach nicht widerstehen.
Alice entspannte sich und umkreiste mit einer Hand sanft meine Kehle. Sie hielt mich dort fest, und zwar ohne Druck, während sie weiterhin meinen Nippel neckte. Mein Bauch wurde mit nassen Küssen und einem zarten Lecken bedeckt, bis sie schließlich meine Knie anhob und ihr Gesicht in meinen Schritt drückte.
Da konnte ich nicht mehr still bleiben. Sie reizte und erregte mich unglaublich stark. Ooooohhhh, was war das schön. Und dann kam das von mir lang ersehnte: Sie schenkte mir einen „donnernden“ Orgasmus...
Ich lag keuchend auf dem Bett. Kleine Nachbeben ließen meinen Körper erzittern. Alice erhob sich und legte sich neben mir hin. Ihre Hand fand schnell meine Brust, was mich keuchen und kichern ließ.
„Das hat dir anscheinend gefallen“, sagte sie.
„Oh mein Gott! Das war unglaublich“, sagte ich und zog an der Armfesselung.
„Möchtest du befreit werden?“ Sie kitzelte mich unter den Armen und ließ mich quietschen. „Was ist, wenn ich dich nicht gehen lassen will?“
„Hmmm. Nein, lass’ mich bitte nicht gehen. Du kannst mich behalten.“
„Oooohhh! Das ist die richtige Antwort!“ Sie neigte sich über mich und küsste mich, während sie gleichzeitig die Armfesselung löste.
„Bin ich eine gute Lehrerin“, fragte sie.
Ich nickte meine Zustimmung und biss auf meine Unterlippe, denn ich wollte nicht schon wieder Blödsinn plappern.
„Gut, dann muss ich noch mehr Unterricht planen“, sagte sie und ließ einen Finger über meine Haut gleiten.
Nach einer kurzen Dusche zog ich wieder die leicht stinkende Sachen an, die ich letzte Nacht in der Disco getragen hatte. Anschließend gingen wir die kurze Strecke in die Stadt und genehmigten uns auf der Hauptstraße einen Kaffee und Croissant. Alice trug wieder enge schwarze Leggings im Leder-Look mit Kampfstiefeln und ein übergroßes, zerrissenes T-Shirt unter ihrer glänzenden PVC- Daunen- Stepp- Jacke. Sie sah in meinen Augen wie eine Punk-Queen aus. Ich dachte nicht, dass ich ihren Stil nachahmen könnte, aber es stellte sich heraus, dass sie anderes im Sinn hatte.
„Lasst uns mal hier schnell reingehen. Da gibt es jemand, den du treffen sollst, falls sie heute arbeitet“, sagte Alice, als wir den Eingang zu einem beliebten Kaufhaus passierten. Ich folgte ihr ins Kaufhaus hinein und wir gingen bis zum hinteren Ende der Damenwäscheabteilung. Ich ließ meine Finger durch ein paar Sachen gleiten. Es waren natürlich nur solche Sachen, die ich normalerweise kaufen würde.
Plötzlich zerschnitt ein Quietschen die Luft.
„Missy A! Was führt dich unangekündigt zu mir?“
Ich hörte nicht, Beziehungsweise verstand nicht was Alice antwortete.
„Uh-huh, uh-huh, dann schauen wir sie uns an!“
Ich wurde neugierig, ging um ein Kleiderregal herum und sah eine robuste dunkelhäutige Frau, die voller Energie zu sein schien. Sie hatte einen super schönen kurvigen Körper und sah sogar in ihrer Kaufhaus- Uniform makellos gestylt aus.
„Sei nicht schüchtern. Du bist Harriett. Nicht wahr? Lass mich einen Blick auf dich werfen“, sagte die Verkäuferin.
„Wie du siehst, Jojo, braucht sie deine Hilfe“, sagte Alice.
Ich war zunächst überrascht, aber Jojos Energie hatte mich mitgerissen.
„Verdammt richtig. Das braucht sie. Komm’ her, damit ich Maßnehmen kann.“
Mein Protest war halbherzig und schnell im Keim erstickt. Ich ließ mich also zu einen Umkleideraum führen, im mich dort bis auf meine Unterwäsche auszuziehen. Ich war natürlich nicht alleine. Jojo trat zurück und pfiff. „Dummes Girl. Warum versteckst du diesen feinen Körper?“
Ich errötete.
Jojo schaute Alice an.
„Ich weiß! Ist sie nicht wunderschön“, sagte Alice.
Jojo drehte sich zu mir um. „Wie ich sehe, wählst du deine Kleidung so aus, damit es oben herum nicht so groß aussieht. Oder?“ Sie hielt ihre Hände zu beiden Seiten meiner Brust. Dann schwang sie ihre Hüften und drehte sich zur Seite, um mir ihre eigene beeindruckende Brust zu zeigen. „Man will das nicht verstecken, Mädchen. Das sind deine Waffen!“ Sie lachte und nahm ein Maßband zur Hand. „Was du anziehst, lässt dich unscheinbar und pummelig aussehen. Aber das bist du nicht. Du bist winzig. Schau dir diese Taille an. Sie las das Maßband ab und maß erneut, wobei sie eine Augenbraue hob. „Das wird schwer was Passendes zu finden“, schnaufte sie. „Du brauchst Kleidung, die deinen flachen Bauch so gut wie möglich zeigt. Bauchfreies Oberteil. Oben eng, unten locker.“ Sie wandte sich wieder zu Alice und fragte: „Welcher Farbstil?“
„Hmm. Ich denke da an einen Pastellton; blasses Rosa, Babyblau, Weiß.“
Sie redeten, als ob ich nicht da wäre.
Als Jojo zu den Regalen wegging, wandte ich mich an Alice.
„Alice“, begann ich und wollte ihr sagen dass ich mir das nicht leisten konnte.
„Schhhh. Das ist mein Part“, sagte sie, als hätte sie meine Gedanken gelesen. „Ich habe mehr als genug für uns beide.“ Sie grinste. „Aber wenn du das mir wirklich zurückzahlen willst, kann ich mir einen schönen Weg vorstellen.“ Ihr Blick wanderte über meinen Körper. Wir küssten uns immer noch, als Jojo mit beiden Armen voller Kleidung zu uns kam.
„Ups, Girls, euch hat es ja richtig erwischt“, sagte Jojo.
Dieses Mal, oh Wunder (!), errötete Alice.
Ich hatte alles anprobiert, denn ich wollte wissen was Jojo gemeint hatte. um mich auf die Erfahrung einzulassen. Es gab enge, unterstützende Sport- BHs, dazu passende Tops, weiße und blaue T-Shirts mit weiten Ausschnitt. Es folgten Shorts und Röcke. Mein Favorit war aber eine blassrosa farbige Bondage- Hose, also mit seitlichen lockeren Schnürungen, aus einem seidigen, schimmernden Nylon, das beim Gehen ein weiches Rascheln erzeugte. Diese Hose umarmte meine Hüften, war aber nach unten hin nicht hauteng sondern eher etwas locker, um unten auf „klobige“ weiße Turnschuhe zu treffen. Ich kombinierte diese Hose mit einem abgeschnittenen T- Shirt, welches meinen Bauch nicht bedeckte, und einem kurzen rosafarbenen PVC- Puffer- Anorak, der im geöffneten Zustand meine Brust kaum bedeckte.
Alice schien es ebenfalls zu gefallen. Sie suchte noch ein paar andere Sachen aus dem „Sortiment“ aus, während sie mich mit unverfälschter Lust betrachtete. Ich mochte die Wirkung, die ich auf sie hatte.
Ich hatte keine Ahnung was Alice bezahlte, aber ich wusste, dass es nicht billig war. Das erschien mir als ziemlich seltsam, denn wir kannten uns doch erst seit ein paar Stunden.
Als wir bepackt mit mehreren Taschen das Kaufhaus verließen, hatte ich das Gefühl etwas sagen zu müssen.
„Alice, warum machst du das?“, fragte ich.
„Was meinst du damit?“
„Du kennst mich weniger als einen Tag. Ich meine das hier.“ Ich hielt die Einkaufstaschen hoch. „Das ist zu viel.“
„Es macht mir Spaß“, sagte sie. „Gefällt dir dein neuer Look?“
„Ja, aber...“
„Keine Aber.“ Sie drehte sich zu mir um mich zu küssen. Unsere ähnlichen aber farblich Kontrastreichen Jacken raschelten als wir uns berührten. „Ich werde dein Leben mit Vergnügen erfüllen. Du bist jetzt mein. Du wirst es schon bald sehen.“, sagte sie hinterher.
„Ich kann das alles unmöglich zurückzahlen…“
Alice gab einen leicht frustriert klingenden Seufzer von sich, was jedoch irgendwie beruhigend auf mich wirkte. „Harriett. Ich will dein Geld nicht. Ich will nur dich; und zwar so wie du bist. Und jetzt… Vertraue mir. Genieße es und denke nicht darüber nach.“ Sie legte einen Arm auf meine Taille und wir gingen weiter.
Wir gingen durch den Stadt- Park und unterhielten uns die ganze Zeit. Danach setzten wir uns in einen kleinen, aber feinen Imbiss und aßen eine Kleinigkeit.
Dann trennten sich unsere Wege.
„Ich werde ein paar Tage weg sein, und du hast deine Vorlesungen“, sagte sie und gab mir einen langen Kuss. „Ich bin am Sonntagabend wieder zu Hause. Sehen wir uns am Montag in der Disco?“
Ich muss geschmollt haben.
„Oh nein! Bitte nicht. Es ist alles okay. Wenn ich zurück bin, können wir viel mehr Zeit miteinander verbringen. Ich verlasse dich nicht.“ Sie lachte wieder.
Die nächsten Tage waren unspektakulär und langweilig, aber meine neue Kleidung hatte mir immerhin mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Meine engen Freunde hatten allerdings das Gefühl als ob ich sie irgendwie im Stich lassen würde. Mit anderen Worten: Ich hatte mich ein wenig verändert. Und dem war auch so, denn es fühlte sich gut an das neue Selbstvertrauen auszuprobieren, welches Alice mir gegeben hatte. Da erkannte ich, wie sehr ich ihr gefallen wollte.
Am Freitag lag für mich ein Paket im Uni- Postfach. Es war flach und innen mit Luftpolsterfolie, aber ich konnte ein paar harte Gegenstände darin ertasten. Ich stopfte es in meine Tasche, weil ich erst einmal zu einer Vorlesung musste. Ich vergaß es sogar und wartete mit dem Öffnen bis ich wieder in meinem Zimmer war.
Ich zog es aus meiner Tasche heraus, riss die braune Schutzverpackung auf und schüttete den Inhalt auf das Bett. Es gab eine handschriftliche Notiz, einen Lippenstift, Nagellack und eine weitere Plastiktüte mit etwas aus leuchtendem Rosa. Ich nahm zuerst die beiliegende Karte in die Hand um die darauf stehende Notiz zu lesen.
Das Paket war von Alice.
Ich las:
„Hallo mein Püppchen,
als ich diese Sachen sah, musste ich an dich denken. Bist du so lieb und trägst es für mich am Montag in der Disco? Ach! Und noch etwas. Ich habe für dich einen Friseurtermin gebucht. Montag um 15 Uhr bei Otto. Lass’ ihn einfach sein Ding machen.“
Die Notiz oder das Schreiben war mit „Miss A“ unterzeichnet.
Es fühlte sich irgendwie komisch aber auch wieder schön an so ein Schreiben mit Unterschrift in der Hand zu halten. Wer schickt heutzutage überhaupt noch etwas handgeschriebenes?
Ich nahm den Nagellack in die Hand. Auf dem Etikett stand „Candy Bubblegum“. Es war ein grelles Neonrosa.
Ich öffnete die kleine Schachtel mit dem Lippenstift und entfernte die Kappe, um den gleichen Farbton zu sehen. Die beiden stimmten perfekt überein.
Was war noch in dem Paket?
Ich nahm voller Neugier das nächste Teil, eine Plastiktüte, in die Hand. Ich brauchte einen Moment, um zu erkennen, dass die geschmeidige, plastische Masse ein Kleid war und war erst einmal wenig begeistert. Ich fragte mich ob sie jetzt nicht doch übertrieb. Aber sie hatte es gut mit mir gemeint. So sollte ich ihr wohl meine Wertschätzung zeigen.
Ich beschloss das Kleid in der Hoffnung anzuprobieren, dass es nicht passen würde. Ich öffnete die Tüte und schüttelte das Kleid heraus. Abgesehen von den Packfalten schien es eine gute Fertigungsqualität zu haben. Es gab keine Reißverschlüsse, war aber ziemlich gut dehnbar. Der Rücken war weit ausgeschnitten, die Schulterträger breit und vorne gab es einen tiefen Ausschnitt. Ich zog schnell meine zerrissene Jeans aus und wollte in das Kleid hinein schlüpfen. Ich erkannte aber sehr schnell dass es sehr eng werden würde. So entschied ich mich es ohne BH zu versuchen.
Ich musste ganz schön ziehen, zerren und meinen Körper verrenken um das Kleid hoch ziehen zu können. Es war hauteng, hatte aber eine perfekte Passform. Es gab also keine Ausrede das Kleid nicht tragen zu müssen.
Meine Brüste schwollen fast komplett aus dem Dekolleté heraus. Das Kleid bedeckte gerade so meine meine Aureolae. Der Saum umarmte meine Hüften nur ein paar Zentimeter unter meinem Schritt. Und dazwischen? Das Kleid war so geschnitten, dass es meine schmale Taille und meine großen Brüste überaus gut betonte. Und wie der Stoff im glitzerte und leuchtete!
Sie, meine liebe Leserin und lieber Leser, haben bestimmt solche Outfits in den Discos gesehen. Richtig? Vergessen Sie es! Ich würde alle übertreffen. Und es war nicht zu übersehen dass Alice Lackkleidung liebte. Sie würde wild werden, wenn sie mich sah.
Plötzlich konnte ich es nicht mehr erwarten.
Ich konnte mich am Montagmorgen kaum auf den Lehrstoff konzentrieren. Ich war ständig zwischen der Freude Alice wiederzusehen und dem „Nervenkitzel“ das neue Kleid zu tragen hin und her gerissen.
Während einer anderen Vorlesung summte plötzlich mein Handy. Der Friseurtermin! Ich sprang sofort auf und machte mich auf den Weg.
Eine kurze Busfahrt später öffnete ich völlig außer Atem die Tür eines stilvollen Hair – Salon, der direkt auf der Hauptstraße war.
„Hallo“, sagte ich zu der Rezeptionistin. „Ich glaube, ich habe einen Termin. Oder?“ Ich war unsicher.
„Hallo“, sagte sie. „Sie müssen Harriett sein. Gerald wartet bereits. Soll ich ihnen ein Getränk oder einen Snack reichen?“
„Äh, nein danke.“
„Gerald?“, fragte ich mich in Gedanken.
Ein sehr übertrieben gestylter Typ erschien hinter einem Vorhang.
„Harriett? Was für ein Vergnügen. Kommen sie doch bitte hier entlang.“
Ich folgte ihm voller Unsicherheit. Oh Gott! So nervös war ich noch nie bei einem Friseur gewesen. Aber das hier war was anderes. Er führte mich zu einem bequemen Frisierstuhl. Kaum hatte ich mich hingesetzt, kippte er auch schon die Lehne nach hinten, um mir die Haare zu waschen.
„Wow, Miss Alice hat sich nicht geirrt. So viel naturbelassener Rohstoff“, sagte er, während er meine Kopfhaut zu massieren.
Ich war mir nicht sicher, ob das ein Kompliment war.
„Also. Heute werden wir blond. Richtig?“
„Blond?“, fragte ich mich halb erschrocken in Gedanken. „Ich… äh… werden wir?“, stotterte ich.
„Miss Alice schien es jedenfalls so gemeint zu haben. Sie sagte, sie dachte, es würde zu ihnen passen.“
„Oh! Okaaaayyyy.“
„Sie hörte sich jedenfalls sehr begeistert an.“
Das tat sie. Oder? Als ich darüber nachdachte kam ich zu der Erkenntnis, dass mein neuer Look mit seinen blassen Pastelltönen und Weiß wahrscheinlich mit blonden Haaren besser aussehen würde als meine aktuelle unscheinbare Haarpracht.
„Ich bin sicher, dass sie es am besten weiß“, schaffte ich so halbwegs als vernünftige Antwort zu äußern.
„Oh, das tut sie definitiv. Fangen wir an. Bereit?“
Ich war fast vier Stunden dort. Ich werde Ihnen aber das verrückte Geschwätz ersparen, obwohl Gerald ein wirklich süßer Kerl zu sein schien. Ich hatte jedenfalls viel mehr über die Probleme seiner Freunde erfahren als mir lieb war.
Schließlich beendete er seine Tätigkeit mit den Glätteisen und zeigte mir das Ergebnis. Langes, fast platinblondes Haar kaskadierte in sanften, luxuriösen Locken über meinem Rücken. Es war heller, als ich es mir gewünscht hätte, sah aber unglaublich edel aus. Ich entschied, dass wenn Alice das so wollte, es gut genug für mich wäre.
Ich dankte Gerald, verabschiedete mich, zog wieder meine alte Jacke an und eilte zur Bushaltestelle, um zum Campus zurück zu fahren, denn ich hatte es eilig. Ich wollte mich nämlich mit ein paar Freundinnen in unserer „Studentenkneipe“ treffen.
Die Girls saßen bereits in der Campus-Bar, als ich aus dem Bus ausstieg. Ich gesellte mich dazu und musste mir erst einmal Mut in Form eines Wodka Red Bull antrinken. Dann folgte eine Runde Tequilas. Es gab viele Komplimente und nur ein paar neidische Blicke bezüglich meiner Frisur, Beziehungsweise der neuen Haarfarbe.
Mein noch recht seltsames Aussehen war mir aber total egal. Irgendwie sahen die Mädchen, die ich früher für cool gehalten hatte, nicht mehr so cool, sondern ein bisschen mürrisch und gewöhnlich aus. Und das galt besonders in dem Moment, als ich sie mir neben Alice vorstellte.
Irgendwann war es Zeit zur Disco zu gehen.
„Wir sehen uns dort“, sagte ich und erhob mich schnell. „Ich muss mich noch umziehen und meine Nägel machen.“
Ich eilte zurück in meinem WG- Zimmer und lackierte schnell meine Nägel mit dem neuen glänzenden rosafarbigen Nagellack. Aus einer Laune heraus, malte ich auch meine Zehennägel ebenfalls rosa an. Danach folgte mein Make-up. Es wurde vielleicht etwas auffälliger als sonst. Und dann wurde Alices Lippenstift aufgetragen. Das war nämlich ein ganz spezieller Lippenstift. Das glänzende, glitzernde Rosa ließ meine Lippen kribbeln, als sie bis fast zur doppelten Größe anschwollen. Ich bekam eine leichte Panik, denn es konnte ja sein dass ich allergisch darauf reagieren könnte. Als ich aber im Spiegel meinen Schmollmund sah, wusste ich dass es genau so aussehen sollte wie es Alice mochte.
Ich quetschte mich in das rosafarbige Stretchlack - Kleid hinein, zog meine neuen weißen Turnschuhe an, schnappte mir meinen rosafarbenen „Puffer“ und eilte aus der WG hinaus. Unterwegs kaute ich Minze - Kaugummi, um meinen Atem zu erfrischen.
Ich hatte es noch nie wirklich erlebt und auch niemals damit gerechnet. Aber jetzt war der Zeitpunkt gekommen. Ich vernahm plötzlich sogenannte Cat - Calls von diversen Jungen- und Männergruppen. Eine ältere Dame hingegen schimpfte: „Schämst du dich den nicht?“
Das ließ mich aber nicht schüchtern werden. Das gab mir eher einen Schub und ich freute mich schon auf die Disco. Warum hatte ich mich nicht schon früher so oder so ähnlich gekleidet?
Es war kurz nach halb elf, als ich zum Club kam. Es gab wie üblich eine lange Schlange, was aber meiner aufkeimenden Freude auf den Abend keinen Abbruch tat. Ich fühlte mich plötzlich selbstbewusst und stellte mich darauf ein noch eine Weile in der Schlange stehen zu müssen. Doch da sah mich der Türsteher und winkte mich an der Schlange der Wartenden vorbei, was mein Selbstvertrauen kurzfristig stärkte.
Ich gab meine Jacke ganz lässig an die Garderobe ab und ging hinein, so als ob ich schon immer dorthin gehörte. Aber das verblasste wieder ganz schnell. Ich schaute mich um und sah ein paar meiner Freunde und Freundinnen, aber keine Alice. Die Enttäuschung traf mich unerwartet hart.
Ich hasste mich plötzlich weil ich doch unbedingt wollte, dass sie mich sieht und mir sagt dass ich es richtig gemacht hatte. Ich lehnte auf dem Weg zur Bar den ersten angebotenen Drink ab. An der Bar angekommen nahm dann doch das zweite Angebot an. Ich tat es ohne es wirklich zu wollen und hörte dem folgenden rüpelhaften Smalltalk nur halb zu, während meine Blicke immer wieder über die Menge glitten und nach ihr suchten.
„Oh mein Gott, Bitch, was zum Teufel trägst du?“
Ich erschrak und sah wie Bee, eine meiner Mitbewohnerinnen, mich voller Abscheu anschaute. „Und deine Haare! Du siehst wie eine verdammte Hure aus. Bist du auf Freier - Suche?“
Ich öffnete meinen Mund um zu reagieren, war aber zu sehr schockiert. Dann wurde ich wütend, während ihre Tirade weiterging. „Ich dachte, du wärst eine von uns. Aber jetzt stellt es sich heraus, dass du nur ein Hure bist die einen die Freunde wegschnappt.“ Sie gab mir einen Schubs, woraufhin ich beim zurück taumeln mein Getränk verschüttete.
In diesem Moment trat aus dem Dunst der Nebelmaschine eine geschmeidige Figur heraus und kam direkt auf mich zu. Ich sah zuerst nur ihre Füße. Doch dann konnte ich immer mehr von ihr sehen. Ich sah knielange Goth - Plateau - Stiefel, Netzstrümpfe, Ledershorts und ein Überbrust – Korsett. Die Hände steckten in Fingerlosen Handschuhen. Auf der nackten Haut glitzerte klobiger Silberschmuck. Alice warf dramatisch einen Arm um meine Taille. Mir schoss sofort eine Träne ins Auge, während sie mich an sich heran zog und mir einen innigen Kuss gab. Ihre Stiefel machten sie viel größer, und ich musste mich leicht zurück lehnen. Ich stöhnte vor Freude bis sie den Kuss beendete. Dann drehte sie sich herum und schaute Bee an, die mit offenen Mund vor uns stand. zusehen, die gerade offen da stand. „Ich finde sie verdammt noch mal wunderschön“, sagte Alice zu ihr. Dann machte sie mit der Hand eine Schießbewegung und rief: „Und jetzt verpiss dich!“
Als Alice mich wegzog, sah ich, wie sie einem Mitarbeiter anschaute. Sie machte mit der Hand eine Trinkgeste, zeichnete danach eine Linie über ihren Hals um, anschließend auf die immer noch staunende Bee zu zeigen. Ich schmunzelte innerlich, als ich einen Türsteher in ihrer Nähe sah, der in Richtung Ausgang führte.
„Oh mein Gott! Hast du sie gerade rausgeworfen?“
Alice zuckte mit den Schultern. „Das ist meine Disco. Niemand kommt davon, wenn er oder sie schlecht über meine Freunde redet.“
„Das ist deine Disco?“
„Ja, die gehört mir. Ich kann tun, was ich will!“
„Du...“ Ich fühlte mich plötzlich sehr klein und verletzlich. Ich erschauderte und versuchte das Gefühl abzuschütteln. „… Danke. Ich habe dich vermisst.“
„Ach, du bist so liebenswert. Ich komme einfach nicht darüber hinweg.“ Sie trat zurück und schaute mich an. „Ich danke ebenfalls. Ich war mir nicht sicher...“
„Du warst dir nicht sicher? Über mich?“
„Oh nein, über dich schon. Ich war mir nur nicht sicher, ob du das alles machen würdest. Du trägst diese schönen Sachen und hast deine Haare machen lassen. Für mich.“ Sie fingerte an meinem Kleid herum. „Mmm, nur dich anzusehen macht mich schon wieder ganz geil.“
„Oooh.“ Jetzt fingerte ich in meinen neuen hellblonden Haaren herum, welche unter dem UV- Licht richtig leuchteten. „Gefällt es dir?“, fragte ich mit einem „unschuldigen“ Blick. Ich schmollte meine Lippen, wölbte meinen Rücken ein wenig um meine Brüste noch besser zu präsentieren.
Sie knurrte. Sie knurrte tatsächlich. Der „Hunger“ in ihrem Blick gab mir das Gefühl eine Gazelle zu sein, die einen Löwen provozierte.
„Ohh, ich werde dir heute Abend schlechte Dinge antun“, sagte sie.
Ich erzitterte und spürte in mir eine Art sexuelle Antwort aufgrund ihrer Ankündigung.
Wir wurden in einen kleinen abgetrennten Bereich gelassen, und die Getränke begannen zu fließen. Wir unterhielten uns, wir tanzten, die Leute kamen und gingen, und ein paar blieben. Suze, die Frau hinter der Bar, kam zu uns, nachdem sie ihre Schicht beendet hatte. Gerald war dort und sah in seinen schwarzen Ledersachen so bizarr kontrastiert zu der „Arbeitskleidung“ aus, dass ich ihn erst erkannte, als er sprach. Jojo war auch da, und ein sehr blasser, großer, schöner Goth - Junge namens Joel. Er schenkte mir ein so unschuldiges Lächeln, als ich seine muskulösen Arme und nackten Schultern sah. Es kribbelte sogar in meinem Bauch.
Es war eine angenehme Gesellschaft. Wir lachten und scherzten zwischen den Getränken. Gegen Ende des Abends, es war natürlich weit nach Mitternacht, saß oder lag ich ziemlich groggy mit meinem Kopf auf Alices Schoß, während ihre Finger zärtlich durch meine Haare glitten. Es fühlte sich so schön an gemocht zu werden.
Wenig später neigte sie sich nach unten und sagte in mein Ohr: „Komm’ meine Puppe. Lasst uns nach Hause gehen.“
Es muss nach drei Uhr morgens gewesen sein, als wir ihre Wohnung betraten. Sie schenkte mir eine Cola ein und ging zum Schlafzimmer. Zuvor sagte sie: „Geh nirgendwo hin! Ich werde mich einfach nur umziehen.“
Ich bin wahrscheinlich auf ihrer Couch eingeschlafen, wurde aber durch ein Türklappern und einem anschließenden Staccato von hohen Metallabsätzen auf dem Holzboden geweckt. Ich drehte mich um und zuckte fast vor Schreck zusammen. Alice war von Kopf bis Fuß Öl - glänzend schwarz. Sie trug eine Gesichtsoffene Maske. Alice hielt in einer Hand etwas, das wie ein Paar schwarze, flauschige Handschellen aussah.
„Zeit für deine nächste Lektion“, bot sie an.
Ich sprang hoch, wie ein Kaninchen im Licht eines Scheinwerfers, nicht sicher, ob ich zu ihr laufen oder zu ihr gehen sollte. Ich tat aber weder das eine, noch das andere, sondern erstarrte.
„A… Alice?“
„Miss Alice, für heute Abend“, sagte sie mit einem breiten Lächeln. „Komm her, Puppe.“
Ich stolperte barfuß zu ihr, während mein Lack - Kleid knirschte und knarrte.
„Braves Mädchen“, sagte sie, als ich vor ihr stand.
Irgendwie hatten die wenigen Worte einen solchen Nervenkitzel durch mich hindurch geschickt. Sie zog mich zu sich heran und küsste mich. Dieser Kuss war intensiver, bestimmender, und ließ mich wissen wer die Kontrolle hatte. Sie legte eine Locke meiner Haare hinter mein Ohr und streichelte mir ihrer im Handschuh steckenden Hand meine Wange. Ich spürte etwas von dieser Energie, als sie mich im Club angeknurrt hatte und eine Träne in meinem Auge war. Sie ließ die Handschellen vor meinen Augen hin und her schwingen. „Möchtest du sie haben?“
Ich schluckte. Dann sagte ich: „Ja, ja bitte.“
Sie packte mein Kinn, drückte mir zwei Finger, sie trug Latexhandschuhe, in den Mund und gab mit den Handschellen meiner Brust einen leichten Schlag; nicht stark, aber gerade so dass es etwas weh tat.
„Ja, Miss Alice!“ Sie atmete theatralisch laut ein. „Sag es!“
„Jjjjaaa, Miff Awiff“, murmelte ich um ihre Finger herum und versank in dem Rollenspiel, während sie vor meinem Körper die Handschellen um meine Handgelenke schloss.
Alice zog den Saum meines Kleides hoch und zerrte mein Höschen nach unten. Dann zog sie den Ausschnitt herunter, so dass meine Brüste heraussprangen und von meinen Armen leicht zusammengedrückt wurden. Dann hakte sie einen Finger um die Verbindungskette meiner Manschetten und zog mich zu ihrem Schlafzimmer.
Auf dem Bett lag ein großes, flauschiges weißes Badetuch. Ich legte mich mit dem Rücken darauf und erlaubte Alice mit einem unterwürfigen Blick meine gefesselten Handgelenke am Bett zu befestigen.
Ich zerrte und verdrehte mich, als ich spürte wie die Fesseln in meine Haut gruben. Ich fühlte mich hilflos, als mein Kleid bis auf die Hüften hochgezogen war und wie das straffe Material meine freiliegenden Brüste anhob. Meine Haut kribbelte vor Erregung und meine Brustwarzen waren steinhart, als ihre „Latexhände“ über mich glitten und mir eine äußerst exquisite Massage gaben.
Alice murmelte etwas vor sich hin. Es war ein laufender Monolog, den sie in tiefen, schwülen Tönen von sich gab. Ihre Finger heizten mich immer stärker auf, zumal sie sich meinem Schrittbereich näherten.
„… und während ich hier streichele, fühlst du ein intensives Vergnügen“, flüsterte sie. „Rauf, wieder runter, rauf, wieder runter, hmmm, langsam auf und wieder ab. Du spürst mit jeder Berührung mehr Vergnügen, stärker, noch stärker, und wieder entspannen. Und wenn du dieses Vergnügen spürst, lässt du einfach deinen Geist weg driften. Nur noch die Freude existiert, und wieder mehr, noch mehr, und wieder entspannen, schalte dein Gehirn ab, entspanne dich…“
Sie schien ewig so weiterzumachen, bis ich mich am Rande eines Orgasmus befand, aber nicht erreichte. Das Gefühl war so intensiv.
Etwas hatte sich allerdings verändert. Ihre gummierten Finger drangen in meine Scheide ein. Dann spürte ich Finger ihrer anderen Hand, als ob sie mich weiten wollte. Jene Finger verschwanden aber wieder ganz schnell. Halt! Nicht wirklich! Ich spürte wie ein glitschiger Finger gegen meine Afteröffnung drückte und dann eindrang.
Alice flüsterte in mein Ohr: „Brave Puppe, und jetzt komme für mich!“
Meine Erregung verwandelte sich sofort in einen Orgasmus. Ich schrie laut, als ich zuckte und mein Körper bebte. Ich zerrte vollkommen hilflos an meinen fixierten Handgelenken und fühlte wie eine Welle des Vergnügens nach den anderen über mich kam, während sie meine Erregung mit ihren mich weiterhin streichelnden Fingern auf einem hohen Niveau hielt. Es schien nicht aufzuhören. So etwas Intensives hatte ich noch nie erlebt...
Schließlich brach ich auf dem Bett zusammen…
„Hmmm, das sah ganz gut aus“, sagte sie und neigte sich zu mir hinunter, um einen sanften Kuss auf meine Lippen zu setzen, während gleichzeitig mit einen ihrer gummierten Finger über meinen Körper strich.
„Wenn ich gewusst hätte, dass du so laut bist, hätte ich dich zuerst geknebelt.“
Ich kicherte.
„Hmm, was denkst du, Puppe?“
Ich spürte wie eine warme Welle des Vergnügens kurz durch meinen Körper raste, als sie den Spitznamen sagte.
„Sollen wir dich das nächste Mal knebeln?“
„Mmmmm, ja, Miss Alice, das hört sich schön an.“ „Schön?“, fragte ich mich in Gedanken. „Warum habe ich das gesagt? Wäre ein Knebel wirklich schön?“ Ich konnte es mir nicht vorstellen, aber diese Fragen waren ganz schnell verschwunden.
„Brave Puppe“, sagte sie. Dieses Mal ließ mich das Wort „Puppe“ vor Erregung stöhnen.
Das Bewusstsein kehrte langsam zurück, als ich am nächsten Morgen den Schlaf weg blinzelte und feststellte, dass ich mich unter einer Satin-Bettdecke befand. Alices Arm war über meinen nackten Körper drapiert. Sie war noch in Latex gehüllt, während sie sanft neben meinem Ohr schnarchte. Ich lag da, spürte ihren Puls. Ihr Outfit klebte jetzt ein wenig auf meiner Haut. Das Bedürfnis pinkeln zu müssen ließ mich dann doch vorsichtig bewegen. Als ich leise aus dem Bett glitt, wurde mir klar, dass meine Hände immer noch gefesselt waren. Da ich keinen passenden Schlüssel herumliegen sah, ging ich Achselzucken zur Badestube um mich dort zu erleichtern und meine morgendlichen Waschungen zu tätigen. Ich war tatsächlich froh, dass ich es geschafft hatte meine Hände zu waschen, ohne die flauschigen Bündchen nass zu machen.
Der Anblick der Handschellen ließ Erinnerungen an das vergangene Vergnügen hoch kommen, aber die Details des Abends blieben dennoch unscharf. Wahrscheinlich eine Wirkung des Alkohols, vermutete ich.
Als ich das Badezimmer verließ, war Alice bereits aufgestanden und durchquerte den Raum. Mir stockte wieder einmal der Atem, als ich das Licht auf ihrem Latexanzug glitzern sah.
Ich hob meine gefesselten Handgelenke und wackelte ein wenig mit den Händen.
„Ups“, sagte sie grinsend und gab mir einen Kuss. Als sie das tat, knetete sie mit ihren gummierten Fingern meine Brüste.
„Morgen, Puppe.“
Dieses Wort gab mir sofort ein Kribbeln der Erregung, was aber sofort wieder verschwand.
Alice lächelte und sagte: „Warum gehst du nicht wieder ins Bett? Ich bin gleich wieder bei dir.“
Das erschien mir ein außergewöhnlich guter Vorschlag zu sein. Und so kuschelte ich mich wieder unter den weichen und immer noch schön- warmen Satin. Als ich tief Luft holte, nahm ich den Geruch von Alices Latex- Catsuit wahr. Ich fand, dass mir der seltsame Geruch überhaupt nichts ausmachte.
Ich ließ gerade meine Finger unbewusst über meinen Bauch gleiten, als die Tür geöffnet wurde und Alice wieder hereinkam.
Meine Augen wurden ganz groß als ich mich zur Seite drehte und ihr Profil sah. Sie stand gerade in der Tür zum Badezimmer und ein dicker schwarzer Umschnall- Dildo baumelte zwischen ihren Beinen.
„Was denkst du, Puppe?“, fragte sie.
Das Kribbeln der Erregung ließ mich meine Beine spreizen und meine immer noch miteinander verbundenen Arme über meinen Kopf heben.
„Mmm, Miss Alice“, sagte ich, als sie langsam zum Bett heran kam. Es fühlte sich gut an, es laut zu sagen.
Sie neigte sich über mich und öffnete mit einem kleinen Schlüssel eine meiner Handschellen. Sie zog die nun geöffnete Handschelle, und damit auch mein Handgelenk, an die Ecke des Bettgestells, wo sie sie an einer Stange wieder verriegelte. Dann öffnete sie eine Nachttischschublade, nahm weitere Handschellen heraus und schloss diese um mein kurzfristig freies Handgelenk sowie einer Stange an der anderen Ecke des Bettgestells.
„Bequem?“
Ich nickte.
„Ich erinnere mich an letzte Nacht. Du warst sehr laut gewesen.“
Ich spürte wie meine Wagen vor Scham rot wurden.
„Hmm, du bist so eine bezaubernde Puppe.“
Ich erzitterte, weil ein Schauer der Erregung durch mich hindurch ging.
„Mund weit auf!“
Ich öffnete ohne nachzudenken meinen Mund, und Alice drückte einen Gummiball hinein. Sie musste mit Nachdruck drücken, damit der Ball hinter meinen Zahnreihen zu liegen kam. Danach schnallte sie die Riemen des Ballknebels auf meinem Hinterkopf zusammen.
„Brave Puppe.“ Sie tätschelte meine Wange, weil meine Wimpern aufgrund eines Ansturm der Erregung flatterten. Alice ließ ihre gummierten Finger über meinen Körper gleiten. Sie spielte mit meinen Brustwarzen, glitt über meinen Bauch weiter nach unten bis ihre Latexhand zwischen meinen Beinen war. Dann drückte sie meine Schamlippen auseinander und ihre Finger rutschten in meine nasse Scheide ein.
„Mmm. Da ist ja jemand ganz geil heute Morgen. Jetzt ist es Zeit für eine weitere Lektion.“
Sie hielt ein kleines glänzendes Objekt vor mir hoch. Ich wusste natürlich, was es war, aber ich hatte noch nie in meinem bisherigen Leben einen gesehen.
„Ein Buttplug kann dein Vergnügen verbessern. Ich denke, du wirst es mögen, Puppe. Sollen wir es versuchen?“
Ich wusste nicht warum, nickte aber automatisch. Ich hob sogar meine Knie an, als sie den Buttplug nach unten bewegte. Sie zog die Spitze des Plugs durch meine nassen Schamlippen, bis der Plug meine Afteröffnung berührte. „Entspanne dich“, sagte sie und gab dem Spielzeug einen kleinen Schubs. Ich spürte, wie es eindrang und mich erzittern ließ.
Es war weniger ein Vergnügen und mehr der Gedanke daran, als sie den Druck minderte. Der Buttplug rutschte ein kleines Stück wieder heraus. Dann gab sie dem Zapfen einen neuen Schubs. Diesmal drang er etwas tiefer ein. Und der dritte Schubs ließ mich nach Luft schnappen, denn die breiteste Stelle passierte meinen Schließmuskel, der sich anschließend wieder um die schmalere Einkerbung des Plugs zusammen zog.
„Fühlst du dich gut?“
Ich nickte und ließ meine Beine wieder nach unten rutschen.
Dann lag sie auf mir und der Umschnall- Dildo lag zwischen meinen Oberschenkel. Ich spürte, wie ihre Finger meine Schamlippen auseinander drückten und dann das Spielzeug hineindrückten. Es war nur ein kleines Stück, aber das reichte um mich meine Augen weit aufreißen zu lassen und in den Knebel hinein zu stöhnen. Ich spürte jede Unebenheit des täuschend echt nachgebildeten Gummischwanz. Ich zerrte an meine Fesselung drehte meinen Kopf nach links und rechts, während mein Atem laut zischend durch meine Nasenöffnungen pfiff.
Sie zog sich, und somit den Gummipenis, wieder heraus, um ihn sofort noch weiter hinein zu drücken.
Ich sabberte den Gummiball beim Ausatmen voll.
Ihre Bewegung wurde intensiver, und schon bald glitt das riesige Spielzeug komplett hinein und wieder heraus. Jeder Schub übertrug such auf den Buttplug. Aber irgendwie diente dieses Gefühl der Degradierung nur dazu, meine Erregung zu erhöhen.
„Halte dich zurück. Du darfst nicht kommen“, befahl sie.
Ich hatte es versucht. Ich hatte es wirklich versucht, aber ich konnte es nicht aufhalten.
Als ich unter ihr erschauderte und unkontrolliert zuckte, verdoppelte sie ihre Bemühungen und konzentrierte sich nur noch auf ihr eigenes Vergnügen. Sie drückte den Phallus ganz tief in mir hinein, als sich gerade meine Scheide um ihn herum verkrampfte. Sie fickte mich mit roher, tierischer Gewalt, während ich unter ihr lag. Mein Körper bewegte sich zwangsläufig mit ihren Stößen hin und her, während ich aufgrund meiner nicht enden wollenden Nachbeben zitterte und zuckte.
Schließlich kam auch sie, lange nachdem mein eigener Orgasmus nachgelassen hatte. Sie gab ein lautes, animalisches Stöhnen von sich, bevor sie auf mir zusammenbrach. Ihr Latexganzanzug klebte auf meinem schweißnassen Körper. Das Spielzeug steckte immer noch in voller Länge in mir...
Schließlich rührte sich Alice. Sie lockerte etwas an der Taille und löste sich von dem Spielzeug. Doch dann, anstatt, wie von mir erwartet, mich zu befreien, schlang sie einen Gürtel um meine Fußknöchel und zog diese nach unten, um sie am Fuße des Bettrahmens anzubinden.
Sie nahm mein Kinn in ihre gummierte Hand und wischte etwas von dem schäumenden Sabber von meinem Mundes weg. Ich wollte etwas sagen, wollte sie bitten mich freizulassen, aber es kam bei diesem Versuch nur ein „Mmpphh“ heraus.
Sie drückte einen Zeigefinger gegen den Knebelball, um mir anzuzeigen dass ich ruhig bleiben sollte.
„Bekommst du gut Luft? Alles gut?“
Ich nickte.
„Brave Puppe.“
Kaum hatte sie das gesagt, spürte ich wieder diesen warmen Fluss des Vergnügens.
„Wir werden an deiner Ausdauer arbeiten müssen.“ Sie erhob sich und verließ das Bett. „Ich werde mich jetzt duschen und aufräumen. Lauf’ nicht weg.“ Sie lachte und ließ mich gefesselt und in jeder Öffnung gefüllt zurück. Meine nackte Haut kühlte sich langsam an der Luft ab.
Nach einer Weile versuchte ich meine Position zu verändern, um die Spannung von meinen gefesselten Armen zu nehmen. Als ich das tat, bewegten sich die Spielzeuge in mir. Oh! Das fühlte sich so gut an. Ich fing an meine Hüften zu bewegen; zuerst nur ein wenig. Aber dann wurde mir langweilig und ich dachte über meine missliche Lage nach. Genau das erregte mich jedoch. Ich konnte einfach nicht anders und zerrte an der Fesselung, während ich gleichzeitig meinen Unterleib bewegte. Das erregte mich immer mehr und der Orgasmus war nicht mehr weit.
In diesen Moment kehrte Alice zurück.
Sie war ein wenig unpassend, oder ungewohnt gekleidet, denn sie trug ein unschuldig aussehendes weißes Sommerkleid gekleidet. Das Bett knarrte als sie sich neben mir hinsetzte. „Oh mein Gott! Was soll ich nur mit dir machen?“
Sie zog eine Schlafmaske über meine Augen, wodurch ich nichts mehr sehen konnte. Dann fing sie an mit ihren Fingern auf meinem Bauch zu kreisen. Als sie das tat, murmelte sie: „Hmm, höre einfach auf meine Stimme. Du kannst ihr nicht widerstehen...“ Dann murmelte sie irgendetwas, während ihre Finger immer weiter nach unten glitten. Irgendwann drückte sie auf meinen Kitzler, worauf er straff und groß wurde. Meine Scheide war ja wegen des riesigen Gummipenis immer noch weit geöffnet.
Ich hörte: „Anspannen. Entspannen. Anspannen…“ Sie sprach es ganz langsam, während ihr Finger meinen Kitzler streichelte. Ich verlor irgendwo den Fokus, nur um mit einem Gefühl der erhabensten Befriedigung zu kommen…
Und dann war ich hellwach.
Alice löste meine Fußfesselung und zog ganz sanft den Gummipenis aus meiner Scheide heraus.
Ich stöhnte.
Meine Arme wurden als nächstes freigelassen, und wir umarmten uns.
„Mmm, du bist bei mir. Ich hatte schon Angst, dass das zu viel für dich wäre.“
Ich murmelte etwas in den Knebel.
„Dumme Puppe!“
Ich erzitterte aufgrund eines mich verblüffenden Erregungsschub. Alice spielte mit einer meiner steifen Brustwarzen.
„Man redet nicht mit vollem Mund“, sagte sie und lachte.
Dann nahm sie die Augenbinde weg und fing an die Knebelriemen zu lösen.
„Bereit?“
Ich nickte.
„Es wird zuerst wehtun, bis man sich daran gewöhnt hat.“
Ich zog eine Augenbraue hoch. Ich sollte mich daran gewöhnen geknebelt zu werden?
Sie zog den Knebenball sanft aus meinen Mund heraus. Danach versuchte ich meinen Mund zu schließen, was ziemlich schmerzhaft war. Meine Lippen taten auch etwas weh, vor allen Dingen die Mundwinkel. Das war aber nicht das einzige Schmerzhafte.
Alice half mir aufzustehen und sagte: „Es wird Zeit dich zu säubern.“ Sie gab mir einen sanften Kuss und führte mich ins Badezimmer. Ich spürte bei jedem Schritt wie der Plug in meinem After bewegt wurde, und das war gar nicht mehr so schön.
Im Badezimmer sah es irgendwie vollkommen normal aus, wenn man gewohnt ist dass ein Latexganzanzug tropfend über der Badewanne hängt und ein Strap-on-Harness im Waschbecken liegt…
Ich trat unter die Dusche, ertastete die Basis des Plugs und begann ihn aus meinem After heraus zu ziehen. Es war eine seltsam erotische Empfindung, als der Buttplug endlich aus meinem After heraus flutschte. Ich wusch ihn kurz sauber, bevor ich den Plug an Alice übergab. Sie ließ ihn in ein Glas mit blauer Flüssigkeit fallen und ich duschte mich erst einmal sehr ausgiebig.
Als ich fertig war, wickelte ich ein Handtuch um mich und ein weiteres für mein Haar und ging ein wenig unbeholfen zurück in den Wohnraum. Alice saß wieder einmal mit ihrer Tablet und einem Becher Kaffee. Sie hatte dem weißen Sommerkleid schwarze Netzstrümpfe, Doc Martens und jede Menge klobigen Silberschmuck hinzugefügt, um ein Schiff damit zu versenken. Sie hatte somit ihr Kleid in ein Pin-up-Goth-Outfit verwandelt. Sie blickte auf und erhellte das Zimmer mit einem offenen, leichten Lächeln.
„Wie fühlst du dich“, fragte sie. „Kaffee?“
„Ja, bitte.“ Ich zögerte. „Äh…“
Sie lachte. „Nur wenn wir miteinander spielen, Darling. Jetzt bin ich nur die Alice.“
Ich lächelte, obwohl ich keine richtige Erleichterung spürte. Ich hatte das Gefühl, dass ich sie immer noch „Miss“ nennen wollte. Aber warum nur?
„Danke.“ Ich nahm den angebotenen Kaffee. „Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Gestern Abend und heute Morgen war es…“ Ich rang nach den richtigen Worten. „… einfach unglaublich.“ Ich zuckte mit den Schultern. „Aber...“
„Was ist das?“ Sie neigte sich nach vorne und schaute mich besorgt an. „Es ist okay. Du kannst mir alles sagen. Gab es etwas, das wir getan haben und das dir nicht gefallen hat?“
Ich setzte mich ihr gegenüber auf den Barhocker. „N-nein, ich meine, ich bin ein wenig kaputt, erschöpft…“ Meine Wangen glühten. Alice wartete, während ich meine Gedanken sammelte. Ich wollte unbedingt… Ich schaute Alice verzweifelt an und sagte: „Es ist nur...“ Ich winkte mit einer Hand ab. Aber dann platzte alles aus mir heraus heraus. „Es sind erst ein paar Tage vergangen. Echt. Aber du hast mich so hart fallen lassen, unterdrückt, erniedrigt, den besten Orgasmus geschenkt… Und ich habe Angst davor, was es bedeuten könnte. Warum ich? Ich meine… Sieh dich an, sieh dir das an…“ Ich zeigte in die Wohnung. „Du bist viel zu gut für mich.“
„Ohhh, Puppe.“
Bei dem Wort Puppe keuchte ich und spürte einen Ansturm der Erregung, was meine unter dem Handtuch verborgenen Brustwarzen kribbeln ließ.
„Du bist einfach liebenswert.“
Sie neigte sich nach vorne und gab mir einen Kuss auf die Lippen. „Du bist bei mir sicher. Ich werde dich nicht gehen lassen. Wir haben gerade erst angefangen!“ Sie lächelte. „Ich schätze, du hast deine Vorlesungen wieder verpasst?“
Ich kicherte. „Ich werde mir die Notizen ausleihen. Jen macht das gerne für mich“, sagte ich.
„Ist sie eine weitere Mitbewohnerin?“, fragte Alice.
„Nein, ein Freund aus meinem Kurs.“ Ich musste nachdenklich ausgesehen haben. „Ich muss Bee aus unserer WG zur Rede stellen. Mein Gott, sie war so böse in der Disco.“
Alice stellte ihre Tasse ab und fragte: „Könntest du hier einziehen?“
Mein Herz blieb kurz stehen.
„W-was?“ Ich konnte es für einen Moment nicht begreifen. „Einziehen? Bei dir? Hier?“
Alice verdrehte die Augen.
„Ja, du Dummerchen. Hier. Bei mir und mit mir. Pass’ auf. Wir könnten doch jetzt einfach ein paar von deinen Sachen holen. Ich nehme an, du hast deine Miete sowieso für das ganze Jahr bezahlt. Oder? Du kannst somit die meisten deiner Sachen dort lassen. Wenn es nicht klappt, dann ist es kein Verlust. Oder? Du kannst entscheiden, ob du wieder dein eigenes Zimmer haben möchtest, bevor die nächste Mietzahlung fällig ist.“ Sie hielt inne und neigte sich nach vorne, um mich zu küssen. „Aber ich glaube nicht, dass du das tust. Zieh dich an und pack eine Tasche ein.“
Ich fand meinen String und das rosafarbene Stretch- Lack- Kleid in einer Ecke des Schlafzimmers. Ich erinnerte mich überhaupt nicht daran, es ausgezogen zu haben. Ich schaute mir den String an und beschloss ihn nicht wieder zu tragen.
„Äh, hast du Unterwäsche, die ich mir ausleihen könnte?“
„Mit den Hüften? Das bezweifle ich! Oh, warte, ich habe genau das Ding.“ Ein teuflischer Glanz leuchtete in ihren Augen. Sie öffnete einen Schrank, während ich das hautenge Kleid anzog und die entstandenen Falten glatt zog. Es gab keine Anzeichen dafür dass es am Vorabend irgendwo überdehnt worden wäre. Ich konnte es also noch ein paar Mal anziehen. Es müsste allerdings erst einmal gewaschen werden.
„Fang!“ Etwas schlug laut klatschend gegen meine Seite. „Ups, sorry!“
Ich schaute entsetzt auf das Latex- Was- Auch- Immer, welches auf dem Bett lag. Dann hob ich es zwischen Daumen und Zeigefinger auf.
„Das kann ich nicht tragen!“, protestierte ich.
„Zwinge mich nicht, darauf zu bestehen, Puppe. Probiere es wenigstens mal an.“
Bei der Erwähnung meines Spitznamens spürte ich das vertraute Gefühl der Freude. Eigentlich war es doch ein sehr vernünftiger Vorschlag. Nicht wahr? Nur mal eben anprobieren.
Ich hielt den glänzenden roten Latex-Tanga vor meinem Körper. Die beiden Spielzeuge waren im Zwickel festgeklebt und waren nicht zu ignorieren, als ich den Tanga über meine Beine nach oben zog. Die Spielzeuge waren nicht sehr dick, sahen aber meiner Meinung nach ziemlich lang aus. Der Vaginalplug war etwas größer. Es war ein gerader, geäderter Phallus. Er war auch etwas flexibel. Der hintere war steifer. Es war ein glatter Zapfen mit einer schmalen Verjüngung. Und dann gab es noch eine Art Texturierung zwischen ihnen, sowie einen dickeren Knubbel vor dem Vaginalplug.
Die beiden Spielzeuge waren schon „schleimig“ geschmiert. So brauchte ich nur den Saum wieder nach oben ziehen, drückte meinen Hintern nach hinten und führte die Spitzen der beiden Eindringlinge in Position. Dann fing ich an, die beiden Spielzeuge in mich hinein zu drücken. Als ich das tat, biss ich auf meine Unterlippe, denn das war schon ein sehr erregendes Gefühl, als ich den Bund über meine Hüften anschloss, und die beiden Spielzeuge somit an Ort und Stelle festgehalten wurden.
Hier war ich, das Mädchen, das letzte Nacht noch nie einen Buttplug gesehen hatte und noch nie einen Dildo benutzte, und trug nun dieses obszöne Höschen. Der Latex war dünn, aber eng, und die String-Linie war ein wenig auffällig, als ich meinen Kleidersaum herunterzog, um den Slip zu verdecken.
Ich stieß vollkommen schockiert einen Schrei aus, als die beiden Spielzeuge plötzlich anfingen zu vibrieren. Alice grinste böse, während sie einen Finger über das Display ihres Handys bewegte und die Vibrationen noch stärker wurden. Meine Knie knickten fast ein, als die erregenden Vibrationen meinen Körper erzittern ließen.
„Nein! Nein! Nein! Schalte das aus! Bitte!“, flehte ich sie an.
„Ach… Okay, Puppe, vielleicht fühlt sich eine niedrigere Einstellung schöner an.“
Meine Wimpern flatterten, als die Intensität geringer wurde. Und es fühlte sich schön an - angenehm erregend.
„Mmm, okay, oh das ist ziemlich schön. Danke Mi… ich meine Alice.“
Ich sah sie vor Freude schmunzeln.
„Brave Puppe.“
Ich errötete aufgrund eines Ansturm des Vergnügens.
„Warum behältst du das Höschen nicht an? Und hör… Man kann die Vibrationen kaum hören!“
Sie gab mir meine Jacke.
Ich wischte etwas Spuke von meinem Mundwinkel weg, als ich ungeschickt mit meiner rosa Jacke kämpfte und meine Füße in die Turnschuhe schob. War das alles real?
Ich ging zur Tür, aber Alice stoppte mich und führte mich stattdessen zu einer getäfelten Wand, wo sie auf etwas drückte, von dem ich annahm, dass es sich um einen Lichtschalter handelte. Doch da glitt ein Teil der Wandtäflung fast geräuschlos zu Seite und enthüllte einen Aufzug.
„Wir nehmen ein Auto“, sagte Alice.
Der Aufzug öffnete sich im Keller und wir gelangten in eine große Tiefgarage mit mehreren dort geparkten Autos. Ich blieb erst einmal ungläubig staunend stehen.
„Ich denke, du wirst nicht viel holen müssen, oder?“, sagte Alice. „Kleidung, Laptop, Zahnbürste…“, zählte sie an ihren Fingern ab. „Sonst noch was?“
Ich zuckte mit den Schultern. „Wahrscheinlich meine Notizen und Lehrbücher“, sagte ich mit einem nervösen Lachen. „Wenn du mich studieren lässt.“
„Natürlich. Wir können nicht jeden Tag eine Orgasmus- Orgie feiern.“ Sie lächelte. „Dein Studium ist sehr wichtig und ich habe auch was zu tun. Du wirst also genug Zeit für dein Studium haben.“
Ich fragte mich nicht zum ersten Mal, welche Tätigkeit sie tatsächlich neben der Disco ausübte.
„Okay“, sagte sie. „Wir nehmen den Porsche.“
„Das sind alle deine?“, fragte ich und schaute sie mit großen Augen an.
Sie lachte.
„Ja. Einer für jede Gelegenheit.“ Sie klopfte auf die Motorhaube eines modernen Minis, als wir daran vorbei gingen. „Du hast doch einen Führerschein, oder?“
Ich nickte.
„Ich werde dir die Schlüssel geben, damit du mit ihm zur Uni fahren kannst.“
Ich kletterte in den Beifahrersitz. Der Innenraum des Porsche war mit ganz weichen schwarzen Leder ausgekleidet. Als ich mich in den Sportsitz hinein zwängte und endlich saß, zuckte ich zusammen, da die pulsierenden Vibratoren plötzlich viel stärker zu spüren waren. „Ooohh, fick mich“, platzte es aus mir heraus.
Alice nahm ihr Handy in die Hand und veränderte die Intensität, was mich zu einem zitternden Bündel machte. Sie lachte vor Freude, neigte sich hinüber und legte mir den Sicherheitsgurt an, während ich stöhnte und mich in dem Sportsitz hin und her wand.
„Das ist für die schlechte Aussprache!“
Sie schnallte sich ebenfalls an und wir fuhren recht zügig zum Studentenwohnheim. Ich bettelte um Gnade und war fast ein nervliches als auch körperliches Wrack, als wir auf einen Parkplatz anhielten. Alice regelte zum Glück die Intensität der Vibratoren auf ein Minimum herunter und ich konnte Luft holen sowie mich beruhigen, bevor ich aus dem Auto stieg.
Alice zeigte auf dem nassen Fleck, den ich auf dem Sitz hinterlassen hatte, und tupfte ihn mit einem Taschentuch trocken.
„Das ist deine Schuld“, sagte ich.
„Stimmt. Ich werde dich aber trotzdem dafür bestrafen; später.“
„Immer diese Versprechungen“, lästerte ich.
„Nix da! Tatsachen“, sagte sie mit Nachdruck in der Stimme. Sie stieg ebenfalls aus und fragte: „Welches Gebäude?“
Als wir die Wohnung betraten, hoffte ich dass niemand da war. Mein Zimmer war am Ende des Korridors. Das hieß aber auch, dass wir an der Gemeinschaftsküche vorbeigehen mussten.
„Oh mein Gott! Schämst du dich denn gar nicht?“ Bee war in der Küche, als wir vorbei gingen.
Ich errötete. Ihre keifende Stimme beendete schlagartig meine Erregung.
„Oh, und ihre Bitch- Freundin auch! Scheiß Lesben!“
Ich rang um eine Antwort, aber Alice legte ihre Hand beruhigend auf meine Schulter. Sie betrat die Küche, um Bee zu sehen.
„Du musst Bee sein. Ich habe so viel von dir gehört“, sagte sie mit einer streng klingenden Stimme. Sie öffnete ihre Handtasche und überreichte Bee eine schwarze Visitenkarte mit goldenem Schriftzug. „Ich bin Alice. Wenn ich noch ein Wort von dir höre, werde ich dich von jedem Club, jeder Bar, jedem Pub und jedem Café in dieser Stadt verbannen lassen.“ Sie trat zurück und machte einen Schnappschuss mit ihrem Handy, bevor Bee protestieren konnte.
Bee öffnete ihren Mund um etwas zu sagen. Aber da hob Alice einen Finger. „Na, na. Ein Wort und…“ Ihr Zeigefinger schwebte über dem Display.
Bee schwieg ausnahmsweise, was auch klug war, obwohl ihr Gesichtsausdruck voller Hass war. Ich konnte es nicht ertragen, sie lange anzusehen. Meine Wangen brannten immer wegen der Demütigung. Obwohl Alice anwesend war, sie war so perfekt ruhig und hatte sich absolut unter Kontrolle, fühlte ich mich nur noch schlecht. Aber unter der Scham war auch etwas anderes: Ein heftiger Puls des Stolzes. Alice war für mich eingetreten, in aller Öffentlichkeit, und das auch sehr entschieden. Ich war ihr also wichtig.
Ich spürte jedoch immer noch Bees Blicke, die voller Bosheit und Hass waren, als wir zu meinem Zimmer gingen. Ich hatte sogar Angst dass das nicht so leicht vorbei sein würde.
Ich packte schnell meine Sachen ein, denn ich wollte wieder draußen sein, bevor noch etwas passieren konnte, Beziehungsweise bevor Bee ihre Stimme wiederfand oder ich vielleicht meine Nerven verlor.
Alice half mir die Sporttasche zu füllen, indem sie kühl entschied was in benötigen würde und was nicht. Dann zog ich das rosafarbige Stretch- Lack- Kleid aus. Als ich den Latextanga ausziehen wollte, drohte Alice die Vibratoren voll aufzudrehen. Ich ließ es also sein und wählte einen blass - blau karierten Faltenrock. Ich wollte keine Hose anziehen, da ich befürchtete man könnte im Schritt einen nassen Fleck sehen. Ich legte einen meiner neuen und viel besser passenden BHs an und wählte eine kurze weiße Bluse. Obwohl ich nicht viel eingepackt hatte, bin ich nicht mehr zurückgekehrt, bis ich mein Zimmer am Ende des Jahres endgültig räumte.
Auf dem Heimweg fuhren wir bei einem Biergarten vorbei und verbrachten dort ein paar ruhige Stunden bei einem Bier und einem Sandwich. Ich war immer noch ein wenig eingeschüchtert oder gar verlegen, als ich an Bee dachte. Wie konnte es sein, dass meine Privatsphäre solche, für mich absolut neue, Probleme aufwerfen konnte? Aber jedes Mal, wenn ich Alice anschaute, fühlte ich wieder diesen warmen, tiefen Wellengang der Erleichterung. Ich war bei ihr. Nein, ich gehörte ihr.
Alice fing wieder an, mich mit den ferngesteuerten Vibratoren zu necken, bis sie mich schließlich bis kurz vor einen Orgasmus brachte. Ich klammerte mich an der hölzernen Sitzbank fest und versuchte nicht in der Öffentlichkeit zu schreien. Ich bekam aber dennoch oder gerade deswegen ein paar seltsame Blicke, die meine Wangen dunkelrot werden ließen. Aber Alice lächelte nur und sagte mir, dass ich liebenswert sei.
Als wir wieder in ihrer Wohnung waren, machte Alice etwas Platz in ihren Schränken und Schubladen, indem sie einige ihrer Sachen in ihr Gästezimmer rüber brachte. Ich war vorher nicht in diesem Raum gewesen, aber abgesehen von einem leicht verdächtigen schwachen Geruch von Gummi war es völlig normal. Das Zimmer war in weiß gehalten. In der Mitte an der Wand, gegenüber dem Fenster, stand ein Doppelbett. Unter dem Fenster stand ein Schminktisch den ich für meine Studien nutzen konnte.
Nachdem meine wenigen Sachen eingeräumt waren, ging ich unter die Dusche und zog dort die Spielzeuge heraus. Ich säuberte den Latex- Tanga sowie die beiden Dildos. Danach wurde alles in das Glas mit der blauen Flüssigkeit gelegt.
An diesem Abend zog ich meinen alten Pyjama an. Alice murrte und sagte, sie müsse mir richtige Nachtwäsche besorgen. Sie selber trug einen Retro - Seiden - Body mit passendem, weit geöffneten Seiden- Morgenmantel.
Wir kuschelten uns auf dem Sofa und surften durch die TV- Programme, bis wir eine Sendung fanden, die uns beiden gefiel.
„Ich bin stolz auf dich“, sagte sie nach einer Weile.
„Warum? Was meinst du damit?“, wollte ich wissen.
„Du hast das einfach so gut aufgenommen.“
„Hmmm. Also, ich habe es wirklich genossen. Ich liebe es deine Puppe zu sein.“ Ich zuckte mit den Schultern. „Ich weiß nicht warum, aber jedes Mal, wenn du sagst, spüre ich eine Erregung. Ich denke, ich muss ziemlich beeinflussbar sein, wenn mich das so anmacht.“
„Das scheinst du zu sein, Puppe.“
Ich antwortete mit einem sanften „Mmmm“.
„Sage mir, was dir am meisten gefallen hat.“
„Oh, Gott.“ Ich gestikulierte wild. „“Alles!“ Ich schmiegte mich an sie an. „Ich war noch nie so erregt, so voller Freude. Und dann die Orgasmen! Oh mein Gott! Ich wusste gar nicht dass sie so schön und intensiv sein können.“ Ich verstummte und dachte: „Und deine Lektionen haben mir am meisten gefallen, Miss Alice.“
„Hmmm. Nun denn, Puppe. Ich möchte, dass du sehr genau zuhörst.“ Sie schaute mich an. „Höre mir jetzt genau zu.“
Und das tat ich. Sie wurde zum Mittelpunkt meiner ganzen Aufmerksamkeit.
„Du wirst dein Studium fortsetzen. Du verpasst keine weiteren Lesungen. Höre auf deine Lehrer. Mache alles was nötig ist, um einen erfolgreichen Studienabschluss zu bekommen. Aber wenn du zu Hause bist, hier in dieser Wohnung, wirst du meine Puppe sein. Du wirst meine reale Puppe, meine lebendige Sexpuppe sein. Wenn du nach Hause kommst, wirst du dich so kleiden, wie ich es will, tun was ich dir sage, und mich „Miss Alice“ nennen. Hast du mich verstanden, Harriett?“
Ich nickte.
„Brave Puppe. Was bist du?“
„Ich bin ihre Puppe, Miss Alice.“
„Brave Puppe. Das macht dich glücklich, nicht wahr?“
„Ja, Miss Alice, das macht mich sehr glücklich.“
„Gute Puppe. Das macht dich auch geil, nicht wahr?“
„Mmm, ohh, so geil, Miss Alice.“
„Brave Puppe. Gehorsam zu sein gibt dir Freude, nicht wahr?“
„Ja, Miss Alice, Gehorsam ist Vergnügen.“
„Mmm, so eine gute Puppe. Du brauchst nicht zu denken wenn du bei mir bist. Es herrscht nur Freude und Vergnügen.“
„Ja, Miss Alice, nur Vergnügen.“
„Gute Puppe. Jetzt masturbiere und wiederhole: Ich bin eine gute Puppe. Gute Puppen sind gehorsam. Gehorsam ist Vergnügen, das zu einem Orgasmus führt.“
Und das tat ich dann.
Ich wurde von Alices Wecker geweckt und fühlte mich überraschend gut ausgeruht. Ihr Arm lag noch auf meiner Taille, als sie sich umdrehte und gähnend die Augen rieb. Sie schaltete den Alarm aus und gab mir dann einen Kuss in meinem Nacken.
„Raus aus den Federn, Schatz. Wie fühlst du dich?“, fragte sie.
Ich streckte mich und drehte mich zu ihr herum. „Mmm, gut. Ich könnte den ganzen Tag hier bleiben.“
Sie drückte meine Wange und stand auf. „Du hast Termine in der Uni und ich muss heute ein anderes Büro besuchen. Ich fürchte, ich komme heute erst spät nach Hause.“
Ich schmollte.
„Erinnere dich an das was ich gestern Abend gesagt habe“, sagte sie als sie zur Toilette ging. „Tagsüber Studentin und zu Hause meine Puppe. Wenn du dich beeilst und die Dusche im Gästezimmer benutzt, kann ich dich noch an der Uni absetzen.“
Ich zuckte mit den Schultern, spürte bei dem Wort „Puppe“ eine kleine Welle der Erregung, und ging mich duschen.
Ich war schnell mit allem fertig und wartete auf Alice, die sich im Schlafzimmer anzog. Ich hatte für mich eine Sport- Leggings und ein Hoodie ausgewählt. Es schien draußen nicht so kalt zu sein, als dass ich einen Mantel benötigen würde. Ich hatte es mir dann doch anders überlegt und einen glänzenden Regenmantel angezogen, weil ich wusste wie sehr Alice glänzende Stoffe mochte.
Als ich meine Füße in meine weißen Turnschuhe hinein führte, erschien Alice an der Schlafzimmertür und fragte: „Bereit zu gehen?“
Mein Tag verging wie im Flug. Anstatt mich nach dem gestrigen Tag mit Alice müde oder gar danach sehnsüchtig zu fühlen, fühlte ich mich seltsam aufmerksam, wach und gut ausgeruht. Sobald mein Morgenunterricht vorbei war, borgte ich mir Jen’s Notizen aus.
Wir unterhielten uns, zumal sie neugierig war.
Ich berichtete ihr:
Ja, ich wurde mit dem Punkgirl aus dem Club gesehen. Nein, ich wusste auch nicht genau, dass ich auf Mädchen stehe. Bi, wahrscheinlich. Und ja, es lief sehr gut.
Jen wollte natürlich Details. Wie war es denn?
Erhaben, sagte ich und bekam rote Wangen.
Sie sagte mir, dass ich auch anders aussah, auf eine gute Art und Weise, und sagte, dass sie den neuen Stil mochte.
Ich lachte, aber heimlich war ich ganz stolz darauf.
Ich kopierte ihre Notizen in der Bibliothek, las ein wenig über das Thema und grub sogar ein paar verwandte Fragen aus, um zu überprüfen, ob ich alles richtig verstanden hatte.
Mein Handy summte mit einer Sprachnotiz von Alice. Es klang, als hätte sie die Freisprechanlage des Autos benutzt. Sie sagte:
„Harriett, mein Schatz. Ich hoffe, du hast einen guten Tag gehabt. Und weißt du was? Ich bin früher als erwartet fertig geworden. Ich werde aber auf dem Heimweg im Lagerhaus vorbeischauen und sehen, ob ich ein paar Dinge für dich holen kann. Ich sollte gegen Sechs zu Hause sein. Ich habe etwas auf dem Bett liegen gelassen. Sei eine brave Puppe sein und benutze es für mich. Ich würde gerne sehen, wie es bei dir aussieht. Muahh.“ Sie küsste theatralisch ins Telefon. „Love you!“
Ich zitterte. Sie liebte mich doch nicht. Oder? Das war doch nur so gesagt, wie es viele Menschen so tun. Ein Grußwort. Eine Gewohnheit.
Ich schaute auf die Uhr. Ich hatte ein Tutorial bis etwa halb vier. Ich wäre dann kurz nach vier wieder in der Wohnung. Genug Zeit zum Duschen und Umziehen. Ich packte meine Sachen zusammen und ging zum Ingenieur- Block. Dort fand ich Jen, gab ihr ihre Notizen zurück, bedankte mich und gab ihr das Versprechen, sie weiterhin auf dem Laufenden zu halten. Dann trennten sich unsere Wege.
Ich stand während der Sitzung regelrecht unter Strom. Ich antwortete sauber, stellte die richtigen Fragen und fühlte mich, als würde mein Gehirn schneller denken als das aller anderen. Am Ende bat mich die Professorin auf ein Gespräch im Raum zu bleiben.
„Ich war ein wenig über ihre plötzliche Stiländerung überrascht", sagte sie. Sie sprach in einem vorsichtigen Ton um nicht missbilligend zu klingen, was ihr aber nur so halb gelang. „Aber ihre heutige Leistung war sehr gut. Ich bin beeindruckt. Machen sie so weiter.“
Ich fühlte wie meine Wangen rot anliefen. Ich war mir jedoch nicht sicher ob vor Stolz oder vor Verlegenheit.
Sie zögerte und fügte dann hinzu: „Sie scheinen sich mehr… in den Vordergrund zu schieben als bisher. Bitte versuchen sie nicht zu sehr zu übertreiben, um nicht die anderen Studenten, vor allen Dingen die männlichen Studenten, abzulenken.“
Ich stand ein paar Sekunden ganz baff da. Mir wurde ganz heiß. Es war eine so altmodische Art des Tadelns, dass ich fast lachen musste. Ich murmelte etwas Höfliches und ging dann so schnell ich konnte. Mir war allerdings in diesen Moment sehr viel über mich bewusst geworden. Meine Frisur, die Kleidung, das Make-up, einfach alles, waren Alices Entscheidungen. Oder doch meine? Nicht wirklich. Ich war mir aber auch nicht mehr sicher wer jetzt wirklich die treibende Kraft war.
Nach einer kurzen Busfahrt in die Stadt, eilte ich den Hügel hinauf zur Wohnung. Ich hatte es immer noch nicht ganz als mein Zuhause betrachtet. Ich blieb kurz stehen, hörte mir noch einmal Alices Nachricht an, und schrieb ihr eine SMS. „Auf dem Heimweg. Ich werde auf dich warten. H.“ Das „H“ hatte ich wieder gelöscht und durch „deine Puppe“ ersetzt.
Ich fischte die Schlüssel, die Alice mir gegeben hatte, aus der Tasche, und betrat die Wohnung. Ich ging zum Gästezimmer, um meine Studiensachen auf den Schminktisch zu legen. Dan ging ich in die Küche um etwas zu trinken. Es war seltsam ohne Alice in der Wohnung zu sein. Ich hatte plötzlich den Drang alles zu erforschen, wollte aber nicht unhöflich sein, denn es war ja nicht meine Wohnung. Ich trank mein Glas leer und ging zum Schlafzimmer, wo mein Auftrag wartete.
Latex! Ein Paar schwarze Strümpfe, ein Paar lange Handschuhe und eine Maske. Die Latexmaske hatte große Öffnungen für die Augen, kleine Nasenlöcher und die Mundöffnung würde meine Lippen perfekt umrahmen. Oben gab es eine kurze Art von Röhre, und von dort bis zum Nacken einen Reißverschluss. Der Knebel – Ball lag auf der Maske. Und dann gab es da noch ein Paar schwarze Lackleder - Stiefeletten mit Plateausohle samt sehr bösen Absatz. Und das war es. Es gab nichts was meinen Körper auch nur annähernd bedecken würde.
Ich befühlte das Latex und fand es fettig und geschmeidig, aber überhaupt nicht unangenehm.
Ich zog mich aus und duschte schnell. Danach fing ich an mich umzuziehen. Wenn man von dem obszönen Tanga absieht, hatte ich noch nie Latex getragen. Okay, außer Handschuhen in den Labors, und Kondome wie jedes andere kichernde Highschool - Mädchen. Ich wusste also nicht wirklich, was mich erwartet.
Das Material war sowohl dünner als von mir erwartet, aber auch viel dicker als medizinische Handschuhe. Es war alles glitschig eingeschmiert. Irgendwie wusste ich bereits, dass die Leute entweder Talkum oder Gleitmittel als Ankleidehilfe verwenden. Alice war wohl für Gleitmittel.
Ich dachte mir, dass es einfacher wäre mit den Strümpfen zu beginnen. Also habe ich einen ausgewählt und zusammengefaltet bis ich meinen Fuß in den Fußteil des Latexstrumpf hinein drücken konnte. Es war ziemlich eng an den Knöchel, aber sobald der Fuß drin war, war es ganz einfach den Strumpf über meine Beine nach oben zu ziehen. Nachdem ich die Falten glättete und das Gummi meine Körpertemperatur bekommen hatte, war ich überrascht wie bequem es war und wie gut es sich anfühlte. Es fühlte sich nämlich soooo sexy an!
Ich nahm ein Strumpfband und schaffte es geradeso am oberen Ende des Latexstrumpf zu schließen. Ich nahm an, dass es ein bisschen enger um meinen Oberschenkel war, als es auf Alices gewesen wäre. Das Strumpfband war etwa einen Zentimeter breit und grub sich ein wenig in meinen Oberschenkel ein. Aber es hielt den Strumpf fest und verhinderte, dass er wieder runter rutschen würde.
Ich zog den anderen Latexstrumpf an und staunte darüber, wie sie meine Beine aussehen ließen.
Wer hätte gedacht, dass das Dressing für Sex so erregend ist!
Ich fuhr mit den Fingern über die glatte Oberfläche und genoss das Gefühl.
Dann schaute ich mir die anderen Sachen an. Ich wollte die Handschuhe zuletzt anziehen, damit ich sie nicht vorher beschädigen könnte. Und die Stiefel wollte ich auch erst ganz zum Schluss anziehen, um meine Füße zu schonen. Es blieben also nur noch die Latexmaske und der Knebel übrig. Aber was zuerst? Soll man die Maske über den Knebel tragen, um den Zugang zum Knebelriemen zu verhindern, oder den Knebel über die Maske, um ihn somit schneller wieder entfernen zu können? Oder ging es da nur um Ästhetik? Ich fragte mich was Alice bevorzugt hätte.
Ich nahm mein Handy und schrieb eine SMS. „Kurze Frage, Miss A: Maske über Knebel oder Knebel über Maske?“
Die Antwort kam sehr schnell: „Entzückende Puppe. Maske zuerst.“ Sekunden später kam noch eine Nachricht: „Schicke mir Bilder. Ich kann es kaum erwarten, bis ich nach Hause komme!“
Ich nahm die Maske in die Hand. Sie sah unkompliziert aus. Ich musste aber vorher meine Haare „bändigen“. Ich fand ein paar Haargummis ganz unten in meiner Schmuckschatulle und verbrachte einige Zeit damit, mein Haar zu einen ganz oben beginnenden Pferdeschwanz zu binden. Der Pferdeschwanz musste so nah wie möglich an meiner Kopfhaut beginnen und zu einen dicken Zopf gebunden werden. Als ich es geschafft hatte, reichte der dicke Zopf bis zur Mitte meines Rückens.
Es war dann doch nicht so einfach die Latexmaske ohne fremde Hilfe aufzusetzen wie von mir zuerst gedacht. Die Maske war ziemlich eng und ich hatte Probleme den Reißverschluss zu schließen, ohne den Zopf darin einzuklemmen. Meine Beharrlichkeit wurde schließlich belohnt. Nach vielem Ziehen und Zerren lag die Latexmaske überall hauteng an. Ich hatte dabei in den Spiegel geschaut, damit die Mund-, Augen- und Nasenöffnungen an den richtigen Stellen waren.
Ich drehte den Kopf hin und her und machte dabei einen Schmollmund. Es fühlte sich fantastisch an. Und die enge Mundöffnung drückte meine Lippen verführerisch heraus. Sie waren genauso groß wie beim Tragen dieses speziellen Lippenstifts in der Disco. Warum nicht? Ich suchte den Lippenstift und trug ihn sorgfältig auf. Ich übertrieb natürlich dabei und machte meine Lippen optisch so groß wie es die Mundöffnung der Latexmaske erlaubte. Und dann spürte ich das vertraute Kribbeln, als die Lippen anschwollen.
„Oh mein Gott!“, dachte ich. „Das muss das sein, was man 'Schwanzsaugen' nennt.“
Ich nahm den Knebelball in die Hand und führte ihn ganz vorsichtig zu meinen weit geöffneten Mund und drückte ihn hinter meine Zahnreihen. Ich achtete penibel darauf dass mein frisch aufgetragener Lippenstift nicht verwischt wurde. Danach verband ich die Knebelriemen auf meinem Hinterkopf miteinander.
Nachdem ich richtig geknebelt war, kramte ich in meinem Schminkkasten herum, bis ich ein paar falschen Wimpern fand, die ich sorgfältig an meinen Augenlidern festklebte. Anschließend schminkte ich meine Augenlider, damit meine Augen schön dramatisch aussahen.
Ich kontrollierte alles im Spiegel und versuchte nicht um den Knebel herum zu sabbern. Ich zog den Knebelriemen auf meinem Nacken um ein Loch enger an, um den Druck auf meine Wangen zu erhöhen. Schließlich sollte alles perfekt aussehen.
Dann hob ich mein Handy hoch und machte ein paar Selfies. Ich achtete darauf dass meine vollen Lippen um den Knebel herum sehr gut zu sehen waren. Ich schickte die Bilder an Alice.
„Wow, Wow, WOW!!“ Ihre Antwort kam sofort zurück, gefolgt von einer Reihe von Emojis und einem weiteren Text. „Meine wunderschöne Puppe!“
Diesmal spürte ich die kurzfristige Erregungswelle etwas stärker. Mein Brustwarzen kribbelten sogar. Die Latexmaske fühlte sich fantastisch an, und aufgrund Alices schneller Reaktion nahm ich an dass dieses Kleidungsstück wohl öfters benutzt werden würde.
Ich schaute auf die Uhr. Es war bereits kurz nach 5 Uhr. Ich zog die Stiefelletten an, schnürte sie zu und zog danach die Latexhandschuhe an. Das war nicht so schwierig wie ich zuerst gedacht hatte. Es dauerte nicht lange, und meine Finger, Hände und Arme waren in glänzende Schwärze gehüllt. Das fühlte sich genauso gut an wie mit den Latexstrümpfen oder der Latexmaske und ich konnte nicht widerstehen mit meinen gummierten Händen über meine nackte Haut zu gleiten.
Ich widersetzte mich dem Drang mich noch mehr zu erregen und beschloss im Hauptwohnbereich zu warten, bis Alice zurückkehrte. Ich stand auf und machte ein paar wackelige Schritte.
Oh mein Gott! Ich war mit diesen hohen Absätzen so unsicher!
Ich besorgte mir ein Handtuch aus dem Badezimmer und ging vorsichtig zur Schlafzimmertür. Als ich jedoch im dortigen Ankleidespiegel mein Ebenbild sah, blieb ich sofort stehen. Die Absätze akzentuierten meine Waden und hoben mein abgerundetes Gesäß über gesund und kräftig aussehende Oberschenkel. Die langen Strümpfe, die wie schwarze Flüssigkeit aussahen, endeten nur wenige Zentimeter unter meinem Schritt. Es war nur eine Handbreit bis zu den Strumpfbändern. Mein enthaarter und schön glatter Schrittbereich war vollständig exponiert. Die Schamlippen waren vor Erregung geschwollen und glitzerten feucht im Licht des Schlafzimmers. Mein Rücken war ein wenig gewölbt, wodurch meine schweren Brüste nach vorne gedrückt wurden. Meine Brustwarzen standen fest und stolz ab. Mein Kopf war eine glänzende schwarze Kuppel, die auf einen ebenfalls schwarzen Hals thronte. Meine blonden Haare „flossen“ ganz oben aus der schwarzen Latexmaske heraus. Meine vollen und überaus dicken Lippen bildeten um eine schwarze Kugel herum einen Ring aus schockierendem Rosa. Ich wusste, dass ich mich als eine geistig Gestörte oder gar eine erniedrigte Person fühlen sollte, aber ich war heiß und es machte mich immer geiler mein Spiegelbild anzustarren. Was auch immer ich war: Ich beschloss, es zu lieben!
Ich zwang mich meine erotische Träumerei abrupt zu beenden und öffnete die Tür. Ich trippelte mit winzigen, unsicheren Schritten durch den Raum. Zwischendurch blieb ich immer wieder stehen und schaute nervös durch die offenen Vorhänge des Panoramafensters nach draußen. Ich konnte aber keine Gebäude mit entsprechenden Fenster oder gar Menschen zu sehen.
Ich erreichte die Küchentheke oder Bar, und hielt mich daran fest. Dann legte ich das Handtuch auf einen der Barhocker um mich darauf mit meinem nackten Gesäß hinzusetzen.
Während ich auf Alice wartete, checkte ich auf meinem Handy die Textnachrichten und schaute mir noch andere Seiten an.
Ich war natürlich die ganze Zeit mit meinen Gedanken bei Alice. Ich fragte mich, was sie tun würde, wenn sie mich sah. Ich sah vor meinen geistigen Augen Bilder von Strapons und Dildos, was meine Brustwarzen aufrecht hielt und meine Muschi tropfen ließ, bis das Surren des Lifts mich aus meinem Tagtraum heraus riss. Ich stand und lehnte mich an die Bar. Ich schaute zum Eingang und versuchte eine sexy aussehende Pose einzunehmen.
Das Geräusch des ankommenden Lifts erschien mir seltsam unpassend. Aber dann öffnete sich endlich die Tür und Alice erschien. Sie war mit mehreren Taschen beladen und schaute mich verdutzt an.
Ich ging auf sie zu um ihr zu helfen. Leider verlor ich sofort mein Gleichgewicht auf diesen hohen Plateausohlen und den noch viel höheren Absätzen. Alices Lächeln verwandelte sich sofort in einen Gesichtsausdruck des Entsetzens, um sofort wieder erleichtert drein zu blicken. Ich hatte es nämlich irgendwie geschafft mich davor zu bewahren auf den Fußboden zu fallen.
Sekunden später brach sie aufgrund meiner Verrenkungen in ein lautes Lachen aus. Das war nicht gerade sehr sexy, was ich da zustande gebracht hatte. Immerhin hatte der Knebel mich daran gehindert schlimme Worte zu äußern.
Endlich war Alice bei mir und hielt mich fest.
„Wie eine Giraffe auf Eis“, sagte sie lachend. „Wie geht es meiner schönen Puppe?“ Sie streichelte meine Wange, dann meinen Hals. Ihre Fingerspitzen glitten über meinen Zopf, bevor sie weiter unten über meine nackte Haut glitten.
„Mmmph“, schaffte ich zu antworten und „klimperte“ mit den Wimpern. Ich spürte wie meine Wangen ganz warm wurden.
„Mmm? Ja, das wette ich.“ Sie lächelte mich an. „Du bist das Schönste, was ich je gesehen habe.“
Mein Herz schmolz schmolz einfach nur so dahin.
„Was soll ich mit dir machen?“ Sie neigte den Kopf und sah mich mit diesem amüsierten kleinen Lächeln um. „Du kannst damit anfangen, mir einen Drink zu besorgen. Wie wäre es mit einem G&T?“
Sie gab mir keine weiteren Anweisungen, also schaute ich mich im Zimmer um. Es gab einen Getränkeschrank an der hinteren Wand des Wohnbereichs. Im oberen Bereich standen diverse Gläser.
Alice sammelte ihre Taschen und verschwand im Schlafzimmer. Einen Moment später hörte ich Schränke klappern, dann das Wasserrauschen der Dusche.
Ich ging derweil vorsichtig zu dem Schrank und nahm ein großes Cocktailglas heraus. Ich hatte zu Beginn meines Studiums nebenbei in einer Bar gearbeitet. Somit war es für mich eine vertraute Aufgabe. Im Inneren des Schranks fand ich eine Flasche teuren Gins und trug die Flasche mit dem Glas zur Küchentheke. Das tat ich natürlich nur mit winzigen und vorsichtigen Schritten.
Es gab Limetten in der Obstschale, und nach kurzer Suche fand ich ein kleines Schneidebrett mit einem kleinen Martini-Glas-Abziehbild in einer Ecke. Ich zerschnitt eine Limette in kleine Stücke, nahm Tonic aus der Kühlschranktür und benutzte den Eisspender auf der Vorderseite der Tür, um das Glas zu Hälfte aufzufüllen. Dann goss ich einen doppelten Gin in das Glas, drückte darüber etwas Limettensaft aus, drapierte eine Limettenscheibe auf dem Glasrand und füllte mit Tonic auf.
Als ich fertig war, stellte ich die Flaschen und Zutaten so auf, dass ich schnell darauf zugreifen konnte, falls sie noch einen Gin- Tonic haben wollte. Es sah natürlich sauber und ordentlich aus.
Als sich auf dem Glas das erste Kondenswasser bildete, kam Alice zu mir zurück. Ich war ein wenig enttäuscht, da sie sie einen flauschigen weißen Bademantel trug und ihre Haare in einem Badetuch eingewickelt waren.
Über der Schulter hing aber eine mysteriöse Tasche, welche sie auf dem Sofa ablegte und sich daneben auf das Sofa plumpsen ließ. Ich rührte das Glas um und ging dann mit dem Glas zu ihr.
Ich hatte mal auf den vielen Modeschauen gesehen, wie die Models in High Heels gingen. Das wollte ich jetzt unbedingt ausprobieren und setzte einen Fuß vor den anderen, während ich gleichzeitig meine Hüften schwingen ließ. Dass ich nicht hinfiel war ein Wunder.
Alices Gesicht nahm diesen hungrigen Blick an. Sie lächelte mich freudig an, als ich mich ihr näherte. Sie setzte sich sogar wieder aufrecht auf der Couch hin. Als ich fast bei ihr war, beugte ich mich in den Hüften leicht nach vorne und hielt ihr das Getränk so hin, dass es direkt vor meinen Brüsten war.
Alice nahm das Glas und beobachtete mich über den Rand des Glases hinweg, während sie einen Schluck nahm.
„Oh! Das ist gut! Wirklich gut! Ich würde dich alleine nur dafür hier behalten.“ Sie lachte und ihre Augen funkelten.
Da ich nichts sagen konnte, machte ich einen Knicks.
„Oh, du bist so liebenswert. Ich kann einfach nicht darüber hinwegkommen.“
Sie stellte das Glas ab und schaute mich aufrecht sitzend an.
„Komm’ her“, sagte sie und streckte die Arme aus. Ich kniete mit einem Knie auf dem Sofa und lehnte mich in ihre Umarmung.
„Mmm, ich will dich so sehr küssen, aber wir haben heute eine andere Lektion. Und die will ich dir zuerst beibringen.“
Sie zog plötzlich meinen Arm zu sich heran, weswegen ich das Gleichgewicht verlor und mit einem gedämpften Schrei nach vorne, direkt auf ihren Schoß fiel. Ich wollte mich natürlich sofort wieder erheben, aber sie hielt mich mit einem leichten Druck auf meinem Rücken fest.
„Alles gut. Du bist genau da wo ich dich haben wollte.“ Sie streichelte mein Gesäß, knetete es sanft. Ihre Finger glitten in meine Spalte hinein, die nass vor Erregung war. Ich zitterte und stöhnte in den Knebel, denn ich spürte ihre sondierenden Finger, welche mich bis an den Rand eines Orgasmus führten und dort eine Weile hielten. Ich begann mein Becken zu bewegen, wollte unbedingt einen Orgasmus bekommen, doch da zog sie ihre Finger weg. Ich stöhnte frustriert in den Knebel hinein, bewegte immer noch meine Hüften.
Da vernahm ich ein Geräusch. Alice hatte anscheinend die neben ihr liegende Tasche geöffnet. Ich versuchte meinen Kopf zu drehen, um zu sehen was sie tat, aber die Hand auf meinem Rücken bewegte sich zu meinen Kopf und drückte ihn nach unten. Ich begann zu protestieren, als… KLATSCH!
Der Schlag traf mich mit verblüffender Wildheit. Der folgende scharfe Schmerz ließ mich laut quietschen. Ich wehrte mich instinktiv, aber sie hielt mich nieder. Ihre Finger glitten beruhigend über meine verletzte Haut.
„Schweig’ jetzt, entspann’ dich.“
Sie begann wieder mein Gesäß zu streicheln bis das Paddel auf meinem anderen Gesäß landete. Ich weinte, stöhnte in den Knebel und bewegte mich heftig auf ihrem Schoß.
„Bleib’ ruhig. Nur noch ein paar.“
KLATSCH!
Mein Körper bockte und verspannte sich an, während ich, gedämpft durch den Knebel, jammerte.
Sie streichelte mich, bis ich mich ein wenig entspannte, um mir dann einen weiteren scharfen Schlag zu verpassen.
Mein Gesäß fühlte sich heiß an, als die scharfen Schmerzen der Schläge nachließen.
„Eine Belohnung ist nichts wert, wenn man nicht weiß was eine Bestrafung ist“, erklärte sie und streichelte mich sanft.
Ein weiterer Schlag, und ich gab ein dumpfes Schluchzen von mir, während meine Augen tränten.
„Und zu wissen was Strafe ist, macht die Erwartung belohnt zu werden um so süßer.“
Ein weiterer Schlag landete auf meinem Gesäß und meine Tränen begannen so richtig zu fließen.
„Und bald wird die Strafe eine Belohnung sein.“
Alice streichelte mein stechendes rotes Gesäß. Ihre Finger glitten sanft darüber. Ich spürte, wie etwas über meine Haut träufelte. Und als ihre Finger massierend und in kreisrunden Bewegungen über meine malträtierte Haut glitten, verwandelte sich der Schmerz in angenehme Wärme.
Ich schniefte um meine Nase frei zu bekommen, aber den Sabber an meinem Knebel konnte ich nicht entfernen. Aber das war auch egal, denn in diesen Moment spürte ich wie ihre Finger wieder meine Schamlippen fanden. Es dauerte nicht lange und ich stöhnte vor Vergnügen. Meine Hände krallten sich in einem Kissen. Ich wollte wütend sein, wütend auf meine Behandlung, aber oh Gott, ich war so geil. Sie stieß mich unerbittlich über den Rand. Ihre freie Hand drückte mir einen Stecker in den Arsch als ich kam. Mein zitternder Hintern „saugte“ ihn regelrecht in sich hinein. Und dann stieß ich einen unterdrückten Schrei aus, grunzte und zuckte, während ich auf ihrem Schoß einen wunderschönen Orgasmus genoss...
Nachdem mein Zittern nachgelassen hatte, zog sie mich in ihre Arme und drückte mich ganz fest an sich heran. Alice zog eine Decke von der Rückseite des Sofas zu uns rüber und legte es auf uns drauf, während ich mit meinem Mund leise nuschelnd in die Mulde ihres Halses lag. Dann spürte ich ihre Finger auf meinen Hinterkopf und der Knebel löste sich. Ich hob meinen Kopf, um sie anzusehen, während sie den Ball zwischen meinen Zähnen sanft lockerte und die Tränenstreifen wegputzte, die mein Make-up ruiniert hatten.
„Wie fühlst du dich?“, fragte sie.
Ich nahm einen tiefen Atemzug und zögerte einen langen Moment, bevor ich antwortete. „Verwirrt“, sagte ich.
Sie drückte mich an sich.
Danach fragte sie: „War es zu viel?“
„Ich weiß… ich weiß nicht“, stammelte ich. Ich hielt einen Moment inne und schaute dann zu ihr auf. „Ich war so geil, so voller Vorfreude und dann so verletzt und wütend. Und jetzt denke ich, dass ich dich liebe.“ Jene Worte platzten einfach nur so aus mir hinaus.
„Ohh, meine bezaubernde Puppe.“
Ich erzitterte.
Sie hob mein Kinn mit ihrem Fingerknöchel an und gab mir einen heißen Kuss auf meine wunden Lippen, um all meine widersprüchlichen Gedanken zu vertreiben.
„Ich glaube, ich liebe dich auch.“
Wir kuschelten und tauschten kleine, zarte Küsse aus. Ich wusste nicht wie lange wir so auf dem Sofa saßen, als Alice aufstand um einen Drink zu holen. Sie wies mich an, mich auszuruhen und zu entspannen, während sie in der Küche beschäftigt war. Sie brachte für uns jeweils ein großes Glas Wein mit. Wir tranken den Wein, kuschelten und küssten uns, und schauten uns mit einem „halben Auge“ eine TV-Show an.
Nachdem der Wein schon lange leer war, spürte ich ihren sanften Druck auf meiner Schulter und wusste, was sie wollte.
Alice lag mit geöffneten Bademantel rücklings auf der Couch, während ich ihren Körper mit warmen, nassen Küssen bedeckte sowie mit kleinen Streicheleinheiten meiner Zunge erregte. Als sie ein Bein auf die Rückenlehne der Couch legte, kroch ich zwischen ihre Beine und drückte meine gummierten Wangen zwischen ihre Oberschenkel. Ich fand, dass ich es diesmal mehr genoss. Das Gefühl wie ihr Körper reagierte als ich ihre empfindlichsten Stellen reizte, verstärkte wiederum meine eigene Erregung. Und schon bald fand ich ihren Klitzler, leckte und saugte an ihrem geschwollenen Fleisch, bis ihre Schreie der Lust ausbrachen und sie unter mir wie eine Wilde bockte und zuckte.
Nachdem ihre ekstatischen Schreie verstummt waren, zog sie mich wieder hoch und drückte mich fest an sich. Ich spürte, wie ihr rasender Herzschlag nachließ, als ich glückselig auf ihrem Körper lag.
Nach einer gefühlt ewigen Glückseligkeit rührte sie sich, und ich entspannte mich, um ihr Raum und etwas Ruhe von meinem Gewicht zu geben. Alice seufzte und streckte sich. Dann stand sie vom Sofa auf und nahm meine Hand. Ich folgte ihr zum Schlafzimmer und von dort zu dem „eigenen“ Badezimmer. Nachdem wir es betreten hatten, stellte sie mich vor dem Spiegel, der direkt unter der Deckenleuchte war.
„Bevor wir unter die Dusche gehen, ein kleiner Tipp für dich.“ Sie öffnete den Reißverschluss meiner Latexmaske und zog diese von meinem Kopf herunter. Die Abdrücke der sehr eng anliegenden Maske waren deutlich auf meinem Gesicht sichtbar. Das galt vor allen Dingen für meinen Mund. „Diese Abdrücke brauchen eine Ewigkeit um wieder zu verschwinden. Trage also niemals über Nacht eine Latexmaske. Es sei denn, du kannst es mit Make-up abdecken oder du hast vor am nächsten Tag nicht die Wohnung zu verlassen.“
Sie half mir die Stiefel, Latexstrümpfe und Latexhandschuhe auszuziehen, bevor sie mich unter die Dusche führte.
Später sank ich dankbar in das seidige Bett, kuschelte mich in Alices schützende Arme und fühlte mich wunderbar zufrieden, als wir in den Schlaf drifteten.
In meinen Träumen lief ich vor etwas davon, dem ich nicht entkommen konnte. Laufen und nirgendwo hinkommen, während das, was mich verfolgte, den Fokus verlor und zu einer diffusen Präsenz wurde. Es gab kein Gefühl der Bedrohung, und in einem klaren Moment hörte ich auf zu rennen. Ich stoppte und drehte mich zu meinem Verfolger zurück, um mich in einem warmen Schein der Erregung zu befinden, der immer mehr zu einem Crescendo aufgebaut wurde.
Ich riss meine Augen auf, als mich ein Orgasmus durchschüttelte. Alices kundige Finger hatten mich zum Höhepunkt geführt. Ein begeistertes Lächeln umspielte ihre Lippen. Ihr kurzes Haar war zerzaust, doch sie schien für mich immer noch die Schönste Frau zu sein, die ich jemals gesehen hatte. Ich stöhnte, als die heftigen Schauer der Erregung nachließen und wohlige Wärme hinterließen. Währenddessen kuschelte sie sich an mich, „gurrte“ leise und spielte zärtlich mit meinen Haaren.
Wir lagen ziemlich lange so, bis der Wecker mich zusammenzucken ließ. Ich stöhnte. „Ich stehe wohl besser auf“, sagte ich schläfrig.
Alice murmelte etwas, streckte sich träge, rollte sich auf die andere Seite und zog die Bettdecke über sich, während ich zur Dusche schlich.
Als ich aus dem Badezimmer kam, lag Alice immer noch im Bett und schnarchte leise. Ich sammelte ein paar Kleidungsstücke, zog mich leise an, und schlich zum Wohnzimmer.
Ich hatte eine Tasse bereit gestellt und die Kaffeemaschine in Gang gebracht, als Alice in der Tür erschien. Sie trug das kurze Kleid, welches ich mir zuvor von ihr ausgeliehen hatte. Sie kam zu mir, küsste mich und holte noch einen Kaffee- Becher. Dann hielt die den Oberarm an ihre Nase und roch an dem Stoff.
„Das riecht nach dir“, sagte sie mit einem Grinsen. „Heute viel zu tun?“
„Die Donnerstage sind die schlimmsten“, sagte ich. „Ich habe sechs Stunden Vorlesungen und werde wohl nicht vor vier fertig sein.“ Ich seufzte. „Und danach sollte ich eigentlich noch in die Bibliothek gehen.“
„Das bricht mir das Herz“, sagte Alice und lachte. „Ich werde heute von hier aus arbeiten. Versuchst du bitte um sechs Uhr zurück zu sein, hmm? Ist das okay? Ich werde etwas zu essen bestellen.“
Da überkam mich so ein Gefühl, nur ganz kurz. Es war so, als ob eine kleine Beschränkung über meine bisherige Studentenunabhängigkeit gelegt worden war.
„Klar. Wenn ich kann sogar noch eher.“ Ich lächelte ein wenig schüchtern.
Sie tätschelte meinen Oberarm. Dann stöberte sie in einer Schublade herum und kam mit einem Satz Autoschlüssel mit einer Funksteuerung zurück. Sie erklärte mir was wofür war.
Sie gab mir einen langen, anhaltenden Kuss, und ich ging zum Lift. Eigentlich konnte ich immer noch nicht begreifen was gerade geschehen war.
In der Tiefgarage klickte auf den Funkschlüssel um den Mini zu entriegeln. Der Ton hallte in dem Raum wider, und die Blinker blinkten. Ich setzte mich auf dem Fahrersitz und verbrachte einen Moment damit, die Steuerelemente herauszufinden. Dann drückte ich auf den Start- Stopp- Knopf und der Motor sprang an. Ich manövrierte den Wagen vorsichtig aus der Tiefgarage hinaus und fuhr los. Ich gewann mit jedem gefahrenen Kilometer mehr Selbstvertrauen.
Als ich an der Universität geparkt hatte, wurde mir klar, dass ich viel mehr Zeit hatte als sonst. Ich ging also zum Campus-Café. Ich kam mir wie in einem Traum vor, als ich an den Gebäuden vorbeikam, während die anderen Studenten sich durch ihre üblichen Morgenroutinen bewegten. Es fühlte sich alles seltsam surreal an, als wäre ich aus der Nacht in ein anderes Leben herausgetreten und würde jetzt gerade wieder in meine Studentenwelt eintauchen.
„Harriett!“
Jen schreckte mich aus meinen Gedanken heraus. Und schon war sie neben mir.
„Oh mein Gott, wie schaffst du es immer um diese Zeit so frisch auszusehen?“
Ich lachte, gab ihr mit der Schulter einen freundschaftlichen Stups und sagte: „Gut schlafen, denke ich.“
„Ich wette, das hast du.“ Sie gab mir einen verschwörerischen Stups in die Seite. „Wie läuft es denn so?“
„Oh mein Gott, es ist erstaunlich.“ Wir betraten das Café. „Ein Latte, bitte“, sagte ich und schaute sie fragend an.
„Mit einen Extra Schuss Milch“, fügte sie hinzu.
„Zwei Mal“, sagte ich lächelnd. Dann senkte ich meine Stimme ein wenig: „Weißt du, dass sie heute von zu Hause aus arbeitet? Sie ließ mich mit ihrem Auto zur Uni fahren.“
„Du glückliche Bitch. Was muss ich tun, um eine reiche Sugar- Mummy zu bekommen?“
Ich errötete. „So ist es nicht. Sie ist nur... wir...“
Jen starrte mich eine halbe Sekunde an. Dann stöhnte sie. „Oh mein Gott, du liebst sie. Oh, Mädchen, ich hoffe, du weißt was du tust.“
„Das tue ich auch“, sagte ich leise. „Glaube mir, das tue ich.“ Ich fragte mich nicht zum ersten Mal, was Alice in mir sah.
Jen machte danach ein paar vage Beruhigungen, und das Gespräch driftete auf gewöhnlichere Themen ab, bevor wir uns für unsere jeweiligen Vorlesungen trennten.
Der Tag verging relativ schnell, und ich „lief“ wieder einmal zur Höchstform auf. Es machte unglaublichen Spaß mit einem derart klaren Verstand zu lernen. Ich machte mir eine mentale Notiz, um später einige meiner früheren Vorlesungsnotizen noch einmal durchzuarbeiten. Ich hatte nämlich das Gefühl, dass es jetzt viel mehr Sinn ergeben würde.
Ich wehrte ein paar Anfragen, Beziehungswiese Einladungen von Kurskollegen für dem nächsten Freitag und das Wochenende ab, denn ich war unsicher, was oder ob Alice was mit mir vor hatte. Ich musste auch eine Nachricht von einer meiner alten WG- Mitbewohnerinnen beantworten. Sie fragte, warum sie mich ein paar Tage nicht gesehen hatte. Ich gab Bee die Schuld und schrieb, ich wäre bei einer Freundin in der Stadt eingezogen. Das war nicht gelogen und entsprach irgendwie der Wahrheit.
Den ganzen Tag schaute ich immer wieder auf die Uhr und ich hatte den Drang nach Hause zu fahren. Ich überlegte zwischendurch ob ich noch zur Bibliothek gehen müsste. Da es aber keine Aufgaben gab, brauchte ich es nicht tun. Abgesehen davon fühlte mich über das neueste Thema auf dem Laufenden zu sein. Und als der letzte Vortrag beendet war, verabschiedete ich mich schnell. Ich versprach mich bezüglich Freitagabend noch zu melden und eilte davon.
Nachdem ich den Mini in der Tiefgarage geparkt hatte und den Lift betrat, fiel mir zum ersten Mal auf, dass es auf dem Display noch zwei weitere Druckknöpfe, also Stockwerke, zwischen der Tiefgarage und der Penthouse-Wohnung gab. Ich starrte sie für einen Moment lang an und fragte mich, ob Alice auch diese besaß und was es damit auf sich hätte. Aber dann bekam ich ein schlechtes Gewissen und es fühlte sich an als würde ich in ihrem Privatleben herumschnüffeln. Ich wollte also schnell auf den obersten Knopf, der für die Penthouse- Wohnung, drücken.
Mein Finger schwebte vor dem Knopf.
Ich fragte mich, was sie überhaupt machte. Ich schaute auf die Uhr und sah, dass ich früher dran war, als ich am Morgen gesagt hatte. Es war er kurz nach fünf. Das wäre doch eigentlich ganz gut. Aber warum war ich plötzlich so nervös?
Als der Lift die oberste Etage erreicht und die Tür zur Wohnung geöffnet wurde, sah ich wie Alice am Fenster vorbei ging und lebhaft ins Telefon sprach. Sie zeigte mit einem Finger in meine Richtung, ohne mich wirklich anzusehen.
Warte. Eine Minute. Ruhig. Die Bedeutung war klar genug.
Ich ging ganz leise zum Gästezimmer um dort meine Studien- Unterlagen abzulegen. Dann lauschte ich für einen Moment. Ich war nicht ganz sicher, was ich mit mir selber machen sollte. Ich fühlte mich wie bestellt und nicht abgeholt. Ich war auch ein wenig verunsichert, da ich mich in dieser Wohnung immer noch nicht heimisch fühlte.
Doch dann gab ich mir einen Ruck und öffnete die Zimmertür. Alice sah mich und gab mir ein flüchtiges Lächeln. Dann nahm sie ihr Pad, kritzelte etwas mit ihrem Stift darauf und drehte das Pad herum, damit ich es lesen konnte.
„Dusche. Warte. Nackt."
„Okay“, dachte ich und ging schnurstracks zum Badezimmer.
Als ich mit dem Duschen fertig war, war auch das Geräusch des Anrufs vorbei. Ich konnte aber Alice in dem Zimmer herum klappern hören. Ich verbrachte einige Zeit damit meine Haare zu trocknen und setzte mich dann im Schlafzimmer auf einem der Bodenkissen hin.
Ich wartete…
Mein Verstand raste. Ich hatte das Gefühl, dass ich etwas sagen müsste, um zu verstehen, worum es in unserer Beziehung wirklich ging. Welche Zukunft hatte sie? War ich wirklich das, was Alice wollte, oder war ich nur ein Spielzeug? Und da sagte ein kleiner, rebellischer Teil von mir: „Und? Wäre das so schlimm?“
Die Tür öffnete sich, und Alice kam herein. Ihr Gesichtsausdruck erhellte sich, und ich sah ein erfreutes Lächeln.
„Mmm, meine schöne Puppe“, sagte sie.
Alle meine Sorgen flogen weg als sie sich näherte. Ich erhob mich auf die Knie. Ich spürte ein wohliges Flattern in meinem Bauch und meine hart werdenden Brustwarzen kribbelte. Ich spürte ein unglaubliches Gefühl der Geborgenheit als ich zu ihr aufblickte. Es kullerte sogar eine Träne aus meinem Auge.
„Oh, Harriett“, murmelte sie, als ich mich nach vorne neigte und ihre Hüften umklammerte. Mein Gesicht wurde dabei auf ihre Oberschenkel gedrückt. Sie streichelte mein Haar, als ich dort kniete und kurz anfing zu zittern. Dann löste sie sanft meine Hände und kniete nieder, nahm mein Gesicht in ihre Hände, und gab mir einen langen, anhaltenden Kuss. Ich konnte etwas von ihrer Erregung und ihrem sexuellen Hunger in ihrem Kuss und der Bewegung ihrer Finger auf meiner Kopfhaut spüren, während sie mich an sich zog und ganz fest gegen ihren Körper drückte.
Es schien eine große Anstrengung zu sein uns wieder zu trennen.
Als sie es aber dann doch tat, neigte ich mich ohne nachzudenken nach vorne und verfolgte ihren Mund.
„Nun komm’ schon“, sagte sie aufgeregt, „wir ziehen dich jetzt gemeinsam an!“
Sie zog mich auf die Beine hoch und begann in einer Reihe von Schubladen herumzusuchen. Ich vermutete, dass sie dort den Inhalt ihrer vielen Taschen vom Vortag versteckt hatte. Und dem war auch so!
Es waren ein Bubblegum- Pink- Latex- Catsuit, ein schwarzes Korsett und die High- Heel- Plateausohlen – Stiefelletten von letzter Nacht. Eine weitere Latex- Masse wurden über eine Stuhllehne gelegt. Dann stöberte sie noch mehr herum, bis sie den mir bestens vertrauten roten Latex-Tanga samt Gleitmittel fand.
„Das hier zuerst!“
Sobald die Spielzeuge an Ort und Stelle waren, zeigte sie mir, wie man die Ankleidehilfe, also das dünnflüssige Silikonöl, bei Latexsachen benutzt. Ich war erstaunt, wie wenig man davon brauchte. Ich verteilte es auf meinen Füßen und Beinen. Dann war es so weit. Ich drückte meinen Fuß in die an dem Ganzanzug angeklebte Socke und Alice half mir das Material über mein Bein nach oben zu ziehen. Das Gummi war viel dicker als das der schwarzen Strümpfe, die ich neulich abends getragen hatte. Ich spürte sofort einen kleinen Widerstand bei meinen Bewegungen.
Aber da war noch etwas anderes. Die Art und Weise, wie der Latexganzanzug über meine Haut glitt und wie sich das Material an meiner Haut anschmiegte, kraftvoll erotisch.
Erst als ich meine Arme in die Ärmel hineinschob, wurde mir klar, dass es vorne zwei Ausschnitte gab, durch die meine Brüste hindurch gedrückt werden mussten.
Alice zog den Rückenreißverschluss bis zum Hals zu und half mir meine Brüste vollends durch die engen Öffnungen hindurch zu ziehen und zu drücken. Das Ergebnis waren zwei Bälle, die aus meiner Brust herausquollen.
Das Korsett kam als nächstes dran. Es drückte meine Taille zusammen und meine Brüste nach oben als auch noch weiter hinaus. Das war eine weitere Premiere für mich, denn ich hatte noch nie zuvor ein Korsett getragen.
Die feste oder gar strenge Umarmung nahm mir den Atem, als Alice an der Korsettschnur zog. Das gab mir in der Kombination mit dem Anzug ein Gefühl der Sicherheit; wie das Tragen einer Rüstung. Ich wusste nicht, wie ich es sonst beschreiben sollte. Erotisch? Sicherlich! Und ich war berauscht vor Vorfreude auf das Kommende. Dessen war ich mir sehr sicher.
Ich setzte mich und nahm von Alice lange Latexhandschuhe entgegen. Dann kniete sich sich hin um mir den Stiefeln zu helfen. Ich drückte meine gummierten Füße in die Stiefel hinein und Alice schnürte sie zu, weil ich mich wegen dem Korsett nicht so weit nach unten bücken konnte.
Danach strich ich ein paar Falten glatt, damit der Latexganzanzug überall ganz glatt anlag.
Als ich das tat, fing an zu schwitzen, aber es fühlte sich in der Gummihaut soooo gut an. Ganz besonders mit diesen teuflischen Eindringlingen zwischen meinen Beinen.
Ein Teil war noch übrig geblieben. Alice sortierte die Riemen und ließ mich meine Arme durch den Raum zwischen ihnen durchführen. Dann kreuzte sie die Riemen zwischen meinen Brüsten und zog sie über meine Schultern nach hinten. Alice zog meine Arme sanft nach hinten und führte meine bereits gummierten Hände und Unterarme in einen immer enger werdenden Latexbeutel hinein. Dann wurden weitere Riemen um meine Arme gewickelt, aber nicht fest angezogen, denn zuerst wurde ein Reißverschluss geschlossen. Als Alice das tat, wurde der Latexbeutel immer enger und drückte schließlich meine Unterarme samt Ellbogen fest zusammen. Dann erst wurden die vielen Riemen fest an gezogen.
Ich war wieder einmal vollkommen hilflos und geil gemacht worden. Meine Arme steckten auf meinem Rücken in einem Monohandschuh und konnten nicht mehr bewegt werden. Ich stand außerdem auf Plateau- Heels die so hoch waren, dass ich Angst hatte zu gehen.
Alice fing wieder an in ihren Schubladen herum zu suchen, bis sie zwei glänzende Lacklederriemen fand. Ich dachte, sie würde einen als Halsband verwenden, aber stattdessen wickelte sie die beiden um die jeweilige Basis meiner Brüste. Und als sie den ersten glänzenden Riemen fest anschnallte, wurde mein zusammen und nach vorne gedrücktes Fleisch in eine pralle Kugel verwandelt.
Als sie es auf der anderen Seite wiederholte, nahm sie sich Zeit meine Brustwarzen zu necken, bis ich vor Freude stöhnte.
Doch da befestigte sie ein Paar Klammern auf meinen hart gewordenen Brustwarzen. Das ging so schnell, dass ich zuerst gar nicht reagieren konnte.
Es dauerte einen Moment, bis der Schmerz mich zwang meinen Atem zischend meine zusammengebissene Zähne zu ziehen. Irgendwie war der Druck noch angenehm. Als ich mich aber ein wenig bewegte, kam Leben ins Spiel; schmerzhaftes Leben, denn die Klammern bewegten sich.
Ich blieb rasch bewegungslos stehen und meine Augen tränten ein wenig, als Alice die Klammern bewegte, weil eine mittelschwere Kette zwischen ihnen befestigte.
Schließlich wickelte sie eine seidige Augenbinde über meine Augen und zog kurz an der Kette.
„Komm’!“
Ich konnte die Vorfreude auf ihr Kommando spüren.
„Ja, Herrin“, sagte ich und folgte mit vielen kleinen Schritten dem Zug der Kette.
„Brave Puppe!“ Sie klang so erfreut.
Diese beiden Worte ließen meinen Körper ganz kurz erzitterten. Das übertrug sich natürlich viel stärker auf meine leicht abgebundenen Brüste, weswegen ich den Zug an den Klammern noch stärker spürte.
Aber das war noch lange nicht alles, denn plötzlich spürte ich sanfte Vibrationen zwischen meinen Beinen, was meine Knie „weich“ werden ließ. Vergnügen und Schmerz kämpften um Aufmerksamkeit.
Schließlich fand ich meinen Rhythmus. Ich setzte einen Fuß vor den anderen und wechselte ständig zwischen Wimmern und Stöhnen. Es fühlte sich wie ein langer Weg an. Doch dann hielt mich Alice an und setzte mich auf einen Stuhl. Sie hielt dabei meine auf dem Rücken fixierte Arme hoch, damit diese hinter der Stuhllehne waren. Danach wurde der Monohandschuh sogar noch ein Stück nach unten gezogen und irgendwo befestigt. Aufstehen war nicht mehr möglich. Doch das sollte nicht alles sein. Meine Knöchel wurden nämlich an den Stuhlbeinen festgeschnallt.
Und dann wurden die Vibrationen immer kräftiger. Oh, Gott!
Dann setzte sich Alice rittlings auf meinen Schoß. Sie küsste mich und unterdrückte dadurch mein wohliges Stöhnen.
Irgendetwas wurde gegen meine Lippen gedrückt. Oh! Schokolade! Ich biss darauf und spürte dabei Alices Lippen. Es war eine mit Schokolade überzogene Erdbeere, die wir uns teilten. Ihre in Latexhandschuhe steckende Finger streichelten mein Gesicht. Wir küssten und und die fütterte mich. Diesmal war es ein Stück Türkischer Honig. Sie küsste mich wieder. Dann folgten Weintrauben, Brownies und andere Süßigkeiten. Alles Mund zu Mund, Zunge zu Zunge.
Meine Erregung wurde immer stärker.
Dann folgte etwas anderes, Schokoladenmousse, nicht auf der Fingerspitze, sondern auf etwas Solideres. Ich saugte und leckte instinktiv. Und als als es wieder aus meinen Mund herauszog, wurde mir klar dass ich an einem dünnen Dildo saugte. Ich war so erregt, dass es mir egal war. Ich stülpte sogar meine Lippen darüber und begann den Dildo zu fellieren.
Alice murmelte etwas.
Ich verstand es aber nicht, denn ich dachte nur noch an meinen Höhepunkt, der einfach unerreichbar schien.
Der Dildo berührte meinen hinteren Teil des Munds und dann schließlich die Kehle. Das gab mir das Gefühl als würde ich ersticken.
Alice packte in meine Haare und zog meinen Kopf zurück. „Schlucken!“, befahl sie, und ich tat es.
Der Dildo rutschte mir in die Kehle. Wunder, oh Wunder, ich erstickte nicht. Ich spürte, wie das geäderte täuschend echt geformte Penis- Spielzeug tiefer hinein rutschte, wieder etwas zurück glitt, erneut bis in meine Kehle hinein rutschte und so fort.
Ich hatte mehrmals den Würgereiz unterdrücken müssen und war stolz darauf es geschaffte zu haben.
„Noch einmal“, forderte Alice und verteilte erneut Schokoladenmousse auf meine Lippen, bis ich meinen Mund öffnete und sie den Dildo ganz hineinschob. Ich hatte keine andere Wahl, als zu schlucken. Diesmal ging es leichter. Ich erstickte nicht.
Alice zog den Dildo wieder aus meinem Mund heraus und sagte wenig später: „Und jetzt noch einmal.“
Ich öffnete meinen Mund und der mit Schokolade überzogene Dildo glitt hinein. Diesmal steckte sie den Dildo nur so tief in meinen Mund hinein, dass dessen Gummieichel fast meine Kehle berührte, aber nur fast. Und dann begann sie mit der anderen Hand zwischen meinen Beinen zu reiben.
Mein sexuell überreizter Zustand brauchte keine großartige Ermutigung, um über den Rand zu kippen. Und genau in diesem Moment drückte sie mir den Dildo wieder in den Hals hinein.
Alles verschwor sich gemeinsam gegen meinen Körper: Das enge Latex, die mich winden und zappeln lassende Fixierung, die Spielzeuge in meinen unteren Regionen, meine leicht abgebundenen und freiliegenden Brüste, die Klammern welche meine Brustwarzen pochen ließen.
Meine Kehle war mit dem Dildo gefüllt als ich kam, und das trieb mich in eine Bewusstseins - verschmelzende Ekstase. Der Klang von Alices freudigem Gurren und Lachen wurde von meinen ohrenbetäubenden Schreien übertönt.
Ich wusste nicht, wie lange ich bockte und zuckte, während Alice mich festhielt. Aber irgendwann ließ der Orgasmus nach. Erst da wurde mir das Spielzeug aus der Kehle gezogen und die Brustwarzen - Klemmen entfernt. Alice entfernte meine Augenbinde und wischte mein Gesicht mit einem weichen Tuch ab.
„Na? Wieder bei mir?“
Ich nickte und versuchte meine Augen zu fokussieren. Ich stöhnte noch einmal, weil ein Nachbeben mich zittern ließ.
„Brave Puppe!“
Mein überreizter Geist ließ meinen ebenfalls überreizten Körper zusammenzucken, denn das mich überrollende Erregungsgefühl war fast schmerzhaft.
Alice streichelte meine Haare und umarmte mich sanft, bis sich mein noch rasender Herzschlag beruhigte.
„Du bist noch nicht fertig.“ Sie lächelte.
Ich schaute sie fragend an.
Sie erhob sich von meinem Schoß, löste meine Fesselung, half mir aufzustehen und führte mich langsam zum Sofa. Sie legte ein Kissen vor dem Sofa auf den Fußboden und drückte sanft auf meine Schultern, damit ich mich auf das Kissen knien sollte.
Ich sah wie sie sich aus ihrer Leggings heraus schälte, sich vor mir auf das Sofa hinsetzte, die Beine breit machte und sich nach hinten lehnte.
Sie musste nicht sagen was ich tu sollte. Ich rutschte ein wenig nach vorne, beugte mich vor, und drückte mein Gesicht zwischen ihre Beine. Sie war so nass, und ich wollte so gerne hören wie sie vor Vergnügen jaulte…
Danach zog Alice mich auf das Sofa. Ich war immer noch in Latex versiegelt und trug den Monohandschuh. Wir lagen zusammen vor dem Fernseher. Ich war absolut zufrieden. Ich konnte mir kein zufriedeneres Gefühl vorstellen, selbst wenn ihr Intim- Geschmack und Geruch immer noch in meinem Mund, meiner Nase und auf meinem Gesicht verteilt war.
Viel später war das Ausziehen fast so kompliziert wie das Anziehen, aber ich war schließlich frei. Irgendwie fühlte ich mich total entblößt wie noch nie. Nackter als nackt ging doch gar nicht! Ich hatte die ständige Umarmung des Latex genossen. Vor dem Badezimmerspiegel berührte ich die krassen Beweise auf meiner Haut. Ich sah und spürte die Abdrücke der Riemen.
Wir traten gemeinsam unter die Dusche.
Später fühlten sich selbst die kühlen Satinbettbezüge im Vergleich zur Glätte des Gummis etwas rau an. Ich erwähnte es und Alice lachte nur. Sie sagte, dass ich es öfter tragen könnte. Sie könnte aber auch alternative Bettwäsche besorgen, oder auch beides.
Ich schlief ein, als sie sich gegen meinen Rücken rollte, ein Arm besitzergreifend auf mich legte und mit der Hand meine Brust streichelte.
„Was hast du heute vor?“, fragte Alice beim Morgenkaffee.
„Ich habe heute Morgen ein Tutorial, aber nichts anderes, was ich wirklich tun muss“, antwortete ich, abgelenkt vom Blick aus dem Panoramafenster. Das Gefühl, in einer seltsamen, luxuriösen Blase zu leben war immer noch seltsam. „Warum fragst du?“
„Ich dachte, wir könnten ein Picknick im Park machen, denn heute ist eine schöner Tag.“ Sie schaute mich mit ihrem strahlendes Lächeln an. „Kannst du vor eins zurück sein?“
„Klar, wenn ich das Auto nehmen kann?“
„Natürlich. Du musst nicht fragen. Es ist deins.“ Sie lächelte wieder. „Beeil dich. Ich werde dir etwas zum Anziehen heraus suchen.“
Auf der Fahrt zur Uni fragte ich mich, welches Outfit Alice wählen würde. Da es warm war, dachte ich dass sie nicht zu viel Freizügiges auswählen würde. Es sei denn, sie wollte mehr von mir zeigen. Der Gedanke ließ mich kurz erzittern. Es fühlte sich plötzlich seltsam an, wie leicht ich sie diese Entscheidungen übernehmen ließ, wie sehr ich es mochte, sie über mich bestimmen zu lassen. Eigentlich hatte ich mich stets als unabhängig betrachtet. Oder? Andererseits hatte sie mir innerhalb von nur ein paar Wochen das Gefühl gegeben eine andere Person zu sein. Ich war vom „hässlichen oder schüchternen Entlein“ zu einer selbstbewussten, sexy aussehenden Frau geworden. Es war schwer mir vorzustellen dass ich ihr dafür nichts schuldig war.
Der Morgen an der Uni verging ziemlich schnell. Ich verbrachte ein wenig Zeit im Café, um mit Jen und einigen der anderen zu plaudern, sowie halbherzige Versprechen zu machen mich ihnen später im Pub anzuschließen. Danach fuhr ich schnell zur Wohnung zurück.
Alice hatte tatsächlich etwas für mich gefunden, das ich anziehen konnte.
Das ganze Outfit hatte einen Hauch von Pastellfarbenen - Goth – Outfit. Es sah aber mehr nach etwas Teures und unglaublich Poliertes aus, so als wäre es von Gucci oder so entworfen worden. Es war überwiegend weiß. Der lange Rock war aus schillerndem Nylon mit einem Hauch von rosa genäht und mit dunkelrosa Trägern versehen. Wie durch ein Wunder gab es nichts Besonderes bezüglich der Unterwäsche. Es war nur ein seidiger weißer String mit hoher Taille. Der Rock saß tief unter dem Bund des Strings, was irgendwie unanständig aber immer noch geschmackvoll aussah.
Als nächstes kam ein weißes Lackstoff - Bandeau-Top mit durchsichtigen Trägern als zusätzliche Unterstützung. Das Material war dick und elastisch genug, um meine Brüste ordentlich an Ort und Stelle zu halten. Darüber hinaus half mir Alice einen langärmeligen offenen Bolero anzuziehen, der aus dem gleichen schimmernden Stoff wie der Rock gefertigt war.
Ihre Hände strichen über die Seiten des Bandeaus. „Ich liebe es…“, sagte sie mit einem schelmischen Grinsen, „… wenn ich die Schwellung deiner Brüste von hinten sehen kann!“
Sie gab meinen Brüsten jeweils einen leichten Klaps. Meine Brustwarzen reagierten vorhersehbar, aber man konnte sie kaum unter dem dicken Material sehen. Mein Bauch hingegen war nackt.
Ich sah fabelhaft aus und konnte es kaum glauben. Das Nylon fühlte sich kühl und seidig auf meiner Haut an. Und jedes Mal, wenn ich mich bewegte, schien das Outfit um mich herum zu schweben.
Dann setzte Alice mich hin, um meine Haare zu machen.
Sie arbeitete mehrere dünne Zöpfe asymmetrisch hinein und band sie mit rosa Bändern ab, die zwischen dem Rest meiner zerzausten Blondine hingen. Der Effekt gab meinem Haar mehr Volumen, mehr Textur, eine Art kunstvolle Sorglosigkeit, die ich alleine nie hätte erreichen können.
Danach kam mein Make-up an die Reihe: Rosa Lidschatten, Glitzer und der rosa Lipgloss, der mir den vollen, sexy aussehenden Schmollmund gab.
Nun sah ich wirklich ihre Puppe aus. Der Gedanke hätte mich eigentlich verunsichern sollen. Aber das tat er nicht. Ich spürte stattdessen schon wieder eine gewisse Erregung.
Klobige weiße Turnschuhe vervollständigten den Look.
Alice war natürlich in einem völligen Kontrast zu mir gekleidet. Sie trug eine schwarze, hautenge Leder- Leggings. Oben herum trug sie ein Metallic- graues T-Shirt mit einem Metallband-Logo auf der Vorderseite. Ihre Füße steckten in den größten klobigsten Plateauschuhen, die ich je gesehen hatte. Sie schnappte sich eine kurze, glänzende Lackleder- Biker- Jacke, die Edelstahl- Spike- Nieten versehen war.
Sie nahm meine Hand und wir gingen los. Bevor wir den Raum verließen, gab sie mir einen Weidenkorb, der mit einem weiß- roten - Karo - Stoff ausgekleidet und dessen Inhalt unter dem Tuch versteckt war. Es sah absurd- spießig neben ihrem Leder und Stahl Outfit aus. Wir mussten ein echt seltsames Paar abgegeben haben, denn ich sah in meinem Fantasy – Rock - Chick in weiß und zartem Rosa wie ihre „Bimbo-Freundin“ aus. Aber ich fühlte mich wie ein Million- Dollar- Baby.
Ich genoss es wie der luftige Rock um meine Beine strich.
Alice unterhielt mich mit ein paar Geschichten während wir Spazieren gingen. Ich bracht immer wieder in lautes Lachen aus. Ihre Energie war unglaublich ansteckend. Wir mussten uns immer wieder anschauen. Manchmal erkannte ich bei ihr diesen vertrauten hungrigen Blick, der die Hitze tief in meinem Magen entfaltete. Aber da war auch etwas anderes, etwas ruhiger und schwer zu benennen. Ein Flimmern der Verletzlichkeit, so als ob sie etwas abwägen würde und nicht ganz sicher wäre, dass es das Risiko wert wäre.
Wir erreichten den Park und fanden einen abgeschiedenen Platz im fleckigen Schatten einer alten Eiche. In der Ferne sah man die Spitzen einer Hügelkette. Als Alice eine Decke ausbreitete, hatte ich das absurde Gefühl mich in einer seltsamen modernen Version eines Romans von Jane Austen zu befinden. Ich sonnte mich für einen Moment im Sonnenlicht und drehte mich einmal um mich herum um das Flattern des Rocks zu genießen, während Alice die kleinen Gläser und Töpfe aus dem Korb auspackte.
Als ich zu ihr hinschaute, hörte sie damit auf. Sie beobachtete mich nur und biss sich dabei ganz leicht auf die Unterlippe.
Dann machte sie weiter. Sie nahm etwas aus dem Korb heraus, das wie Pastete auf einem kleinen Stück Toast aussah. „Hier, probiere das einmal.“
Ich eilte mit wehenden Rock die wenigen Schritte zurück in den Schatten und ließ mich neben ihr nieder. Ich stieß dabei fast gegen sie. Ich kicherte und neigte mich nach vorne um einen Bissen zu nehmen.
Sie zog es aber weg. „Oha“, ermahnte sie mich leise. „Zuerst ein Kuss.“
Ich drückte meine Lippen gegen ihre und holte dabei tief Luft. In diesen Moment kamen mir die Bilder der erotischen Mahlzeit vom gestrigen Abend wieder in den Sinn.
„Oh mein Gott“, dachte ich. „Sie hat mich total einfach wieder richtig geil gemacht.“
Ich nahm einen Bissen von dem Happen und sie steckte den Rest in ihren Mund. Es war natürlich köstlich. Wir sprachen über Gott und die Welt zwischen den Bissen. Dann legten wir uns auf die Decke und beobachteten wie sich das Sonnenlicht durch die Blätter bewegte. Es war ein perfekter Tag gewesen. Ja! Das war es wirklich!
Unser Gespräch plätscherte dahin, bis ich irgendwann einen sanften, zufriedenen Seufzer von mir gab. Ich drehte mich auf die Seite, um sie anzusehen. Da war es wieder, dieser verletzliche Ausdruck in ihrem Gesicht, während sie mich nachdenklichen beobachtete.
„Ist was?“, fragte ich. Ein Hauch von Unsicherheit überkam mich. „Ist alles in Ordnung?“
„Ach! Ja, natürlich.“ Sie ließ einen Finger über meinen Kiefer gleiten. „Ich muss dir aber etwas gestehen, und ich möchte dass du es dir genau überlegst bevor du entscheidest was du tun möchtest.“
Ich stützte mich auf einen Ellbogen ab und fragte: „Was meinst du damit?“
„In dieser Nacht, als wir uns trafen…“, begann sie zögernd und verstummte kurz, bevor sie weiter sprach. „Also in jener Nacht hatte ich nur nach einem Spielzeug gesucht. Praktisch ein One- Night- Stand.“
Mir wurde plötzlich Angst und Bange; nicht viel, aber dennoch…
Alice schaute mir direkt in die Augen und sagte: „Dich hatte ich nicht erwartet.“ Sie setzte sich halb auf und gestikulierte mit den Händen, so als ob Worte allein nicht genug wären. „Du bist so schön und dessen nicht wirklich bewusst. Du bist so schnell zu begeistern und deine Reaktionen sind unglaublich. Du bist so unvoreingenommen, so offen für Neues. Und die Art, wie dein Körper reagiert...“ Sie lachte etwas unsicher. „Oh mein Gott! Du bist so erotisch. Du… Ich… Wir haben so viel Spaß beim Spielen. Ich kann es dir nicht oft genug sagen.“
Sie verstummte und zupfte an der Decke herum.
„Aber da bist nicht wirklich du.“ Sie schaute zu mir hoch. Ihr Gesichtsausdruck war für mich plötzlich nicht zu deuten. „Ich habe dich hypnotisiert.“
Alice verstummte und wartete auf meine Reaktion. Und die Pause streckte sich lange genug aus, um uns einen unwohl werden zu lassen.
„Tja. Also… du bist ein sehr hypnotischer Mensch“, sagte ich schließlich diplomatisch klingend.
„Du verstehst es nicht.“ Sie machte eine kleine, hilflose Geste und seufzte, als sie mich anschaute. Ihre Augen sahen jetzt im Schatten dunkel und „flüssig“ aus. „Ich habe dich hypnotisiert. Ich habe deine Erregung benutzt, um zu verbergen, was ich tat. Aber ich habe es trotzdem getan. Ich habe dein Vertrauen gebrochen und deinen Geist ohne deine Erlaubnis verändert.“
Mir wurde eiskalt und ich spürte wie ich ganz blass wurde. „Was hast du gemacht?“
Alice hob einen Arm und machte eine vage Geste. „Ich habe dich gefügiger gemacht, damit du leichter akzeptierst was ich wollte.“ Sie seufzte erneut. „Und ich habe einen Trigger, also eine Art Auslöser oder Starter gesetzt.“
„Ein Trigger?“
„Wenn ich ein bestimmtes Wort sage, erregt es dich und macht es wahrscheinlicher, dass du das nächste, was ich sage, als Anweisung aufnimmst. Es verstärkt sich, weil es sich gut anfühlt, der Anweisung folgen zu wollen, was dich suggierbarer macht, und so weiter.“ Sie sagte alles mit einer ruhigen Stimme. Und es klang so, als wüsste sie bereits wie meine Reaktion aussehen würde.
„Du hast du mich gezwungen, etwas zu tun, was ich nicht wollte?“, fragte ich.
Sie schüttelte den Kopf. „So funktioniert das nicht. Wenn du etwas partout nicht willst, dann kann ich dich nicht dazu bringen es trotzdem zu tun. Es ist nur...“ Sie winkte mit einer Hand in die Luft. „Man kann jemand einfacher überzeugen etwas zu tun. Jedenfalls so in der Art.“ Sie hielt inne und schaute mich an. „Weißt du, was das Wort ist?“
„Puppe.“
Sie nickte. Sie schaute mich genau an.
War ich wütend? Vielleicht. Enttäuscht? Ein bisschen. Aber meine Erinnerungen an die letzte Woche waren noch frisch, und ich wusste, dass sie die besten und befreitesten Tage meines Lebens gewesen waren. „Sag es!“
„Was?“
„Sag es!“ Ich bestand darauf.
„Puppe!“
Ich spürte sofort diesen vertrauten Fluss des Vergnügens, als hätte mich jemand geküsst oder meine Brustwarzen zur Steifheit gestreckt.
„Noch einmal!“
„Puppe!“ Alice sagte es lauter.
Das Gefühl ließ mich keuchen. Meine Lippen trennten sich, mein Oberteil fühlte sich plötzlich zu eng an.
„Nochmal!“ Ich keuchte. „Sag’ es nochmal!“
„Puppe.“
Mein Herz begann zu rasen, meine Brust hob und senkte sich als würde ich nach Luft ringen. Ich drückte meine Beine auseinander.
„Puppe!“
Alice war auf ihren Händen und Knien und kroch zu mir, als ich laut stöhnte.
„Puppe, Puppe, Puppe!“ Sie hauchte diese Worte in mein Ohr, als ihr Oberschenkel gegen meinen Schritt drückte.
Ich schrie laut, als ich explosiv kam. Alice versuchte meine Schreie mit Küssen zu ersticken, denn wir waren in einem belebten Park.
Ich blickte in ihr schönes Gesicht und keuchte als die Empfindungen nachließen.
„Es ist mir egal!“, sagte ich schließlich.
Sie fing an zu protestieren, aber ich unterbrach sie.
„Ich will es nicht anders. Es ist mir egal, ich will es wirklich. Die letzte Woche war die beste meines Lebens. Es ist okay, dass ich nicht ich gewesen bin. Vielleicht bin ich auch nicht mehr die graue Maus Harriett.“ Ich griff nach ihr und küsste sie hart. „Aber ich liebe es, deine Puppe zu sein.“
Sie drückte mich ganz fest an sich, und wir blieben lange so eng zusammen. Ich fühlte mich wohlig warm und gesättigt, mit Alice auf mir drauf liegend. Ich war fast weg gedriftet. Die Geräusche des Parks und das leise Summen der Stadt lullten mich ein. Erst als die Sonne am Horizont verschwand wurde mir kühl und ich wollte mich erheben. Als ich das tat, schreckte ich Alice aus ihren eigenen schönen Gefühlen oder Träumen heraus.
Sie setzte sich auf, lächelte mich an und gab mir einen schnellen Kuss. „Ich weiß nicht, was ich getan habe, um dich zu verdienen.“
Ich lächelte schüchtern zurück und errötete.
„Du bist so…“, sagte sie und küsste mich wieder. „Verdammt.“ Noch ein Kuss. „Entzückend!“
Sie stand mit einem Seufzer auf und ich half ihr alles wieder in den Korb zu packen.
„Ich werde jemanden beauftragen das abzuholen“, sagte sie und telefonierte kurz.
Als wir den Rand des Parks erreichten, hielt neben uns eine schwarze S-Klasse an. Der Kofferraumdeckel öffnete sich automatisch und Alice stellte den Korb hinein. Danach schlug sie mit der flachen Hand auf den Wagen, der Kofferraum wurde wieder geschlossen und der Wagen fuhr davon.
Ich starrte den Wagen mit geöffneten Mund hinterher. „Äh…“ Ich gestikulierte wild mit den Händen und suchte nach den richtigen Worten. „Wer bist du?“ Endlich! Ich hatte es endlich geschafft diese Frage zu stellen!
Sie sah mich an und lachte. „Es ist nicht das, was du denkst“, sagte sie und schlang einen Arm um meine Taille.
„Du meinst, du bist weder ein Mafiaboss noch arbeitest du für Kingsman oder so?“ Ich schaute sie von der Seite an.
„Nein. Nichts dergleichen.“ Sie hielt inne. „Ich sage den Leuten normalerweise nicht wer ich wirklich bin, weil ich nicht anders behandelt werden möchte.“ Sie schaute mich an. „Bist du sicher, dass du es wissen willst?“
„Es liegt an dir. Ich habe keine Geheimnisse vor dir.“
Sie grinste. „Ich bin sicher, du würdest es sowieso herausfinden.“
„Okay, dann…“
Sie holte tief Luft, und dann sprudelte die Worte aus ihr heraus: „Mein Name ist nicht wirklich Alice. Ich bin als Alicia Wilson-Smythe geboren.“
Sie hielt inne, so als würde sie erwarten, dass der Name mir etwas sagen würde. Das tat es auch, aber dann doch nicht so richtig. Ich meinte aber dass ich diesen Namen schon einmal gehört hatte.
„Nein? Nun, das ist wahrscheinlich zu erwarten, denke ich. Mein Vater war ein Privat- Investor. Er besaß Anteile an Chemieunternehmen, Stahl- und Elektrounternehmen und was weiß ich noch alles. Wie auch immer, kurz gesagt, als ich sechzehn war, kam er bei einem Hubschrauberabsturz ums leben. Meine Mutter hatte sich davon nie erholt. Sie nahm sich später das Leben.“
Alice seufzte, und dieses Anzeichen von Verletzlichkeit war wieder zu erkennen, zumal ihre Schultern nach unten sackten.
„Es war eine schwierige Zeit. Ich spreche nicht gerne darüber.“
Wir gingen schweigend weiter und ich überließ ihr ob sie mehr von sich sagen wollte oder nicht.
Sie holte erneut tief Luft, machte eine abwinkende Handbewegung und sagte: „Wie auch immer, an meinem achtzehnten Geburtstag rief mich dieser nach Zigarre stinkende alte Anwalt an und informierte mich, dass ich die Konten, das Eigenkapital und andere Beteiligungen meines Vaters geerbt hatte.“ Alice sprach und wirkte plötzlich ganz schroff. „Ich verkaufte die Unternehmensanteile und investierte das Geld in Branchen und Unternehmen, an denen ich ein ganz persönliches Interesse hatte.“ Ihr Gesicht erhellte sich wieder und sie schaute mich mit einem verschmitzten Gesichtsausdruck an. „Du kannst es dir bestimmt denken. Das sind Nachtclubs, Pubs, Sex-Spielzeug- und Fetisch-Shops, Model - Agenturen, Werbung. Es stellte sich heraus, dass ich eigentlich sehr gut darin war Unternehmen nach vorne zu bringen, also profitabler zu machen, welche sogenannte studierte Führungskräfte nicht einmal mit der Zange anfassen würden.“
Sie machte eine abwinkende Geste.
„Egal. Mit sechsundzwanzig…“ Sie neigte sich zu mir und flüsterte verschwörerisch in mein Ohr. „Ich bin Milliardärin.“
Ich starrte sie einen Moment an. Dann musste ich lachen und sagte: „Du willst mich veräppeln.“
Sie lachte zuerst mit. Dann wurde sie wieder nachdenklich, stopfte ihre Hände in ihre Taschen und sagte: „Es stimmt aber. Google mich.“
Ich nahm mein Handy in die Hand und gab ihren Namen ein. Ich kam nur bis W, und der Name Alicia Wilson-Smythe erschien als Suchvorschlag. Ich bestätigte es und las unter anderem: „Geschätztes Nettovermögen £ 1,2 Mrd.“
Ich blieb auf der Stelle stehen und mein Unterkiefer fiel nach unten.
Alice schaute mich an und sagte: „Es ist besser wenn das nichts verändert, Puppe.“
Ich fühlte sofort dieses kurz aufkeimende Erregungsgefühl und lächelte sie an.
„Oh, das ändert alles! Ich kann aufhören mich schuldig zu fühlen, weil du für mich so viel Geld ausgibst“, sagte ich halb scherzend.
Sie lächelte mich an, schlang ihren Arm fester um mich herum und drückte mich. Als wir weiter gingen, sagte sie: „Ach, noch was. Ich bin auch eine Lifestyle Pro-Domina.“
--Eine Lifestyle Pro-Dominatrix (auch oft Lifestyle Pro-Domme genannt) ist eine professionelle Domina, die BDSM und weibliche Dominanz nicht nur als bezahlten Beruf ausübt, sondern diese Dynamik auch in ihrem privaten Liebes- und Beziehungsleben (dem „Lifestyle“) voll und ganz auslebt.--
„Oh mein Gott. Ernsthaft?“
Sie nickte.
Ich stieß meine Schulter gegen ihre und sagte: „Um ehrlich zu sein, bin ich darüber nicht wirklich schockiert.“
Sie kicherte und sage: „Ich betreibe einen diskreten Service für Freunde aus meinem Studio. Ich akzeptiere keine Zahlungen, nur Gefälligkeiten.“
Da fügte sich für mich so einiges zusammen und ich sagte: „Jojo und Gerald. Suze auch?“
Sie legte ihren Zeigefinger auf ihre Lippen und schaute mich mit einem ernsten Blick an. „Diskretion. Nicht vergessen.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Ich frage mich, ob du dich auf die eine oder andere Session einlassen möchtest.“
„Ich? Ich glaube nicht, dass ich eine Domina sein könnte.“
Sie lachte.
„Nicht als Domina. Als Sub, du Dummerchen. Ich würde dich dazu bringen, sie aufzugeilen. Oder soll ich dafür sorgen, dass sie dich verwöhnen?“ Sie schaute mich an. „Ich weiß noch nicht genau, Puppe, denke aber dass du es genießen würdest.“
Obwohl ich nun wusste was sie mir angetan hatte, spürte ich eine gewisse Vorfreude bezüglich dem was sie angedeutet hatte. Ich war sogar erfreut, denn ich hatte das Bedürfnis ihr zu gefallen. Und so nickte ich zustimmend, während meine Brustwarzen gleichzeitig fast schon schmerzhaft gegen das enge Bandeau kribbelten. „Ja, ich bin sicher dass ich es möchte, Miss Alice“, sagte ich. Meine Wimpern flatterten und meine immer noch angeschwollenen Lippen bildeten einen Schmollmund.
Meine Hingabe wurde belohnt, denn ich sah in ihrem Gesicht und in ihrem Blick diese Gier nach Sex aufblitzen.
„Brave Puppe.“
Ich wäre aufgrund jener Worte fast gestolpert.
„Wir werden so viel Spaß haben!“ Sie tippte spielerisch auf meine Nase. „Sollen wir noch etwas essen oder direkt in den Pub gehen, bevor ich dich nach Hause bringe und dich verwüste?“
Wir entschieden uns für Kaffee und Kuchen in einem kleinen Bistro um die Ecke, welches Alice kannte. Nun wusste ich, warum die Leute sie so respektvoll behandelten. Ich konnte aber auch nicht anders als mich zu fragen, wer sonst noch den Schmerz ihres Paddels gefühlt hatte.
Im Pub nahmen wir einen der größeren Tisch in Beschlag, da Freunde von beiden Seiten dazu kamen. Alice moderierte professionell. Sie gab ein paar Runden aus und gab unterhaltsame Anekdoten von sich, oder timte das perfekte Wortspiel. Alle liebten sie, und ich war zufrieden mich in ihrem Ruhm zu sonnen. Sogar Joel erschien. Ihm gefiel aber nicht meine „Pastell – Explosion“, zumal sie überhaupt nicht zu Alices dunklem Goth- Outfit passte. Er wurde aber schnell locker und Alice unterhielt sich mit ihm an der Bar, während er half ein Tablett voller Getränke zu uns zu bringen. Ich erwischte die beiden als sie sich umdrehten um mich anzusehen. Alice schenkte mir dabei ein diebisch- böses Lächeln.
„Oha!“, dachte ich. „Da braut sich was zusammen.“
Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wie lange wir dort geblieben sind, aber ich fühlte mich glücklich und voller Energie. Alice stand jedenfalls irgendwann auf und erklärte trotz des allgemeinen Protests, dass sie mich nach Hause bringen müsste.
Das war einer der Abende, an dem die Getränke nur so flossen. Ich fühlte mich aber nicht wirklich betrunken, als wir, wegen der nächtlichen Kälte aneinander gekuschelt, die ein oder zwei Kilometer nach Hause gingen.
Ich wurde von etwas aus dem Schlaf aufgeschreckt. Ich konnte mich aber nicht bewegen, denn irgendetwas hielt mich fest. Meine Kiefermuskulatur schmerzte, und nachdem ich endgültig wach geworden war, tat auch der restliche Körper weh. Mein Stöhnen wurde von einem dicken und weit in meinen Mund hinein reichenden Knebel erstickt, und mein vergebliches Zappeln und Zerren brachte mir die anderen Spielzeuge, die tief in mir vergraben waren, wieder in mein Bewusstsein. Genau! Da war doch der aufblasbare Plug, an dem Alice sich erfreut hatte, nachdem ich mich in den schwarzen Latexanzug hinein gequetscht hatte. Und dann war da noch der Silikon-Dildo, der ihren Kunstpenis des Umschnall- Riemengeschirrs ersetzt hatte, nachdem sie meinen weit gespreizten Körper so lange gefickt hatte, bis wir beide kamen.
Meine „Nachtwäsche“, also der enge Latexganzanzug, war mit einem mich zerquetschenden Korsett, einer Latexmaske sowie einem eng zugeschnürtem Halsband vervollständigt worden. Meine Füße steckten in Ballettstiefel, und die Beine waren zusammengefaltet, wodurch meine Unterschenkel gegen die Oberschenkel gedrückt wurden. Die Ballettstiefel waren zusätzlich mit dem Ende des Monohandschuhs verbunden, der meine Unterarme und Ellenbogen zusammendrückte. Ich erinnerte mich noch an ihren Gute- Nacht- Kuss, als ich immobilisiert neben ihr auf dem Bett lag lag. Alice lag hingegen nackt unter der uns bereits halb bedeckenden Bettdecke, und legte mir dann einen Augenbinde über meine Augen und drückte den dicken Penisknebel zwischen meine Zähne.
Aber nun war ich und bekam zusätzlich zu den Schmerzen und dem aufkeimenden Kater das Gefühl der Klaustrophobie. Dagegen konnte ich nichts machen und begann gegen meine Fesselung anzukämpfen. Ich fragte mich was wäre, wenn Alice nicht da wäre, und bekam Panik. Ich musste unbedingt raus aus den Sachen. Ich jammerte ineffektiv in den Knebel, bis ich spürte, wie sich ein Gewicht auf dem Bett verlagerte und ein mich beruhigender Arm über meine Schulter gelegt wurde.
„Schweig, Puppe, du bist in Sicherheit. Schlaf weiter.“
Ich spürte, wie sie sich gegen mich drückte, und der Rhythmus ihres sanften Atmens lullte mich tatsächlich wieder ein.
Meine Träume waren voll mich betörendem Latex, Saugen und Ficken und mich erregende, laute, vibrierende Spielzeuge. Das alles bewegte sich auf ein Crescendo zu. Das pulsierende Summen war nicht mehr zu überhören, bis es in die Realität eindrang, denn ich erwachte zu einem mich erschütternden Orgasmus. Alice, ich nahm das jedenfalls an, hatte ihren Handvibrator zwischen meine Beine gedrückt.
Als mein Höhepunkt nachließ, spürte ich, wie ihre Hand meinen gummierten Kopf streichelte. Dann spürte ich eine Bewegung. Alice verließ das Bett und ließ mich allein.
Ich begann mich zu winden und testete die Fesselungen, weil die Schmerzen zurückkehrten. Es gab aber kein Entkommen.
Dann fand ich heraus, dass wenn ich meine Hüften schaukelte, die Spielzeuge recht gut zu spüren waren. Und da ich nichts Besseres zu tun hatte, konzentrierte ich mich auf diese Empfindung. Ich fand, dass es immerhin das Unbehagen ausglich.
Einige unbestimmte Zeit später bewegte sich wieder das Bett, und ich spürte eine fürsorgliche, mich streichelnde Hand auf meinen gummierten Kopf. Es folgten ein paar Berührungen und dann blinzelte ich ins helle Licht. Alice hatte die Augenbinde entfernt und ihr wunderschönes Gesicht erschien vor meinen Augen.
„Wie fühlst du dich? Möchtest du noch etwas länger bleiben?“ Ihre Augen glitzerten. „Das hat gerade so ausgesehen, als hättest du dich amüsiert.“
„Mmmph“, stöhnte ich in den Knebel und blinzelte immer noch gegen das Licht.
„War das ein Ja?“
„Mmmp!“
„Okay, okay. Ich habe dich nur ein bisschen geärgert. Ich werde dich jetzt daraus herausholen...“
Sie löste zuerst die Hogtie - Fesselung und legte meine Beine wieder gerade hin. Ich stöhnte über den Schmerz als die Durchblutung wieder richtig in die Gänge kam. Die Stiefel wurde mir als nächstes ausgezogen. Dann war der Monohandschuh an der Reihe und die Korsettschnur wurde gelockert, damit das Korsett entfernt werden konnte.
Alice half mir auf die Füße. Ich stand recht wackelig neben dem Bett, war von Kopf bis Fuß in Latex gekleidet und all meine Öffnungen waren gestopft.
Ich stöhnte und gestikulierte zum Knebel.
„Geduld, Puppe“, sagte sie. „Wir machen den Rest in der Dusche. Nach so langer Zeit wird alles ausgetrocknet sein. Mit Wasser ist es viel einfacher und komfortabler.“
Als ich ihr ins Bad folgte, sah ich meinen Körper im Spiegel. Ich konnte mich selbst nicht erkennen, denn ich sah ziemlich bizarre aus. Mein Spiegelbild zeigte eine „versaute“ Fruchtbarkeitsgöttin und nicht eine angehende Ingenieurin.
Endlich duschen!
Später, als ich meine Zähne putzte, sah ich im Spiegel wieder das vertraute Ebenbild. Die Abdrücke der Latexmaske, der Riemen, des eng geschnürten Halsbands sowie die des Korsetts waren deutlich auf meiner Haut zu sehen. Ich fragte mich, wie lange es dauern würde, bis man das nicht mehr sah. Ich rieb meinen Kiefer. Das erinnerte mich an den Schmerz, aber der war zum Glück nicht mehr präsent.
Ich sah aber auch im Spiegel eine große Masse von schwarzem Latex und Riemen in der Dusche liegen. Da spürte ich trotz des Unbehagens in meinen anderen Regionen von der langen Nacht mit den Spielzeugen eine leichte Erreger. Ich verstand wie die Leute davon abhängig wurden. Man brauchte nicht Alices Hilfe oder Führung um alle Hemmungen zu beseitigen.
Ich wickelte ein weiches, weißes Handtuch um mich, steckte es über meiner Brust zusammen, und kehrte zum Schlafzimmer zurück. Ich war fast enttäuscht kein Outfit zu sehen, das ich ausprobieren sollte. Das Bett war leer und die Bettwäsche hastig glatt gezogen. Ich dachte mir dass Hausarbeit nicht Alices Stärke war und fragte mich ob sie einen Reinigungsservice hatte.
Da sie nirgendwo zu sehen war, ging ich, immer noch nur mit dem Handtuch „bekleidet“, in den Wohnbereich. Sie saß wie üblich an der Küchentheke auf einem Barhocker und wischte mit einem Finger auf ihrem Tablet herum.
„Hallo Puppe“, sagte sie mit einem breiten Lächeln. „Wie fühlst du dich?“
Wie ich mich fühlte? Ich hob meine Hand und spürte dabei die Spur der Bondage auf meiner Haut. „Tut es noch weh?“, fragte sie.
Ich nickte, denn ich traute mich noch nicht zu sprechen.
„Auf eine gute Art und Weise? Hat es sich gelohnt?“
Ich lehnte mich an die Küchentheke und neigte meinen Oberkörper nach vorne um sie zu küssen, was sie auch mit einem weichen, sinnlichen Kuss erwiderte.
Ich holte tief Luft und sagte: „Ich kann nicht mehr zurück.“
Alice war nicht begeistert. „Was meinst du damit? Willst du das nicht noch einmal tun?“
„Nein! Ich meine Ja! Gott, nein. Ich meine… ich kann nicht in mein altes Leben zurückkehren.“ Ich gestikulierte wild mit meinen Händen. „Oh mein Gott! Wie könnte ich, nach all dem was du mir gezeigt hast? Nichts könnte jemals gut genug sein.“ Ich schaute sie an. „Ich brauche das. Ich kann mir nicht helfen. Ich brauche dich."
„Puppe.“ Alice hielt inne. „Harriett.“ Ihre Körperhaltung wurde entspannter. „Es hat sich alles sehr schnell verändert, nicht wahr?“
Ich nickte schweigend und hoffte auf ihr Verständnis.
Sie stieß einen Atemzug laut hörbar aus aus und sah plötzlich verletzlich aus, weil sie auf ihre Unterlippe biss. „Ich habe keine Antworten. Gott, ich bin nicht die richtige Person, um über Beziehungen zu sprechen.“ Sie sah mich an, als würde sie abschätzen wie ihre Worte auf mich gewirkt hatten. Sie neigte sich nach vorne und gab mir einen Kuss. Ihre Hand streichelte meine Wange als sie sich zurückzog und mir in die Augen schaute. „Ich liebe dich“, sagte sie schlicht und einfach.
Ich drückte ihre Hand, unfähig meine Augen davon abzuhalten immer feuchter zu werden. Ich versuchte etwas zu sagen, um jenes Gefühl zu erwidern. Mir blieben aber die Worte im Hals stecken und ich konnte mich nur räuspern. Alice lachte. Oh Gott, sie war so schön. Ihr glücklicher Gesichtsausdruck war so ansteckend, dass ich lächeln musste und meine Wangen ganz rot wurden.
„Oh mein Gott, du bist so liebenswert.“ Sie lehnte sich zurück. „Und ich liebe es, dass du mich brauchst. Du brauchst mich tatsächlich.“ Plötzlich wurde sie ganz ernst und sagte: „Ich brauche dich auch. Ich möchte aber dass du mich liebst weil ich Alice und nicht Alicia bin. Versprichst du mir, dass sich das nicht ändert?“
Ich nickte erneut und hielt ihre Hand ganz fest. „Ich verspreche es“, flüsterte ich heiser.
Alice lächelte.
„Du bist meine Puppe, und ich bin bezüglich meiner Spielzeuge sehr besitzergreifend.“ Sie sah, wie ich sie fragend anschaute. „Ich habe da etwas für dich. Ich könnte es dir jetzt geben, aber es würde für das was ich für den Rest des Tages geplant habe stören. Wir werden es also für später aufheben.“
„Oh!“ Ich hatte endlich meine Stimme wiedergefunden. „Wir bewahren deine Geheimnisse“, scherzte ich. „Ich freue mich darauf später herauszufinden was es ist. Was steht dann heute auf dem Plan? Muss ich mich umziehen?“
„Eigentlich.“ Sie lachte. „Eigentlich bist du perfekt, so wie du jetzt bist.“ Alice rutschte von dem Barhocker herunter und begann ein paar Sachen aus dem Kühlschrank heraus zu nehmen und die Kaffeemaschine wieder in Gang zu bringen. Als sie frische Früchte und einen „stinknormalen“ griechischen Joghurt die Küchentheke legte, erklärte sie was sie geplant hatte.
„Was hältst du von ein wenig Bewegung?“
„Was meinst du damit? Etwa Joggen?“
Sie schüttelte den Kopf und blickte mir sinnvoll auf die Brust. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass das für die sehr bequem wäre“, sinnierte sie leise. „Nein“, sagte sie danach wieder ganz normal und schaute mich dabei an. „Ich habe hier ein ziemlich gut ausgestattetes Fitnessstudio. Ich habe Katya gebeten, zu einem persönlichen Training herüber zu kommen.“
„Katya?“
„Nun ja“, fuhr Alice fort, „um den Alkohol aus dem Körper zu trieben.“
„Klar. Warum nicht?“, sagte ich und versuchte lässig zu klingen. Ich fragte mich aber wo sie denn ein Fitnessstudio versteckt haben könnte.
„Und danach können wir uns im Pool abkühlen. Ich habe außerdem Dante gebucht, um dir eine Massage zu geben, während ich mich für ein paar Stunden um ein anderes Geschäft kümmere…“
Pool? Massage? Was zum Teufel?
Mein Kiefer musste heruntergefallen sein, weil Alice lachte.
„Klingt gut?“
Ich nickte stumm.
„Dann komm’. Lassen wir Katya nicht so lange auf uns warten.“
Wir fuhren mit dem Lift zum Erdgeschoss runter, also die Etage über der Tiefgarage. Als sich die Türen zu einem kleinen, holzgetäfelten Atrium öffneten, nahm ich einen leichten Chlor-Geruch unter den angenehmen Düften wie Sandelholz, Zimt, Ingwer und andere berauschende Aromen wahr. Ich erwartete eine Rezeption vorzufinden, aber der Raum schien eher eine Luftschleuse zu sein, die den Duft davon abhielt durch den Rest des Hauses zu driften.
Alice wies auf die verschiedenen Türen hin. „Dort kann man direkt zum Wellnessbereich gehen und da geht es ins Fitnessstudio. Bei den beiden Eingängen geht man durch einen Umkleideraum. Die Tür auf der anderen Seite führt zum Pool.“
Ich folgte ihr in die Umkleidekabine. Der Raum war nicht riesig, hatte aber sechs großzügige Bereiche, die durch schwere Samtvorhängen voneinander getrennt war. In jedem der Umkleidebereiche gab es Regale, Kleiderhaken und ein edel aussehender Ganzkörperspiegel. In zwei von ihnen war bereits Kleidung ausgelegt. Es war nicht schwer herauszufinden, welcher meiner und welcher Alices Bereich war. In dem einen Umkleidebereich lag schwarze Kleidung, in dem anderen war die Kleidung leuchtend - rosa und weiß.
Ich hängte mein Handtuch an einem Haken und quetschte mich in die Trainingskleidung. Das war eine super - enge Leggings in glänzend rosa Lycra mit seitlichen weißen Streifen, flauschige weiße Socken, Turnschuhe und ein stabiler Sport-BH. Meine Brüste quollen aber trotz der guten Passform oben noch ein wenig heraus.
Alices Outfit erwies sich als eine sehr kurze, glänzende schwarze Nylon-Shorts und ein lockeres bauchfreies T-Shirt.
Als ich aus meinen Umkleidebereich heraus trat, schaute sie mich fast schon begehrend an und gab mir einen langen Kuss.
„Mmm, du bist viel zu ablenkend“, sagte sie hinterher.
Ich lenkte sie ab?
Sie trat zurück, schaute mich noch einmal an, und ging zur Tür. „Komm’“, sagte sie, „bevor ich die Kontrolle komplett verliere.“
Das Fitnessstudio öffnete sich vor uns, und ehrlich gesagt hatte ich schon schlechter ausgestattete Einrichtungen in einigen der noblen Hotels gesehen, in die meine Familie mich in den Urlaub mitgenommen hatte. Vier Laufmaschinen standen in einer Reihe vor einem großen Fenster mit Blick auf einen Garten, der zu einer Baumreihe hinabfiel, die den Rand der Stadt markiert.
Ich musste das alles erst einmal auf mich wirken lassen, als ein Grunzen und leises Klacken von Gewichten mich in die Realität zurückzogen.
Katya entpuppte sich als eine kräftige blonde und, als sie aufstand um uns zu begrüßen, eine der größten Frauen, die ich je gesehen hatte. Alice ging direkt zu ihr hinüber und gab ihr eine warme Umarmung und einen Kuss auf die Wange.
„Katya, Harriett. Harriett, Katya“, stellte sie uns danach gegenseitig vor.
Katya lächelte mich an und schaffte es, schwach räuberisch auszusehen, auch wenn sie vollkommen höflich war. „So eine Süße, ja?“ Sie sagte es mit einem starken Akzent, den ich nicht zuordnen konnte. Russisch, vielleicht. Oder Deutsch.
„Ich gebe mein Bestes“, sagte ich.
„Jetzt verstehe ich, warum du sie magst.“
Zu meiner inneren Freude sah ich dass Alice errötete.
„Joel hat mir alles erzählt“, fügte Katya hinzu.
Alice lachte. „Neuigkeiten verbreiten sich schnell. Katya und Joel hatten ein Date.“
„So ein düsterer Junge“, sinnierte Katya.
„Das klingt ganz nach einen Goth“, sagte ich.
„Oui“, sagte Alice. „Das habe ich auch gedacht.“
Dann fing Katya an, uns zu trainieren, und ich wurde sehr schnell mit Muskeln vertraut gemacht, von denen ich vorher nicht wusste, dass sie existieren. Während Alice sich hauptsächlich auf Cardio und leichtere Gewichte konzentrierte, bekam ich meinen ersten echten Geschmack bezüglich meiner Beinarbeit.
„Bauch, Rumpf und Oberschenkel“, ordnete Katya an. „Auch der Rücken, um deine Brüste zu heben. Okay? Aber nicht zu viel mit den Armen oder Schultern. Du bist schließlich vorne schon sehr schwergewichtig.“
War das ein Kompliment?
Als wir mit dem Training fertig waren, zitterten meine Beine. Katya hatte ihre Meinung über meine körperliche Verfassung vollkommen deutlich gemacht, indem sie mich doppelt so hart arbeiten ließ. Und dann ordnete sie an, dass diese Fitnessstudio-Sitzungen Teil meiner täglichen Routine werden würden. Jene Sessions würden so lange von der strengen Blondine geleitet, bis ich eine eigene Motivation entwickelt hätte.
Wir schälten unsere feuchte Sportbekleidung ab und duschten, bevor Alice mich zum Pool führte.
Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, aber das Farn - bedeckte Abbild eines antiken römischen Bades raubte mir den Atem. Das fünfundzwanzig Meter lange Becken erstreckte sich über die ganze Länge des Erdgeschosses. Es gab sogar eine riesige Doppeltür, die man zum Garten hin öffnen konnte. Was von der Straße aus wie eine Reihe von Stadthäusern ausgesehen hatte, war von hinten etwas, das viel näher an einem Herrenhaus heran kam. Ich konnte nicht glauben, dass ich in all der Zeit, die ich mit Alice verbracht hatte, immer noch nicht das volle Ausmaß des Ortes begriffen hatte. Das Gelände grenzte nach Westen ab, genau wie sie es vom Fitnessstudio aus hatten. Und ein hoher, begrünter Zaun markierte die Grenze mit den viel bescheideneren Häusern weiter oben auf der Straße.
Wir sprangen schreiend und kichernd in das kalte Tauchbecken und wechselten nach ein paar Minuten in den Hauptpool, der sich nach dem eisigen Schock wohlig warm anfühlte.
„Gut für eure Muskeln“, versicherte uns Katya, bevor sie sich verabschiedete und hinausging.
Alice und ich schwammen ein paar Bahnen, aber nur sehr langsam. Dann schwammen wir zum Gartenende und hielten uns am Beckenrand auf, während wir den Ausblick genossen.
„Das ist unglaublich“, sagte ich. „Ich fühle mich wahnsinnig privilegiert.“
Alice schaute mich an und sagte: „Ja, das hier war schon immer ein bisschen übertrieben, so etwas wie ein Angeber – Projekt; nur um so etwas zu haben.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Ich schwimme hier manchmal, aber ich hatte noch nie wirklich jemanden, mit dem ich es teilen konnte.“
„Also“, sagte ich, schlang meine Arme um ihren Hals und drückte mich gegen sie, „ich weiß es auf jeden Fall zu schätzen.“
„Hmmm, Irgendetwas sagt mir, dass dieser Ort bald eine ganz neue Wertschätzung haben wird!“ Sie küsste mich langsam und liebevoll, bis meine Brustwarzen sich gegen ihre Brust versteiften. „Aber nicht jetzt! Ich habe etwas zu tun, und du hast einen Termin!“
„Habe ich?“
„Ja! Dante wartet auf dich.“
„Ach ja! Eine Massage. Richtig?“
„Bingo. Nicht nur ein hübsches Gesicht!“ Sie kicherte. „Aber wir werden auch daran arbeiten!“
„Dante ist wirklich gut. Ich habe sie gebeten dir das komplette Wellness - Paket zu geben!“ Sie schaute mich mit einem ernsten Blick an. „Und jetzt, Puppe. Lass sie ihr Ding machen und genieße es. Okay? Sie hat meine Zustimmung.“
Ich fragte mich kurz, was sie meinte, bevor die Gedanken von einem vertrauten „Erregungsschauer“ vertrieben wurden.
„Ja, Herrin“, sagte ich mit einem strahlenden Lächeln.
„Brave Puppe!“
Ooooh! Das fühlte sich so gut an. Ich tauchte meinen Kopf unter Wasser, um meine rot werdenden Wangen zu verstecken. Als ich wieder auftauchte, verließ Alice gerade den Pool. Ich folgte ihr bis in die Umkleidekabinen. Sie wies mich an zu duschen und meine Haare zu trocknen und dann in die Massage-Suite zu gehen. Sie trocknete sich währenddessen ab, schlang ein flauschiges schwarzes Handtuch um ihren Körper und ging zum Lift.
Ich fühlte mich seltsam befreit, als ich meine Haare vor dem Spiegel trocknete; meine langen blonden Locken, die in sanften Wellen an den Seiten und auf dem Rücken herunter hingen. Da ich nicht geschminkt war, sah mein Gesicht ein wenig schlicht aus. Ich dachte sofort daran, wie schön es mit falschen Wimpern, diesen großen rosafarbigen Lippen, eingerahmt von der Latexhaube, ausgesehen hatte.
Ich schüttelte den Kopf. Alices Vorliebe für Puppen wirkte inzwischen sogar auf mich sehr stark. In meinen Gedanken sah ich mich komplett in Latex gekleidet einen heftigen Orgasmus genießen.
Plötzlich zitterte mein ganzer Körper und ich schaute verwirrt in den Spiegel. Oh! Meine Haare waren ja schon trocken!
Ich schlang ein Handtuch um meinen Körper und ging zur sogenannten Wellness – Abteilung. Ich wusste nicht, was ich erwartet hatte, aber es war auf gar keinen Fall eine kleine, junge, dunkelhäutige Frau, Sie war von Kopf bis Fuß in glänzenden roten Latex gekleidet. Ihr Kopf steckte in einer Gesichts - offenen Latexmaske, welche ihre zarten Gesichtszüge umrahmte. Ein langer, dicker schwarzer Zopf kam oben aus der Latexmaske heraus. Ich konnte aber nicht sagen ob es ihre eigenen oder künstliche Haare waren.
„Äh, hi. Dante?“, fragte ich fast schon ängstlich klingend.
„Ja. Und du musst Harriett sein. Richtig?“ Sie antwortete mit einem starken mir bekannten Akzent. „Es freut mich dich kennenzulernen.“
„Gleichfalls“, sagte ich. „Äh, Alice…“
„Alice hat mich bereits informiert. Komm’ herein, es gibt kein Grund Angst zu haben.“ Sie lachte leise.
„Noch nicht“, erwiderte ich und lachte ebenfalls, aber mehr vor Nervosität. „Womit möchtest du beginnen“, fragte ich.
„Ach, du weißt doch. Wir fangen mit dem an, was Alice will. Können wir?“ Sie lachte erneut. „Folge mir einfach!“
Ich ging also durch einen kurzen Korridor. Während sie mit ihren Hüften schwingend vor mir her ging, hörte ich die typischen Geräusche, die nur Latex – Kleidung von sich geben kann. Darüber hinaus spiegelte sich das Licht der vielen kleinen Lampen auf ihrer glänzenden zweiten Haut. Ich bemerkte, dass sie Anti – Rutsch - Poolschuhe trug. Abgesehen davon gab es aber nichts, außer dem durchgehenden Reißverschluss, was das schöne Aussehen des Catsuits trüben könnte.
„Woher kennst du denn Alice“, fragte ich, als sie mich in ein schwach beleuchtete Zimmer führte.
„Tja, ganz einfach, ich bin ihre Physiotherapeutin.“ Sie lachte. „Und sie kauft mir die wunderbarsten Kleidungsstücke.“ Bei jenen Worten ließ sie eine Hand über ihr gummiertes Bein gleiten. „Ich nehme dein Handtuch und du legst dich dort auf die Liege, bitte mit dem Gesicht nach unten.“ Sie zeigte auf eine ovale Öffnung.
Ich nickte und fühlte mich so halbwegs selbstbewusst, als ich ihr mein Handtuch reichte. Danach legte ich mich auf die gepolsterte Liege. Diese leisen Geräusche ihres Latexanzugs bildeten einen seltsamen Kontrast zu den sanften Tönen der Spa-Musik.
Ich spürte, wie ihre Hand auf meinem Arm ruhte; ein zunächst für mich seltsam intimer Kontakt.
„Also, was hat Miss Alice dir gesagt“, fragte sie in einem sanften, beschwingten Ton.
„Ich soll dich dein Ding machen lassen und es genießen“, antwortete ich. „Ach ja. Und sie hat gesagt dass sie ihr Einverständnis gegeben hat.“
Dante kicherte.
„Sie ist eine geheimnisvolle Frau. Das ist schon mal sicher.“
Dann fragte sie: „Hast du schon mal einen Massage gehabt?“
„Äh, ja, ist aber schon lange…“
„Wir fangen ganz einfach an...“, unterbrach sie mich und legte eine Hand auf meine Schulter. „… bis du dir wünschst dass diese Berührungen etwas stärker und länger sein sollten.“ Sie „rollte“ ihre Hand über meinen Nacken. „Ich werde es erfüllen, jeden dunklen und schmutzigen Wunsch, jede schmerzhafte Sehnsucht nach Vergnügen. Ich werde dich.“ Sie hielt inne, ihre Finger strichen über die Seiten meiner Brüste. „Miss Alice hat dir ihre Zustimmung gegeben, dies zu genießen; eine intime Berührung von einer Fremden. Sie will das für dich.“ Sie neigte sich nach vorne und ihre andere Hand streichelte meinen Rücken. „Aber stimmst du denn zu? Bist du damit einverstanden, bevor ich weitermache?“
Ich antwortete mit einem sanften Stöhnen und drückte meine Augen zu. Warum diese Frage? Alice hatte mir doch bereits gesagt, dass es in Ordnung sei und dass ich es genießen sollte. Oder? Und ich wollte sie doch so sehr glücklich machen. „J… ja, natürlich, ich stimme zu.“
„Ich verstehe, warum Miss Alice dich mag.“ Ich wie sie sich neben der Liege bewegte, während eine Hand immer noch auf mir lag. Dann vernahm ich ein Geräusch. Es hörte sich so an, als wenn eine Flasche gegen etwas stoßen würde. Kurz danach spürte ich, wie eine warme Flüssigkeit über meinen Rücken und meine Beine geträufelt wurde. Dann verteilten ihre Hände dieses leicht zähflüssige Etwas über meinen Körper. Ihre Hände glitten nun fast reibungslos über meine Haut und die Berührung ihrer Latexhandschuhe fühlten sich ganz anders als zuvor an. Ich konnte einfach nicht anders, und ein weiche Stöhnen entkam meinen Lippen.
Es begann wie jede „normale“ Massage. Ihre Hände bearbeiteten meine von dem Training noch schmerzenden Muskeln. Sie fanden Verhärtungen die ich zuvor nicht bemerkt hatte, und massierten diese langsam weg.
Dann begann sie mit langen Gleitbewegungen meine Beine in Richtung meines Geschlechts zu massieren. Als das geschah, hob ich immer wieder automatisch meine Hüften an, welches aber von ihr wieder nach unten gedrückt wurden.
„Alles zu seiner Zeit“, versprach sie.
Es war schon fast schmerzlich - erotisch. Jede ihrer intensiven Massagebewegungen, jedes Durchkneten meiner Muskel und jede Berührung ließ mich wünschen dass es niemals enden würde. Doch dann brach sie den erotischen Zauber, indem sie mir sagte ich solle mich umdrehen.
Ich drehte mich unbeholfen um. Während ich das tat, zog sie die Handtücher, welche auf der Liege lagen, weg, enthüllte die wahre Oberfläche. Es war eine Latexoberfläche, welche aufgrund der Polsterung in Rechtecke aufgeteilt war. Wie dem auch sei, ich lag mit meinem öligen Rücken darauf.
Nun wurde meine Vorderseite mit dem Massageöl beträufelt. Sie verteilte aber meiner Meinung nach viel mehr davon auf meinen Brüsten als auf dem restlichen Körper. Meine Brüste reagierten jedoch sofort. Sie wurden steif und standen aufrecht von meinen Brüsten ab.
Dann begann die Massage, bis ich nach bestimmt zehn Minuten ein zitterndes „Wrack“ war.
Nachdem ich eine lange Zeit am Rande eines Höhepunkts gehalten worden war, begann sie mit einer Gewebemassage meiner Beine und Füße. Das war so intensiv, dass ich nicht anders konnte als zu schreien. Vergnügen und Schmerz stritten um die Oberhand bis ich ein öliges „Durcheinander“ war.
Sie bat sie mich, mich wieder umzudrehen.
Ich kam dem nach und rutschte über die glatte Oberfläche.
Plötzlich spürte ich einen Riemen um meinen rechten Fußknöchel. Kurz darauf wurde mein linker Fußknöchel fixiert. Ich hob meinen Kopf um zu sehen was sie tat, doch sie drückte meinen Kopf wieder nach unten und legte mir ein Halsband an. Es folgten Riemen an den Handgelenken, Ellbogen, Knie und schließlich über meine Taille.
Ich ahnte, dass die zweistündige erotische Massage vorbei war. Ich versuchte mich zu bewegen. „Dante?“, fragte ich nervös.
„Miss Dante heißt das für dich!“
Au Scheiße! „Ja, Miss Dante“, sagte ich automatisch.
„Braves Mädchen.“ Es gab eine kurze Pause. Dann sagte sie: „Also, Miss Alice hat etwas Besonderes im Sinn. Aber bevor wir damit beginnen, würde ich gerne meine Visitenkarte hinterlassen.“
Es wurde etwas, außerhalb meines Sichtbereichs, getan. Dann sah ich es. Es war eine hölzerne Platte, etwa 10 Zentimeter breit und 30 Zentimeter lang. Eine Hand, sie steckte in einem roten Latexhandschuh, hielt diese Platte an dessen Griff fest. einen Griff, 4 Zoll breit und ein Fuß lang, ein roter Latexhandschuh, der um den Griff gewickelt war. Gegenüber dem Griff war ein D über einer Flamme eingraviert.
„Siehst du das?“
„Ja, Herrin Dante“, sagte ich ängstlich.
Die hölzerne Platte war natürlich ein Paddel, und dieses verschwand aus meinem Sichtfeld. Dann hörte ich wie Latex über Latex rieb. Dante bewegte sich also.
Und dann… Klatsch!
Sie hielt sich nicht zurück.
Ich heulte laut. Ich konnte mir nicht helfen, denn der Schock des Schmerzes war so intensiv und löste sich in Schluchzen auf, als sich eine stechende Wärme über mein Gesäß ausbreitete.
Augenblicke später rieb Dante etwas Kühlendes und Beruhigendes über die Prellung. Ich stellte mir den Abdruck der Gravur auf meinem garantiert rot angelaufenen Gesäß vor, während ihre gummierte Hand darüber glitt. Dieses mich beruhigende Reiben war fast so schön wie das Reiben wenn ich mich selber zwischen meinen Beinen rieb. „Oh Gott“, gab ich ohne nachzudenken von mir, weil es so schön war.
„Du bist willkommen“, sagte Dante sanft. „Hmmm. Du bist so ein gutes Mädchen, ich würde das gerne noch einmal machen. Darf ich?“
„Ja, Herrin“, schaffte ich zu antworten.
„Braves Mädchen. Ich spreche mit Miss Alice. Aber jetzt machen wir dich bereit.“
Bereit? Bereit für was?
Die Liege wurde verstellt und Dante unterbrach den Kontakt zu mir zum ersten Mal seit Beginn der Massage. Ich vernahm ein Klicken und ein Surren. Und plötzlich teilte sich diese spezielle Massageliege in scheinbar mehrere Teile. Ich erschrak und stieß einen Schrei der Überraschung aus. Dantes Berührung auf meinem Gesäß beruhigte mich aber wieder schnell.
„Keine Angst“, sagte sie, als ich gegen meine Fixierung ankämpfte. „Ich bringe dich nur in Position.“
Die elastischen Riemen rutschten über meine geschmierte Haut, als mein Hintern in die Luft angehoben, meine Beine gespreizt und die Knie gebeugt wurden. Schließlich „lag“ ich so, als würde ich mich über ein schnelles Motorrad beugen und mir wurde klar, warum die Liegefläche in mehrere Rechtecke unterteilt war. Dante entfernte nämlich mehrere dieser Rechtecke, sodass ich nur noch auf meinen Oberschenkeln und Schienbeinen abgestützt war. Es gab eine kleine Auflage unter meinem Bauch und weiter oben zwischen meinen Brüsten, sowie eine gepolsterte Stange unter meiner Stirn.
Dantes geschickte Finger kehrten zurück und glitten über meine exponierte Haut. Sie berührten meine überempfindlichen Bereiche, bis ich stöhnte und vergebens versuchte mich zu bewegen.
Doch dann befreite sie einen Arm nach dem anderen, legte breite Lederriemen um meine Handgelenk und oberhalb der Ellbogen um meine Oberarme. Dante kreuzte meine arme sanft auf meinem Rücken und verband die Handgelenksriemen mit den oberhalb der Ellenbogen befindlichen Riemen und schloss diese zusammen. Meine Unterarme lagen nun parallel auf dem Rücken und die Hände berührten die Ellenbogen des jeweils anderen Arms.
Dante schob ein seltsam aussehendes Gestell heran. Als das Ding vor meinen Kopf stand, veränderte sie meine Zwangskopfhaltung und sorgte dafür dass mein Kopf in den Nacken gedrückt wurde.
Latexfinger strichen über meine Wangen bevor sie meine Lippen berührten und mich schließlich dazu aufforderten meinen Mund zu öffnen. Ich hatte es kaum getan, als eine Art Ring zwischen meine Zähne gedrückt wurde. Das Ding bestand aus Metall und konnte verändert werden. Es klickte nämlich ein paar Mal, während mein Mund noch weiter geöffnet wurde. Ich starrte Dante mit weit aufgerissenen Augen, und einem ebenso weit geöffneten Mund an. Aber Dante beachtete mich nicht, denn sie schraubte irgendwo neben meinem Kopf an etwas herum. Das Ergebnis war, dass mein Kopf unbeweglich gemacht worden war. Dante stellte sich zwischen mir und dem zuvor herangeschobenen Gestell hin und tat wieder etwas.
Als sie zur Seite ging, sah ich direkt vor meinem Gesicht einen dicken, grell – pink farbigen Silikondildo. Das Ungetüm bewegte sich unaufhaltsam auf meinen offenen Mund zu.
Dantes Hand streichelte mir den Hals. „Vergiss nicht zu schlucken“, sagte sie, als das Spielzeug in meinen Mund eindrang.
Das Gestell war eine Fickmaschine!
Und diese Maschine schob den Silikondildo immer tiefer in meinen Mund hinein, bis die künstliche Eichel meine Kehle. Ich hatte keine Wahl und musste den Dildo schlucken, denn er wurde noch weiter vorgeschoben, bis er in meinem Hals eindrang.
Ich schluckte und riss meine Augen auf, um Dante mein Unbehagen zu kommunizieren. Doch da wurde der der Silikondildo wieder langsam zurück gezogen.
Dante streichelte meine Wange und sagte: „Braves Mädchen.“
Der Dildo rutschte aus meiner Kehle heraus. Als dessen künstliche Eichel die spitze meiner Zunge erreicht hatte, wurde die Bewegungs- oder auch Stoßrichtung umgekehrt. Ich sah aus dem Augenwinkel heraus Dantes Daumen auf einer Fernbedienung, und das Tempo nahm zu.
Ich musste mich konzentrieren um das Spielzeug richtig in meinen Hals aufzunehmen, um nicht in Luftnot zu geraten. Das war wohl auch der Grund, warum ich Dante aus den Augen verlor, Beziehungsweise nicht mitbekam was sie tat.
Kurze Zeit später wusste ich es, denn ich spürte die gleiche Art der Bewegung an meinem Schritt. Dort stand wohl ein ähnliches Gestell mit einem ähnlichen Silikondildo, der in meiner Scheide eindrang. Aber das war nicht alles. Ein weiteres Spielzeug berührte meinen Hintern.
Ein Spritzer Gleitmittel und es drang auch dort ein Silikondildo ein. Letzteres war dicker als alles, was ich dort zuvor gespürt hatte. Obwohl meine Afteröffnung bis an den Rand des Schmerzes gedehnt wurde, führten die Fickbewegungen in meinem Mund, der Muschi und dem Hintern, ausgeführt von Dantes hinterhältigen Maschinen, dazu dass ich sehr schnell an den Rand eines Orgasmus geführt wurde. Oh Gott, was für ein Gefühl!
Es dauerte nicht sehr lange, und ich fiel in einen Rhythmus hinein. Rein/Raus, Rein/Raus, Rein/Raus. Es gab aber eine Unterbrechung in diesem Rhythmus. Ich fand auch schnell heraus was der Grund war. Dante setzte nämlich Nippelsauger auf meinen Brustwarze auf und versuchte den Saugrhythmus dem der Fickmaschinen anzupassen.
Hin und wieder prüften Dantes Finger ob genügend Gleitmittel an den Dildos vorhanden war und ob die „Melkmaschine“ fest angesaugt wurde.
Ich war in meiner Glückseligkeit gefangen und konnte an nichts anderes mehr denken. Aber Dante war noch nicht fertig. Sie setzte mir einen Headset auf, den ich von Computerspielen her kannte. Er bestand aus den obligatorischen Kopfhörern und einer VR - Brille. Es gab aber kein Computerspiel. Ich vernahm statt dessen pulsierende Töne und sah eine rosafarbige, dreidimensionale Spirale, die mich in ihre schwindelerregenden Tiefen hinein zog.
Das ging eine ganze Weile so weiter. Es wurde gesaugt, gefickt, während andere Sinnesempfindungen mich in eine Art Trancezustand versetzten.
„Puppe.“
Das war Alices Stimme!
„Puppe.“
Erotische Bilder wechselten sich mit der rosafarbigen Spirale ab. Ich sah latexbekleidete Frauen, die eifrig an Spielzeugen als auch echten männlichen Schwänzen saugten, wie sie Sperma schluckten und mit Sperma gefüllte Münder küssten, während sie gefickt wurden.
„Puppe.“
Das dritte Mal war der Auslöser und mein Körper krampfte im Orgasmus. Alices Stimme war weiterhin zu hören und ich träumte von zuckenden Schwänzen mit Sperma vollgespritzt zu werden.
„Brave Puppen sind gehorsam. Gehorsam ist Vergnügen. Brave Puppen sind gehorsam. Gehorsam ist Vergnügen. Brave Puppen sind gehorsam. Gehorsam ist Vergnügen.“
Alices Stimme wurde immer lauter, aber sie beruhigte mich.
„Brave Puppen saugen Schwänze. Gehorsam ist Vergnügen. Brave Puppen lieben Latex. Gehorsam ist Vergnügen. Brave Puppen benutzen Spielzeuge. Gehorsam ist Vergnügen. Brave Puppen sind immer geil. Gehorsam ist Vergnügen.“
So ging es immer weiter. Es wurden die Tugenden des Gehorsams gelobt. Zufällig wurden all die Dinge zitiert, die eine brave Puppe tun würde. Und ich war doch eine brave Puppe. Nicht wahr?
Die Maschine schien zu wissen, wann ich mich einem Orgasmus näherte, und verdoppelte dieses „Gehorsam ist Vergnügen“, während die Spielzeuge an meinen Brustwarzen saugten und in jede Öffnung rein und raus glitten.
Ich konnte es irgendwann nicht mehr aushalten, aber es gab keine Befreiung, keinen Ausweg. Mein Geist ergab sich der sich vertiefenden Trance.
Ich wusste nicht, wie späte es war, als ich ein sanftes Klopfen auf meiner Wange spürte. Die Spielzeuge waren allesamt entfernt, das Headset ebenfalls. Ich saß wieder auf der in ihrem Ursprung versetzte Massageliege. Meine Arme waren immer noch auf dem Rücken fixiert.
Ich hörte eine Stimme „Harriett?“ sagen.
„Herrin?“, fragte ich automatisch.
„Brave Puppe.“
Ich versank wieder in meiner Traumwelt.
„Harriett!“
Ich zuckte zusammen, riss die Augen auf und sagte freudig erregt: „Herrin!“
„Da bist du ja“, sagte Alice. „Kannst du stehen?“
Ich zappelte mich zum Rand der Liege. Meine Arme waren immer noch auf dem Rücken fixiert, aber ich fühlte mich dennoch wohl. Ich berührte mit den Zehen den Fußboden und stellte mich dann mit wackeligen Füßen hin.
„Perfekt“. Alice hielt ein mir vertrautes rotes Latex-Höschen hoch. „Lasst uns das hier anziehen!"
Sie kniete nieder, und ich führte meine Füße hinein. Danach zog sie das Höschen hoch. Es gab überhaupt keinen Widerstand, als die Spielzeuge ihre vertrauten Öffnungen füllten.
Meine Füßen wurden in mir bestens vertraute Stiefelletten hinein geführt und zugeschnürt. Ich stand leicht schwankend auf hohen Absätzen und dicken Plateausohlen.
Dann spürte ich, wie etwas eng um meinen Hals gewickelt wurde. Es klickte, gefolgt von einem Zug.
„Komm’ schon, Puppe.“
Ich glaube, ich sabberte, als ich ihr mit zitternden Beinen folgte. Ich erinnerte mich nicht was zwischen dem Verlassen des Wellnessbereichs und dem nächsten Ort geschah. Aber wir waren plötzlich da. Es war ein anderer, schwach beleuchteten, feucht- glänzender Raum. Der Geruch von Latex, Plastik, Silikongleitmittel als auch organischem Moschus - Duft hing schwer in der Luft.
Jemand sagte etwas.
„Häh?“ Mehr bekam ich nicht aus meinem Mund heraus.
„Bist du da, Harriett?“ Alice stieß mich an. „Was siehst du?“
Ich schaute auf und versuchte mich aus meinem erotischen Tagtraum zu befreien. Vor mir, irgendwie schwarz – feucht - glänzend gekleidet, bewegte sich ganz langsam eine geschmeidig muskulöse Figur, die an einem X-Gestell angebunden war. Diese Person trug ein VR-Headset über seinen Augen. Kopfhörer bedeckten seine Ohren. Eine Reihe von Riemen und Schläuche bedeckten die in Latex eingeschlossene Figur. Aber das war nicht das, was meinen Blick gefangen hielt. Zwischen seinen Beinen pulsierte nämlich ein dicker, harter, pochender Schwanz.
„Hmm, ein harter Schwanz, Herrin“, platzte es aus mir heraus.
„Saugen“, befahl sie.
Den Rest kennen Sie…
Ich wusste nicht, ob ich wirklich geschlafen hatte oder nur aus dem Bewusstsein weg gedriftet war, während diese teuflischen Spielzeuge ihr Werk taten. Irgendwann waren jedoch die Batterien leer, denn ich spürte eine gewissen Ruhe. Es gab nur noch das Licht, das eng anliegende Latex und der dicke Phallus, der meine Kehle kitzelte.
Schließlich spürte ich Hände auf meinem Körper und die Riemen wurden gelöst.
„Puh, wir sind heute Morgen ein bisschen steif“, hörte ich Alices leicht gedämpfte Stimme durch die Latexmaske hindurch. „Und jetzt sofort zur Dusche!“
Sie führte mich blind durch das Schlafzimmer. Meine Beine fühlten sich wie Gelee an.
Bald waren die anderen Ausstattungen des Abends entfernt worden, und ich fühlte mich ein wenig normaler. Ich sah im Spiegel ein rotes "D" auf meiner rechten Arschbacke. Es tat aber nicht mehr weh. Die anderen Linien und Markierungen waren dagegen noch recht gut zu spüren.
Ich setzte mich erst einmal auf die Toilette, während Alice sich um die Latexsachen kümmerte, die vor der Dusche auf dem Fußboden lagen.
Ich verbrachte eine lange Zeit in der Dusche. Ich schrubbte mich sehr gründlich sauber und wusch meine Haare, bis alles frei von den Spuren des Vorabends war. Es war alles ein bisschen surreal, wirklich. Ich wusste, dass das alte Ich auf einer gewissen Ebene gedemütigt worden war. Ich hätte eigentlich angewidert und empört sein müssen. Als aber das Wasser über mich strömte, biss ich mir auf die Lippe, weil mich eine plötzliche Erregung erzittern ließ.
Ich versuchte, das angenehme, anhaltende Gefühl des Vergnügen zu ignorieren, während ich mich abtrocknete. Dann verließ ich das Badezimmer um Alice zu finden.
Sie war natürlich in der Frühstückstheke. Sie hob eine Augenbraue, als ich nackt neben ihr stand und einen Schluck von ihrem Kaffee nahm. Sie lehnte sich an mich an und gab mir einen Kuss. „Hmm, so liebe ich meinen Kaffee.“ Sie lachte. Dann sah sie mich fast schüchtern an und fragte: „Erinnerst du dich, dass ich gesagt habe, dass ich ein Geschenk für dich habe?“
„Ooh, ja! Was ist es denn?“
Sie schob eine kleine Schachtel, etwa 20 x 20 Zentimeter groß und 10 Zentimeter hoch, eingewickelt in silbernes und weißes Papier, über die Theke zu mir.
Ich löste die Schleife und riss das Papier weg. Zum Vorschein kam eine schlichte, glänzende weiße Box mit einem Klappdeckel. Ich öffnete die Box und sah, eingebettet in rosa Satinfutter, einen ebenso glänzenden weißen Kreis. Es war ein etwa 5 Zentimeter breites Halsband aus kunstvoll gefertigten, geschmeidigen, glänzenden Lackleder. Ein breiter Riemen umschloss ihn, und ein großer Chromring baumelte vorne herunter. An den Seiten gab es kleinere D-Ringe. Die Innenseite des Halsbands war mit gepolsterten, rosafarbenem Latex ausgekleidet. Vorne war über dem großen Ring das Wort „DOLL“ in rosa eloxiertem Aluminium angebracht. Die großen Buchstaben waren zusätzlich mit glitzernden Glaskristallen besetzt.
Es sah wunderschön aus. Es ließ aber keinen Zweifel aufkommen dass es nur ein gewöhnliches Mode-Accessoire wäre. Es war ein Bondage - Halsband, das nur für das Eigentum der höchsten Klasse von Herrin geeignet war. Ich hob es vorsichtig aus dem weichen Satin heraus und spürte sein Gewicht. Ich staunte über das Design als ich ein zierliches Chrom-Vorhängeschloss und einen Schlüssel sah. Ich biss mir auf die Unterlippe und schaute Alice mit einem Gefühl der berauschenden Vorfreude an.
„Sollen wir es jetzt anprobieren?“, fragte Alice.
„Ooh, ja bitte, Herrin.“ Ich gab es ihr.
Als wir beide das Halsband festhielten, schaute mir Alice tief in die Augen. Dann öffnete sie die Schnalle und hielt das weit geöffnete Halsband zum Anlegen bereit. Ich drehte ihr meinen Rücken zu und zog meine Haare zur Seite, damit es nicht störte. Ich fühlte mich unerklärlicher weise erregt, als sie mir das Halsband anlegte und an dem Riemen zog, bis er eng an meiner Haut anlag.
Es entstand einen Moment der Pause, als sie die Schnalle schloss und das Halsband somit sicherte.
Dann spürte ich einen kurzen Zug, als sie den Bügel des Vorhängeschloss durch die Öffnung des Schnallen- Dorns zog und mit einem „Klick“ abschloss.
Alice drehte mich um, damit sie ihr Werk von vorne betrachten konnte. Sie zog kurz an dem Halsband, damit der Schriftzug in der Mitte war.
„Gefällt es dir, Puppe?“, fragte Alice mit einem etwas unsicheren Lächeln.
„Oh, das fühlt sich so gut an. Danke Herrin.“
Sie fädelte den Schlüssel auf einer Goldkette auf und legte sich die Kette an ihrem Hals an. Dann gab sie mir ein Augenzwinkern und ließ den Schlüssel in ihr Dekolleté fallen.
„Jetzt gehörst du mir.“
„Danke, Herrin“, sagte ich strahlend vor Glück.
Sie hakte einen Finger in dem Chromring ein und zog mich für einen weiteren Kuss zu sich heran.
„Brave Puppe!“